Verleger machen Geschichte Buchhandel und Historiker seit 1945 im deutsch-britischen Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.10.2010
Abbildungen
mit 75 Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
667
Maße (L/B/H)
22,6/15,4/4,6 cm
Gewicht
942 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-0757-5
Was machen eigentlich die Verleger wissenschaftlicher Literatur? Obwohl die Geschichte der Geschichtswissenschaft boomt, bleibt der Anteil von Verlegern und Lektoren am Zustandekommen der Bücher unsichtbar. Dabei sorgen Verlage nicht nur für die Publikation von Büchern und Buchreihen, ihre »richtige« Platzierung und Wahrnehmung, sondern auch dafür, dass manche Arbeiten gar nicht erst veröffentlicht werden. Als Torwächter der Wissenschaft sortieren sie das Wissen und haben eine Schlüsselrolle bei der Verteilung von Reputation. Häufig regen sie Autoren überhaupt erst an, bestimmte Werke zu schreiben.
Der Beitrag von Wissenschaftsverlegern zum Wiederaufbau der deutschen Geschichtswissenschaft nach 1945 ist bislang nicht untersucht worden. Olaf Blaschke bringt hier erstmals Historiographiegeschichte mit der Geschichte des deutschen Buchmarkts zusammen und zeigt, wie die »gatekeeper« mittelbar Ordnungsstrukturen für das Feld der Historiker bereitstellten. Der vergleichende Blick nach Großbritannien erhellt die Besonderheiten der Schul- und Positionskämpfe im Feld der westdeutschen Historiker.
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