Produktbild: Die Ursache
Band 1

Die Ursache Eine Andeutung

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28101

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/1,5 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13959-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Die Autobiografie: Sie beinhaltet den ganzen Bernhard und ist schlicht ein Meisterwerk.

Produktdetails

Verkaufsrang

28101

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/1,5 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13959-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Grünkranz und Onkel Franz

Bewertung am 19.06.2025

Bewertungsnummer: 2519172

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im ersten Teil seiner Autobiographie erzählt der österreichische Autor seine Erlebnisse im Internat in der Salzburger Schrannengasse, welches von dem nationalsozialistischen SA-Mann Grünkranz geleitet wird. Von den sadistischen Methoden der „Erziehung“ des Grünkranz gepeinigt, verbringen die Schüler des Internats die mehr Zeit in den Luftschutzstollen der Stadt, welche von den Alliierten mehrfach bombardiert wird, als auf der Schulbank. Bernhard erzählt von seinen jugendlichen Wahrnehmungen bei der Erkundung der zerstörten Stadt. Nach dem Krieg wird das Internat (wieder) von der katholischen Kirche von Pater Onkel Franz geführt und außer des Austausches der Herrschaftssymbole ändert sich in der Art der Erziehung rein gar nichts. Beeindruckend erfährt man als Leser einerseits, was es heißt, den allgegenwärtigen Bombenterror zu erleben und auszuhalten, andererseits über damals weit verbreitete Erziehungsmethoden, welche einen heute nur schockiert zurücklassen. Es ist Lichtblick, als der junge Thomas Bernhard das Internat verlässt, um einfach nur „in die andere Richtung“ zu gehen.

Grünkranz und Onkel Franz

Bewertung am 19.06.2025
Bewertungsnummer: 2519172
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im ersten Teil seiner Autobiographie erzählt der österreichische Autor seine Erlebnisse im Internat in der Salzburger Schrannengasse, welches von dem nationalsozialistischen SA-Mann Grünkranz geleitet wird. Von den sadistischen Methoden der „Erziehung“ des Grünkranz gepeinigt, verbringen die Schüler des Internats die mehr Zeit in den Luftschutzstollen der Stadt, welche von den Alliierten mehrfach bombardiert wird, als auf der Schulbank. Bernhard erzählt von seinen jugendlichen Wahrnehmungen bei der Erkundung der zerstörten Stadt. Nach dem Krieg wird das Internat (wieder) von der katholischen Kirche von Pater Onkel Franz geführt und außer des Austausches der Herrschaftssymbole ändert sich in der Art der Erziehung rein gar nichts. Beeindruckend erfährt man als Leser einerseits, was es heißt, den allgegenwärtigen Bombenterror zu erleben und auszuhalten, andererseits über damals weit verbreitete Erziehungsmethoden, welche einen heute nur schockiert zurücklassen. Es ist Lichtblick, als der junge Thomas Bernhard das Internat verlässt, um einfach nur „in die andere Richtung“ zu gehen.

Zorn in hoher Kadenz

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 25.03.2025

Bewertungsnummer: 2448821

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ist er wieder, der Thomas Bernhard, der mit viel Zorn und Wut gegen die Stadt Salzburg, gegen die Bildung, das Internat, das Gymnasium loszieht, im Crescendo die Sätze wiederholt, leicht modifiziert, ausbaut, neu strukturiert, mit anderer Färbung nochmals schreibt als wäre es ein Musikstück der Moderne. Genial geschrieben, enthält dieses Buch sehr viele und starke autobiographische Züge: der junge Thomas Bernhard während seiner Gymnasialzeit in Salzburg während des zweiten Weltkrieges. Wirklich ausgezeichnet! Ich frage mich manchmal: Wieviel von dieser Wut ist Ironie und „gespielt“, wieviel ist echt? Meint der Autor wirklich immer, was er schreibt?

Zorn in hoher Kadenz

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 25.03.2025
Bewertungsnummer: 2448821
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ist er wieder, der Thomas Bernhard, der mit viel Zorn und Wut gegen die Stadt Salzburg, gegen die Bildung, das Internat, das Gymnasium loszieht, im Crescendo die Sätze wiederholt, leicht modifiziert, ausbaut, neu strukturiert, mit anderer Färbung nochmals schreibt als wäre es ein Musikstück der Moderne. Genial geschrieben, enthält dieses Buch sehr viele und starke autobiographische Züge: der junge Thomas Bernhard während seiner Gymnasialzeit in Salzburg während des zweiten Weltkrieges. Wirklich ausgezeichnet! Ich frage mich manchmal: Wieviel von dieser Wut ist Ironie und „gespielt“, wieviel ist echt? Meint der Autor wirklich immer, was er schreibt?

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