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Auf den Inseln des letzten Lichts Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2010

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22/15,3/4 cm

Gewicht

758 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23556-4

Beschreibung

Rezension

"Mit den Schrecken der traurig schönen und heimtückisch grausamen Inselwelt verbindet Lappert das Schicksal zweier Menschen, die das Glück suchen und das Grauen finden. Mit grosser Subtilität entfaltet er die Lebensgeschichte der beiden Geschwister, die aus der irischen Provinz ausbrachen, um anderswo nach Erfüllung zu suchen." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 17.08.10
"Ein Buch voller Rätsel. Lappert kommt es in diesem Roman auf Stimmungen und Zustände, auf Landschaften und Erinnerungen an. Man ist gefangen von der Atmosphäre, gepackt von den vielen Binnenerzählungen, berührt von Lapperts Vertrauen auf die Macht der Worte." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 17.08.10
"Ein Roman, der den Leser von der ersten Seite an packt und alles daransetzt, seine moralischen Botschaften unaufdringlich zu vermitteln." Rainer Moritz, Die Welt, 18.09.10

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2010

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22/15,3/4 cm

Gewicht

758 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23556-4

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

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ein faszinierendes Puzzle!

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052121

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lappert’s Erzählweise hat für mich eine suggestive Kraft, die einen enormen Sog ausübt, so dass ich das Buch nicht zur Seite legte, OBWOHL der Einstieg etwas schwierig war: man bekommt von Lappert quasi Puzzle-Teilchen in die Hand gedrückt - lose nur, mit der Zeit weiss man, welches Stück wohin gehört… und am Ende des Buches hat man das entscheidende doch an den falschen Platz gelegt…….. Zunächst eröffnet ein ‘Prolog’ das Buch - nicht mehr als eine Episode, von deren inhaltsschwerem Gewicht man in diesem Moment nichts ahnt: ein schreiendes Baby (Tobey), ein kleines Mädchen (Megan) mit der Laufleine am Verandageländer fest gemacht - Geschwister. Darauf folgt der Erste Teil (Hitze): Tobey landet auf jener philipinischen Forschungsinsel, auf der er seine Schwester vermutet - sie haben sich nicht nur mit den Jahren auseinander gelebt und entfremdet, sondern je eigene, getrennte Wege gefunden - ohne jeglichen Kontakt. Eindringlich wird Tobey’s Suche erzählt - die Insel, was er vorfindet an Personen, Natur und Tieren - und was er dabei erlebt - fast naiv ist er unterwegs - kein Wunder trifft ihn schon bald Ungemach der übelsten Sorte! - In der Schilderung selber wechselt Lappert immer wieder die Ebene. Manchmal stutzt man mitten im Lesen und weiss nicht, wie man das nun einordnen soll - merkt dann aber schnell, man ist auf der Ebene von erzähltem Empfinden, bzw. (Tag)Träumen - auch das ergibt eine ganz eigene Spannung. - Dieser Teil wird immer wieder unterbrochen von Nachrichten von Megan, die sie an Tobey geschrieben hat, in denen sie ihre Kindheit und Beziehung ebenso Revue passieren lässt, wie ihr Leben ‘nach dem Verschwinden’. Der 2. Teil (Songs) blendet in die Lebensgeschichte von Tobey - er erzählt sein Aufwach(s)en, seine Bindung an Megan, wie er sie erlebte, wie er sich immer mehr distanzierte - sowohl von ihr, als auch dem Vater und dem Hof. Hier wird einem auch das erste Puzzle-Teil in seiner Bedeutung klar. Der 3. Teil dann (Regen) schildert Megan’s Ankunft auf der Insel - zu einer Zeit, wo auf der Forschungsstation (vordergründig) noch mehr los war. - Auch sie ist mit schier verwegener Neugier unterwegs und schlägt allfällige Warnungen aus dem Wind… und erlebt ‘ihr blaues Wunder’…. Dieser Teil schliesst mit einer Nachricht von Tobey, die er vor seiner Überfahrt zur Insel und Suche an Megan geschrieben hat, wo er noch manches von sich preis gibt. Dadurch, dass Teil 1 und 3 in ihrere Chronologie quasi vertauscht sind, gleicht man automatisch ab zwischen dem, was Tobey ‘serviert’ wird und dem was bei Megan dann (tatsächlich?) ist… Öfters reibt man verwundert die Augen… und merkt, in welch heilklen sich Tobey eigentlich befunden hatte - und in welcher ebenfalls Megan drin ist - diese Gegenüberstellung gibt enorm Gewicht! Der Schluss bildet dann ein Epilog - jedoch ein ziemlich offener Schluss - Tanvir, der eine ‘Insel-Konstante’ ist, bleibt das Chamäleon, als das man ihn erlebt hat - anscheinend… Man schlussfolgert - denn vieles blieb ungeschrieben. Eine Bemerkung von ‘Stanley Bogdanovich’ lässt einen zumindest einen Teil Schluss erkennen - …ich selber jedoch bleibe auf der Suche nach Tobey… War der Schluss des ersten Teiles nun Traum oder Wirklichkeit…???? Insgesamt ein faszinierendes Puzzle!

ein faszinierendes Puzzle!

