Produktbild: Gedichte
Band 1458

Gedichte Ausgewählt von Peter Handke

Aus der Reihe Bibliothek Suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2011

Herausgeber

Peter Handke

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

149

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22458-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2011

Herausgeber

Peter Handke

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

149

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22458-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ernst Meister (1911-1979) ist…

MaWiOr aus Halle am 24.08.2011

Bewertungsnummer: 2702694

Bewertet: Buch (Unbekannt)

Ernst Meister (1911-1979) ist einer der bedeutendsten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Sein Name ist in einem Zuge mit Paul Celan, Günter Eich oder Karl Krolow zu nennen. Er wurde jedoch häufig geringer beachtet und anerkannt. Das hat mehrere Gründe: Meister schloss sich keiner literarischen Gruppierung an und machte nicht durch Vorlesungen und literaturtheoretische Aufsätze auf sich aufmerksam. Außerdem erschienen seine zahlreichen Gedichtbände durchweg in kleineren Verlagen - meist in der „Rimbaud-Presse“. Daher ist es äußerst verdienstvoll, dass zum 100. Todestag des Dichters im Göttinger Wallstein Verlag eine fünfbändige Gedichtausgabe mit Kommentar- und Apparatband wieder auf ihn aufmerksam macht und ihn damit einen zentralen Platz in der deutschen Nachkriegslyrik zuweist, der ihm auch gebührt. Meisters erster Gedichtband „Ausstellung“ war 1932 im Verlag „Marburger Flugblätter“ erschienen und orientierte sich an der modernen Kunst. Daher wurde ihm auch „Kadinsky-Lyrik“ vorgehalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der das künstlerische Schaffen unterbrochen hatte, erschienen in kurzen Abständen zahlreiche Gedichtbände wie „Unterm schwarzen Schafspelz“ (1953), „Dem Spiegelkabinett gegenüber“ (1954), „Der Südwind sagte zu mir“ (1955) oder „Fermate“ (1957). In ihnen sprach Meister verschiedene Themen und Motive an wie die biblischen Geschichten oder die Großstadtthematik. Bereits diese frühen Gedichtbänden sind gekennzeichnet durch eine knappe Verssprache und zahlreiche Metaphern. Die Gedichte der 60er Jahre sind Vermittler von Sprache, Naturwahrnehmung und Wirk-lichkeit. Meisters Spätwerk, das ein Gipfelpunkt in seinem Schaffen darstellt, umfasste die Gedichtbände „Es kam die Nachricht“ (1970), „Sage vom Ganzen den Satz“ (1972), „Im Zeitspalt“ (1976) und „Wandloser Raum“ (1979). Die Motivik dieser Lyrikbände - beeinflusst von Hölderlin - geht auf Themen wie Tod, Endlichkeit und Sprache zurück. Ein Wendepunkt im literarischen Schaffen Meisters war die Auszeichnung mit dem Droste-Hülshoff-Preis 1957. Damit trat er aus der engen regionalen Sphäre heraus. Es folgten weitere literarische Ehrungen wie der Große Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen (1963), der Petrarca-Preis (1976 gemeinsam mit Sarah Kirsch) und der Rilke-Preis (1978). 1979 wurde ihm posthum der Georg-Büchner-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk verliehen. Seit 1981 stiftet die Stadt Hagen, Meisters Geburts- und Sterbeort, den Ernst-Meister-Preis und anlässlich seines 10. Todestages wurde 1989 die Ernst-Meister-Gesellschaft gegründet. Meisters umfangreiches lyrisches Werk umfasst mehr als zwanzig zu Lebzeiten publizierte Gedichtbände, die alle in der vorliegenden textkritischen und kommentierten Ausgabe enthalten sind - weiterhin die zu Lebzeiten verstreut publizierten Gedichte (1951-1979). Die ersten drei Bände bieten einen kritisch revidierten Text auf der Basis der Erstausgaben bzw. -drucke. Der vierte Band beinhaltet den textkritischen Apparat mit der Darstellung ausgewählter Textstufen. Ergänzt wird dieser Band durch einen elektronischen Teil, der auf der Homepage der Ernst-Meister-Arbeitsstelle als Download zur Verfügung steht. Dieser elektronische Teil der Ausgabe bietet zusätzliche Dokumente zur Erleichterung der Benutzung, u.a. ein Benutzerhandbuch und digitale Reproduktionen. Der abschließende fünfte Band ist den Kommentaren zu den einzelnen Gedichten sowie Bandeinführungen vorbehalten. Herausgegeben von Axel Gellhaus, Stephanie Jordans und Andreas Lohr präsentiert die fünfbändige Ausgabe der Gedichte Ernst Meisters den neuesten Forschungsstand und zeichnet ausführlich die lyrische Produktion des Dichters nach. Alle Bände haben einen Leineneinband, einen Schutzumschlag und sind in einem Schober untergebracht. Fazit: Die ausgezeichnete Edition ermöglicht es, die Gedichte von Ernst Meister zu entdecken und so einen der wichtigsten deutschen Lyriker der zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts kennenzulernen. Manfred Orlick

