Produktbild: Kontrollverlust
Band 4

Kontrollverlust Der vierte Fall für Kommissar Rünz

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2010

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12/1,6 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

2013

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1083-3

Beschreibung

Rezension

»"Eine klasse Satire und ein toller Krimi."«(Main- Echo)
»"Christian Gude versteht es meisterhaft, skurrile und absurde Szenen zu entwerfen, die ganz präziser Beobachtung entstammen. Mit einem kleinen Tick Übertreibung und einem genauen Blick für bundesdeutsche soziale Realitäten erzeugt er Komik, indem er dem Leser das alltäglich Bekannte in seiner ganzen Lächerlichkeit und Absurdität vor Augen führt. Witz entsteht dabei auch durch das Missverhältnis zwischen Selbstbild und Realität, das einige Figuren auszeichnet ... Christian Gude hat mit 'Kontrollverlust' eine brilliante Provinzgroteske geschrieben, die ihre Vorbilder am ehesten in englischen Ironikern und Humoristen wie Jim Thorpe oder P.G. Wodehouse hat. Ein großer Lesespaß, der auch noch spannend ist und in einem völlig irren Showdown zwischen zwei Frankfurter Bürotürmen endet."«(Hessischer Rundfunk)
»"Frech, ironisch, rasant und mit jeder Menge irrwitziger Situationen garniert: Auch der mittlerweile Rünz-Krimi von Christian Gude liest sich wie aus einem Guss."«(Oberhessische Presse)

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2010

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12/1,6 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

2013

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1083-3

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  • Callisto

    3/5

    02.08.2010

    Buch (Taschenbuch)

    In einem Nachbarort von…

    In einem Nachbarort von Darmstadt wird ein Schmied in seiner Werkstatt tot aufgefunden. Leider deuten alle Hinweise darauf hin, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall handelte. Nicht nur das, dieser Tote steht in Zusammenhang mit dem Absturz eines Air Force Flugzeugs vor vielen Jahren und auch ein Insider der Darmstädter Polizei scheint verwickelt zu sein. All das kommt Kommissar Rünz gerade sehr ungelegen, denn er schreibt an einem Bestseller unter Pseudonym (natürlich auch während der Arbeitszeit, denn Inspiration lässt sich nicht unterdrücken oder kontrollieren). Hier nun der vierte Fall des misanthropischen Darmstädter Kommissar Rünz, der etwa ein Jahr nach Homunculus: Der dritte Fall für Kommissar Rünz spielt. Ich habe die ersten drei Bände der Reihe sehr genossen, denn sie zeichneten sich durch eine gelungene Mischung aus interessantem Fall und exzentrischem Kommissar aus. Diesem vierten Fall jedoch ist die Ausgewogenheit zwischen dem eigentlichen Kriminalfall und dem lustigen Geplänkel um Rünz und seine Kollegen abhanden gekommen, der Fall rückt vollkommen in den Hintergrund und das ehemals lustige Beiwerk wurde zum Selbstzweck degradiert und verliert dadurch. Das Buch ist somit leider kaum noch als Krimi zu bezeichnen. In diesem Band geht es hauptsächlich um Rünz schriftstellerische Ambitionen und Breckers (Rünz Schwager) Probleme mit seine Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn Kevin. In die Handlung werden immer mal wieder Rünz schriftstellerische Ergüsse eingewoben, die jedem Hobbykrimiautor eine Warnung sein sollten wie man es nicht machen sollte, denn Rünz schreibt einen "knallharten Wissenschaftsthriller, ein literarisch ambitioniertes Echtzeit-Thrillerdrama mit Regionalbezug, eingebettet in eine romantische Liebesgeschichte, die in der Zukunft spielt. Ein klassischer Frauenroman im Gewandt eines intellektuell anspruchsvollen Science-Fiction-Mystery-Reißers. Histoentertainment mit Dokufiction-Character." Diese literarischen Ergüsse des Kommissar Rünz sind gepaart mit süffisanter Kritik an aktuellen Bestsellern. Auch die Business Macken von Rünz Chef Hoven dürfen natürlich nicht fehlen und die übliche Eheberatungszene, in welcher Rünz seine Frau terrorisiert gehört natürlich auch zum Standardrepertoire der Rünz Krimis. Wie in den Vorgängerbänden sind auch in diesem Krimi wieder einige Sätze auf Englisch verblieben, die nirgends übersetzt wurde (S. 93, S.117), möglicherweise, damit Leser, die des englischen nicht mächtig sind nachvollziehen wie sich Rünz in diesem Situationen fühlt. Der Fall jedoch, bei dem es doch in einem Krimi gehen sollte, ja dieser ist in diesem Fall nur Beiwerk. Nicht nur das. Der Fall ist prinzipiell schlüssig, er ist sauber belegt und recherchiert. Er hat einige wunderbare Querverbindungen zu einem Fensterputzer, der gleichzeitig Zeuge ist. Das ist alles sehr gelungen und gekonnt konstruiert. Aber der Fall ist eben auf schwer zu beschreibende Weise extrem, extrem in der Absicht, extrem in der martialischen Ausführung und extrem in seinen Folgen, was ihn wiederum sehr unglaubwürdig macht. Fazit: Die Bewertung fällt schwer. Hier muss man wohl differenzieren zwischen Rünz Fans und normalen Krimifans, die einfach mal einen Regionalkrimi lesen wollen. Für Rünz Fans wunderbar lockere Unterhaltung. Rünz in Reinkultur, mit vielen Verweisen auf alte Fälle. Wieder einmal eine wunderbare Krimi Persiflage, die Archetypen durch den Kakao zieht. Für Rünz Fans 4-5* Für Leser, die Rünz nicht kennen und einfach nur einen Krimi lesen wollen definitiv nicht zu empfehlen, weil der Fall zu dünn ist und für einen normalen Krimifan einfach zu viel Beiwerk und zu wenig Handlung aufweist. 2-3*

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