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052121
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lappert’s Erzählweise hat für mich eine suggestive Kraft, die einen enormen Sog ausübt, so dass ich das Buch nicht zur Seite legte, OBWOHL der Einstieg etwas schwierig war: man bekommt von Lappert quasi Puzzle-Teilchen in die Hand gedrückt - lose nur, mit der Zeit weiss man, welches Stück wohin gehört… und am Ende des Buches hat man das entscheidende doch an den falschen Platz gelegt…….. Zunächst eröffnet ein ‘Prolog’ das Buch - nicht mehr als eine Episode, von deren inhaltsschwerem Gewicht man in diesem Moment nichts ahnt: ein schreiendes Baby (Tobey), ein kleines Mädchen (Megan) mit der Laufleine am Verandageländer fest gemacht - Geschwister. Darauf folgt der Erste Teil (Hitze): Tobey landet auf jener philipinischen Forschungsinsel, auf der er seine Schwester vermutet - sie haben sich nicht nur mit den Jahren auseinander gelebt und entfremdet, sondern je eigene, getrennte Wege gefunden - ohne jeglichen Kontakt. Eindringlich wird Tobey’s Suche erzählt - die Insel, was er vorfindet an Personen, Natur und Tieren - und was er dabei erlebt - fast naiv ist er unterwegs - kein Wunder trifft ihn schon bald Ungemach der übelsten Sorte! - In der Schilderung selber wechselt Lappert immer wieder die Ebene. Manchmal stutzt man mitten im Lesen und weiss nicht, wie man das nun einordnen soll - merkt dann aber schnell, man ist auf der Ebene von erzähltem Empfinden, bzw. (Tag)Träumen - auch das ergibt eine ganz eigene Spannung. - Dieser Teil wird immer wieder unterbrochen von Nachrichten von Megan, die sie an Tobey geschrieben hat, in denen sie ihre Kindheit und Beziehung ebenso Revue passieren lässt, wie ihr Leben ‘nach dem Verschwinden’. Der 2. Teil (Songs) blendet in die Lebensgeschichte von Tobey - er erzählt sein Aufwach(s)en, seine Bindung an Megan, wie er sie erlebte, wie er sich immer mehr distanzierte - sowohl von ihr, als auch dem Vater und dem Hof. Hier wird einem auch das erste Puzzle-Teil in seiner Bedeutung klar. Der 3. Teil dann (Regen) schildert Megan’s Ankunft auf der Insel - zu einer Zeit, wo auf der Forschungsstation (vordergründig) noch mehr los war. - Auch sie ist mit schier verwegener Neugier unterwegs und schlägt allfällige Warnungen aus dem Wind… und erlebt ‘ihr blaues Wunder’…. Dieser Teil schliesst mit einer Nachricht von Tobey, die er vor seiner Überfahrt zur Insel und Suche an Megan geschrieben hat, wo er noch manches von sich preis gibt. Dadurch, dass Teil 1 und 3 in ihrere Chronologie quasi vertauscht sind, gleicht man automatisch ab zwischen dem, was Tobey ‘serviert’ wird und dem was bei Megan dann (tatsächlich?) ist… Öfters reibt man verwundert die Augen… und merkt, in welch heilklen sich Tobey eigentlich befunden hatte - und in welcher ebenfalls Megan drin ist - diese Gegenüberstellung gibt enorm Gewicht! Der Schluss bildet dann ein Epilog - jedoch ein ziemlich offener Schluss - Tanvir, der eine ‘Insel-Konstante’ ist, bleibt das Chamäleon, als das man ihn erlebt hat - anscheinend… Man schlussfolgert - denn vieles blieb ungeschrieben. Eine Bemerkung von ‘Stanley Bogdanovich’ lässt einen zumindest einen Teil Schluss erkennen - …ich selber jedoch bleibe auf der Suche nach Tobey… War der Schluss des ersten Teiles nun Traum oder Wirklichkeit…???? Insgesamt ein faszinierendes Puzzle!