Ernst Meister (1911-1979) ist…

MaWiOr aus Halle am 24.08.2011
Bewertungsnummer: 2702694
Bewertet: Buch (Unbekannt)

Ernst Meister (1911-1979) ist einer der bedeutendsten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Sein Name ist in einem Zuge mit Paul Celan, Günter Eich oder Karl Krolow zu nennen. Er wurde jedoch häufig geringer beachtet und anerkannt. Das hat mehrere Gründe: Meister schloss sich keiner literarischen Gruppierung an und machte nicht durch Vorlesungen und literaturtheoretische Aufsätze auf sich aufmerksam. Außerdem erschienen seine zahlreichen Gedichtbände durchweg in kleineren Verlagen - meist in der „Rimbaud-Presse“. Daher ist es äußerst verdienstvoll, dass zum 100. Todestag des Dichters im Göttinger Wallstein Verlag eine fünfbändige Gedichtausgabe mit Kommentar- und Apparatband wieder auf ihn aufmerksam macht und ihn damit einen zentralen Platz in der deutschen Nachkriegslyrik zuweist, der ihm auch gebührt. Meisters erster Gedichtband „Ausstellung“ war 1932 im Verlag „Marburger Flugblätter“ erschienen und orientierte sich an der modernen Kunst. Daher wurde ihm auch „Kadinsky-Lyrik“ vorgehalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der das künstlerische Schaffen unterbrochen hatte, erschienen in kurzen Abständen zahlreiche Gedichtbände wie „Unterm schwarzen Schafspelz“ (1953), „Dem Spiegelkabinett gegenüber“ (1954), „Der Südwind sagte zu mir“ (1955) oder „Fermate“ (1957). In ihnen sprach Meister verschiedene Themen und Motive an wie die biblischen Geschichten oder die Großstadtthematik. Bereits diese frühen Gedichtbänden sind gekennzeichnet durch eine knappe Verssprache und zahlreiche Metaphern. Die Gedichte der 60er Jahre sind Vermittler von Sprache, Naturwahrnehmung und Wirk-lichkeit. Meisters Spätwerk, das ein Gipfelpunkt in seinem Schaffen darstellt, umfasste die Gedichtbände „Es kam die Nachricht“ (1970), „Sage vom Ganzen den Satz“ (1972), „Im Zeitspalt“ (1976) und „Wandloser Raum“ (1979). Die Motivik dieser Lyrikbände - beeinflusst von Hölderlin - geht auf Themen wie Tod, Endlichkeit und Sprache zurück. Ein Wendepunkt im literarischen Schaffen Meisters war die Auszeichnung mit dem Droste-Hülshoff-Preis 1957. Damit trat er aus der engen regionalen Sphäre heraus. Es folgten weitere literarische Ehrungen wie der Große Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen (1963), der Petrarca-Preis (1976 gemeinsam mit Sarah Kirsch) und der Rilke-Preis (1978). 1979 wurde ihm posthum der Georg-Büchner-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk verliehen. Seit 1981 stiftet die Stadt Hagen, Meisters Geburts- und Sterbeort, den Ernst-Meister-Preis und anlässlich seines 10. Todestages wurde 1989 die Ernst-Meister-Gesellschaft gegründet. Meisters umfangreiches lyrisches Werk umfasst mehr als zwanzig zu Lebzeiten publizierte Gedichtbände, die alle in der vorliegenden textkritischen und kommentierten Ausgabe enthalten sind - weiterhin die zu Lebzeiten verstreut publizierten Gedichte (1951-1979). Die ersten drei Bände bieten einen kritisch revidierten Text auf der Basis der Erstausgaben bzw. -drucke. Der vierte Band beinhaltet den textkritischen Apparat mit der Darstellung ausgewählter Textstufen. Ergänzt wird dieser Band durch einen elektronischen Teil, der auf der Homepage der Ernst-Meister-Arbeitsstelle als Download zur Verfügung steht. Dieser elektronische Teil der Ausgabe bietet zusätzliche Dokumente zur Erleichterung der Benutzung, u.a. ein Benutzerhandbuch und digitale Reproduktionen. Der abschließende fünfte Band ist den Kommentaren zu den einzelnen Gedichten sowie Bandeinführungen vorbehalten. Herausgegeben von Axel Gellhaus, Stephanie Jordans und Andreas Lohr präsentiert die fünfbändige Ausgabe der Gedichte Ernst Meisters den neuesten Forschungsstand und zeichnet ausführlich die lyrische Produktion des Dichters nach. Alle Bände haben einen Leineneinband, einen Schutzumschlag und sind in einem Schober untergebracht. Fazit: Die ausgezeichnete Edition ermöglicht es, die Gedichte von Ernst Meister zu entdecken und so einen der wichtigsten deutschen Lyriker der zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts kennenzulernen. Manfred Orlick

