Pluralisierungen Konzepte zur Erfassung der Frühen Neuzeit
164,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.08.2010
Abbildungen
mit 15 Illustrationen
Herausgeber
Jan-Dirk Müller + weitereVerlag
De GruyterSeitenzahl
324
Maße (L/B/H)
23,6/16/2,4 cm
Gewicht
662 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-022716-1
Die Beiträge des Bandes diskutieren die Tragfähigkeit des Konzepts ‚Pluralisierung‘ als Leitkonzept für die Erschließung der Frühen Neuzeit. Pluralisierung meint zunächst die Vermehrung der in einem Lebens- und Kulturbereich relevanten Repräsentationen der Wirklichkeit und bedeutet darüber hinaus die Emergenz von ‚neuem‘ bzw. alternativem Wissen und das Entstehen kompetitiver Teilwirklichkeiten. Diese müssen aufeinander abgestimmt oder miteinander vermittelt werden. Dabei entstehen Formen des Dialogs über die Grenzen dieser Teilwelten hinweg, Konflikte werden ausgetragen und Wege der Konfliktbewältigung erprobt. Die von diesen Prozessen betroffenen Phänomene sind bekannt, etwa Konfessionalisierung, Ausdifferenzierung von Wissen, Verarbeitung der Begegnung mit der Neuen Welt, Ausbildung neuer Muster sozialen Verhaltens usw. Pluralisierung spielt sich erst in einem langen widerspruchsvollen Prozess ein, der in den Jahrzehnten um 1500 eine neue Dynamik entwickelt und in Konkurrenz zu Konzepten wie ‚Dialogisierung‘, ‚Konfessionalisierung‘, ‚Individualisierung‘, ‚Rationalisierung‘, ‚Sozialdisziplinierung‘ usw. steht. Die Beiträge und Fallstudien in diesem Band analysieren diesen Prozess und geben wichtige Impulse für Grundlagen der Frühneuzeit-Forschung.
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