Eingängige Erzählung und Charakterstudie

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 13.07.2022

Bewertungsnummer: 1746395

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Megan und Tobey, ein Geschwisterpaar mit bewegter Vergangenheit. Die beiden verlieren sich aus den Augen und begegnen im Laufe ihres Lebens ihren jeweils ganz eigenen Dämonen. Und obwohl der jeweils andere unendlich weit weg scheint, verbindet sie doch dieses unsichtbare Band, das sie auf einer abgelegenen Insel vor den Philippinen fast wieder zusammenführt. Was auf den ersten Blick wie ein romantisches, geheimnisumwobenes Überbleibsel aus vergangenen Zeiten aussieht, wird für die Geschwister zum menschlichen Abgrund. Megan und Tobeys Geschichte hat mich ambivalent und auch ein wenig ratlos hinterlassen. Die Geschichte an und für sich ist nichts, was nicht schon x-mal dagewesen wäre. Durchaus einigermassen emotional, durchaus einigermassen spannend und durchaus einigermassen geheimnisvoll - aber halt alles nur einigermassen. Was mich jedoch vollends überzeugt hat, ist Rolf Lapperts Erzählstil. Über 500 Seiten lang schafft er eine einzigartige Stimmung und beschreibt Landschaften, Szenen und Zwischenmenschliches auf eine so aussergewöhnliche Art und Weise, dass es die einigermassen gute Geschichte massiv aufzuwerten vermag. Jede gelesene Seite wird dadurch farbig und bildgewaltig, was das Buch zu einem schönen Lesevergnügen macht. Den Figuren wird Leben eingehaucht und sie bekommen nicht nur ein bis ins kleinste Detail vorstellbares Aussehen, sondern auch ihren jeweils ganz eigenen, realistischen Charakter und eine jeweils eigene Gedankenwelt. Auf den Inseln des letzten Lichts ist kein einfaches Buch für Zwischendurch. Wer sich aber wieder mal in eine tolle, lebendige Erzählung hineinziehen lassen will, dem sei dieses Werk wärmstens empfohlen.

Eingängige Erzählung und Charakterstudie

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 13.07.2022
Bewertungsnummer: 1746395
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Megan und Tobey, ein Geschwisterpaar mit bewegter Vergangenheit. Die beiden verlieren sich aus den Augen und begegnen im Laufe ihres Lebens ihren jeweils ganz eigenen Dämonen. Und obwohl der jeweils andere unendlich weit weg scheint, verbindet sie doch dieses unsichtbare Band, das sie auf einer abgelegenen Insel vor den Philippinen fast wieder zusammenführt. Was auf den ersten Blick wie ein romantisches, geheimnisumwobenes Überbleibsel aus vergangenen Zeiten aussieht, wird für die Geschwister zum menschlichen Abgrund. Megan und Tobeys Geschichte hat mich ambivalent und auch ein wenig ratlos hinterlassen. Die Geschichte an und für sich ist nichts, was nicht schon x-mal dagewesen wäre. Durchaus einigermassen emotional, durchaus einigermassen spannend und durchaus einigermassen geheimnisvoll - aber halt alles nur einigermassen. Was mich jedoch vollends überzeugt hat, ist Rolf Lapperts Erzählstil. Über 500 Seiten lang schafft er eine einzigartige Stimmung und beschreibt Landschaften, Szenen und Zwischenmenschliches auf eine so aussergewöhnliche Art und Weise, dass es die einigermassen gute Geschichte massiv aufzuwerten vermag. Jede gelesene Seite wird dadurch farbig und bildgewaltig, was das Buch zu einem schönen Lesevergnügen macht. Den Figuren wird Leben eingehaucht und sie bekommen nicht nur ein bis ins kleinste Detail vorstellbares Aussehen, sondern auch ihren jeweils ganz eigenen, realistischen Charakter und eine jeweils eigene Gedankenwelt. Auf den Inseln des letzten Lichts ist kein einfaches Buch für Zwischendurch. Wer sich aber wieder mal in eine tolle, lebendige Erzählung hineinziehen lassen will, dem sei dieses Werk wärmstens empfohlen.

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Philipp Hagen

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

"Auf den Inseln des letzten Lichts"...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Auf den Inseln des letzten Lichts" ist ein Muss für jeden Lappert-Fan und wird Freunde von etwas anspruchsvolleren Romanen sicherlich nicht enttäuschen. Tobey sucht seine verschollene Schwester und findet diese auf einer Insel. Langsam lüftet der Autor das Geheimnis...
  • Philipp Hagen
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4/5

"Auf den Inseln des letzten Lichts"...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Auf den Inseln des letzten Lichts" ist ein Muss für jeden Lappert-Fan und wird Freunde von etwas anspruchsvolleren Romanen sicherlich nicht enttäuschen. Tobey sucht seine verschollene Schwester und findet diese auf einer Insel. Langsam lüftet der Autor das Geheimnis...

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