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  • Und träumend

    Abend erscheint

    Kind, das malt

    Anderer Aufenthalt

    Das Blau

    Wir lauschten ja

    Oder beides

    Nun diese Stelle

    Menschenlied

    Abend

    Reden und Schweigen

    Spirale

    Es ist

    Wild, seltsam geht

    Das Himmlische

    Viel Augen noch brig

    Ein lebend Tödliches

    Als ich saß

    Denn alles geht so

    Distel, schönes Licht

    Wir sind davongezogen

    Ich gehe den Rändern

    . . . da, wo ich

    Lange vor

    Es kam die Nachricht

    Auf das Ende zu sehn

    Weiß ich es nicht

    War es einmal die Mär

    Du mein

    Am Rande des Meers

    Schnee

    Das Denken

    Das macht

    Ob es auch gab

    Das Wetter

    Am Ende sagt

    Nach Jahreszeit

    Sinnwind entriegelt

    Als wär er

    Es muß das Gold

    Er ist, der Leib

    Wenn wir

    Sie schlummern

    Wer denn hat diesen

    Den Atem ausgetauscht

    Du hörst mir zu

    Langsame Zeit

    Schau in die Handfläche

    O Stillstand

    Der neben mir

    Sage vom Ganzen

    Geh nur immer

    Und was

    Wir hatten

    Er, der Einsilbige

    Der zeichnet Mücken

    Gesang, ein

    Altes Klagen

    Hier

    Und ich grüße

    Dies gibts

    Sei du mein Sohn

    Auf einem Tier, das raubt

    Gelesen dies

    Das vom Irdischen

    Ihr haltsamen

    Was sich da selbst

    Immer noch

    Dort auf den Klippen

    Du stirbst in

    Es gibt

    Die alte Sonne

    Duft der Blumen

    Atemlos

    Wir leben

    Was Erde sei

    Du Erde voller Schädel

    Lange hast du, scheint es

    Wie sehr wir

    Nimm die Dinge

    (zu Montaigne)

    Es ist der Tod

    Aber wir sind doch

    Es war Mai

    Du sagst, es sei

    Es schreit

    Spãt in der Zeit

    Es kann

    Mit einem der

    Das Ach wohnt

    Sieh es dir an

    Erfahrung!

    Wie sie alle

    Gibt es ein Lied

    Wiederholend

    Schwalben vor grenzenloser

    Nicht gewußt

    In einem Traum

    Gute Nacht

    Keine Antwort

    Im Namen Heinrich von Kleists

    Nicht im Nichts

    Im Herbst an einen Toten

    Strauch, die Wurzeln

    Bildnis II

    Wãlder der Welt

    Seile ganz oben

    In jenem Mädchenlachen

    Entwirf ein weißes

    Ein Weißes

    Im Schneeschein

    Tod

    Unter granitenem Bogen

    Wahr

    Dorthin

    Rätsel

    In der Nacht II

    Flügel Schatten

    Früchten standen vor mir

    Ein Rãtsel sehr

    Zeit, Ring

    Wüßt ich, woher

    Weltliches, das wir

    Du in der anderen

    Ich hing

    Gib mir

    Halbwegs

    Das aber ist Lüge

    Laßt mich, nach Jahren

    Morgen

    O Fremdling

    Augenblick, die

    Ihr Vergangenen

    Im Märchen

    Drucknachweise