Vor über 20 Jahren nahmen Außerirdische das erste Mal Kontakt mit der Erde auf. Daraufhin rechneten die Menschen mit einem feindlichen Angriff oder einem technologischen Fortschritt. Die Kreaturen waren aber Flüchtlinge und wurden aus diesem Grund vorübergehend in einem Notauffanglager interniert - im District 9. Nach Verhandlungen über die Zukunft der Außerirdischen haben die Nationen der Welt ein privates Unternehmen, die MNU, mit der Überwachung der ungeliebten Besucher beauftragt. Der Konzern verfolgt jedoch nur ein Ziel, mit den Waffen der Aliens Profit zu machen. Zur Aktivierung benötigt man jedoch Alien-DNA. Als sich der MNU-Agent Wikus van der Merwe mit einem mysteriösen Virus infiziert, das seine DNA verändert, wird er zum meistgesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde.
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Gigantisch!
Sabine Borzer aus Pforzheim am 30.03.2010
Bewertungsnummer: 631346
Bewertet: DVD (DVD)
Meiner Meinung nach einer der besten Filme der Oscar Saison 2009/2010.
Fantastische Spezial-Effekte, eine unglaublich tolle Story und neben all der Action und der Waffengewalt hat dieses Meisterwerk ein paar wirklich zu Herzen gehende Momente.
Die vier Oscarnominierungen hat er sich absolut verdient!
1982 landet ein außerirdisches…
Callisto am 07.05.2012
Bewertungsnummer: 2986229
Bewertet: DVD (DVD)
1982 landet ein außerirdisches Raumschiff über Johannesburg. Die Außerirdischen stellen sich als Insektoide heraus und werden in einem behelfsmäßigen Flüchtlingslager untergebracht, das sich schon bald zum Slum District 9 entwickelt. Einige Jahrzehnte später wird die Multinational United (MNU), ein privates Sicherheitsunternehmen, mit der Überwachung der Insektoiden beauftragt. Die MNU jedoch verfolgt eigene Pläne. Sie wollen die Waffentechnik der Insektoide, deren Waffen leider DNS kodiert sind. Man beschließt die Insektoide nach District 10 umzusiedeln, dabei geht aber etwas schief. MNU-Mitarbeiter Wikus van de Merwe kommt in Kontakt mit einer Flüssigkeit, die ihn mutieren lässt. Sein linker Arm wird zu einem Insektoiden Arm und wird den Außerirdischen immer ähnlicher. Endlich einer, der die außerirdischen Waffen bedienen kann! Wikus wird nun zum Testobjekt, genau wie die Insektoiden. Wikus gelingt die Flucht und taucht in District 9 unter, während die Medien eine Verleumdungskampagne gegen ihn starten. Der Feind wird plötzlich zum Freund, Wikus steht plötzlich auf der anderen Seite und freundet sich mit dem Alien Christopher an. Eine interessante Mischung voller guter neuer Ideen, aber auch voller störender Dinge. Wirklich interessant und soweit neu ist die Idee, dass Außerirdische notlanden und einfach nur Flüchtlingen sind, die in einem Slum interniert werden und dort vor sich hinvegetieren. Es sind nicht die übermächtigen Wesen, keine Retter der Welt, sie sind ganz am Boden, Bodensatz der Gesellschaft. Auch nett, dass die Außerirdischen mal nicht in den USA landen, sondern in Afrika. Natürlich wollen die bösen Menschen, diese armen Außerirdischen ausbeuten und natürlich kommt es zu einem Seitenwechsel. Ab diesem Zeitpunkt werden viele alte Klischees bemüht. Da gibt es den ehemals bösen Wikus, der die Außerirdischen umsiedeln wollte, der erkennen muss, dass die Insektoiden und Menschen mehr gemeinsam haben, als er vermutet hatte. Das erinnert ein wenig an Enemy Mine - Geliebter Feind. Das hätte ein wirklich guter Film werden können, wenn der Film nicht ab dem Zeitpunkt von Wikus Flucht zu einer typisch amerikanischen Materialschlacht würde. Es werden große Geschütze aufgefahren, viele Autos zerlegt und Geschossen, was die Kugeln hergeben. Wikus Synchonisationsstimme ist unglaublich nervig, so wie der komplette Charakter. Ja, ein Antiheld, aber ein extrem nerviger. Irgendwie wirkt der Film billig, ein wenig wie ein B-Movie. Die Schauspieler sind teilweise etwas steif und ihre Spielweise wirkt unecht und gestelzt, was den Film teils anstrengend anzusehen macht. Auch die pseudodokumentarischen Einspielungen wirken befremdlich, da sie nicht konsequent eingesetzt werden und so eher wie ein Fremdkörper wirken. Fazit: Gute Idee, teils interessante Erzählweise, gepaart mit teils mittelmäßiger Schauspielerischer Leistung und unangenehmen Synchronisationsstimmen.
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