NEW YORK TIMES BESTSELLER • From the #1 New York Times bestselling author of Gone Girl, and the basis for the major motion picture starring Charlize Theron
Libby Day was seven when her mother and two sisters were murdered in “The Satan Sacrifice of Kinnakee, Kansas.” She survived—and famously testified that her fifteen-year-old brother, Ben, was the killer. Twenty-five years later, the Kill Club—a secret society obsessed with notorious crimes—locates Libby and pumps her for details. They hope to discover proof that may free Ben.
Libby hopes to turn a profit off her tragic history: She’ll reconnect with the players from that night and report her findings to the club—for a fee. As Libby’s search takes her from shabby Missouri strip clubs to abandoned Oklahoma tourist towns, the unimaginable truth emerges, and Libby finds herself right back where she started—on the run from a killer.
Praise for Dark Places
“[A] nerve-fraying thriller.”
—The New York Times
“Flynn’s well-paced story deftly shows the fallibility of memory and the lies a child tells herself to get through a trauma.”
—The New Yorker
“Gillian Flynn coolly demolished the notion that little girls are made of sugar and spice in Sharp Objects, her sensuous and chilling first thriller. In Dark Places, her equally sensuous and chilling follow-up, Flynn . . . has conjured up a whole new crew of feral and troubled young females. . . . [A] propulsive and twisty mystery.”
—Entertainment Weekly
“Flynn follows her deliciously creepy Sharp Objects with another dark tale . . . The story, alternating between the 1985 murders and the present, has a tense momentum that works beautifully. And when the truth emerges, it’s so macabre not even twisted little Libby Day could see it coming.”
—People (4 stars)
“Crackles with peevish energy and corrosive wit.”
—Dallas Morning News
“A riveting tale of true horror by a writer who has all the gifts to pull it off.”
—Chicago Tribune
"It's Flynn's gift that she can make a caustic, self-loathing, unpleasant protagonist someone you come to root for.”
—New York Magazine
“[A] gripping thriller.”—
Cosmopolitan
"Gillian Flynn is the real deal, a sharp, acerbic, and compelling storyteller with a knack for the macabre.”
—Stephen King
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Verstörend und voller Überraschungen
Lillyliebtthriller am 11.03.2025
Bewertungsnummer: 2435537
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was war das denn für ein aufregender, verstörender und völlig überraschender Thriller?!
Man liest die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven, aus der von Libby, Ben und Patty Day.
Libby und ihr Bruder Ben waren vor 25 Jahren, die einzigen Überlebenden des Kansas City Farmmassakers, bei dem ihre Schwestern und ihre Mutter ermordet wurden.
Aus Geld Gründen und um endlich damit Frieden zu finden, macht sich Libby auf, um herauszufinden wie es zu dem Massaker gekommen ist.
Der damals 15-Jährige Ben wurde nach dem Massaker festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Dich war der ewig missverstandene Aussenseiter wirklich dazu fähig seine Familie zu töten, auch wenn er allen beweisen wollte, dass er ein harter Mann ist?
Seine Sicht liest man hauptsächlich aus der Vergangenheit und man fragt sich das ganze Buch über ob er es war oder nicht.
Patty ist die Mutter der beiden und man liest natürlich auch ihre Sicht aus der Vergangenheit.
Fazit: Ich fand das Buch von Anfang an mega spannend und ich wollte auch unbedingt erfahren, was damals wirklich passiert ist und das Ergebnis hat mich mehr als überrascht.
Ich bin großer Fan von Gillian Flynn und ihren Büchern "Gone Girl", "Cry Baby" und jetzt auch von "Dark Places".
Gillian Flynn schreibt…
Mikka Liest aus Zwischen den Seiten am 14.05.2014
Bewertungsnummer: 2709404
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Gillian Flynn schreibt schwierige, sperrige weibliche Charaktere, die es einem nicht leicht machen, sie zu mögen. Auch in diesem Buch ist die Protagonistin alles andere als eine strahlende, sympathische Heldin. Im zarten Alter von sieben Jahren hat sie die Morde an ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern miterlebt, ihren Bruder Ben vor Gericht der Taten beschuldigt, und seither wird ihr ganzes Leben davon bestimmt. Damit meine ich nicht nur die emotionalen Narben - und die hat sie definitiv. Sie trinkt zuviel, sie kann oft tagelang kaum das Bett verlassen, gelähmt von Depressionen und Antriebslosigkeit. Sie stiehlt alles, was sie in die Finger bekommt. Sie kann sich kaum dazu bewegen, Lebensmittel für sich und ihre ständig hungrige Katze zu kaufen. Sie hat überlebt, aber irgendwie ist ihr Leben seither erstarrt, fast schon vorbei. Sie hat nie gelernt, ihr Leben wirklich selber in die Hand zu nehmen. Auch über zwanzig Jahre später lebt sie immer noch von den letzten Resten großzügiger Spendengelder, sie hat nie gearbeitet oder auch nur einen Beruf erlernt... Ihr Jugend hindurch ist sie von entferntem Verwandten zu entferntem Verwandten abgeschoben worden, da sie immer wieder durch ihr aggressives, unverschämtes Verhalten auffiel - einmal ging sie sogar soweit, den Schoßhund ihrer Tante zu misshandeln und dabei ausversehen zu töten. So verständlich ihr Zorn auf das Schicksal auch ist, so dachte ich mir als Leserin doch öfter: jetzt komm, du musst jetzt langsam mal aufstehen und dein Leben in den Griff bekommen! Aber das ist natürlich einfacher als gesagt, und im Endeffekt macht sie die ersten wichtigen Schritte nicht, um endlich zu heilen, sondern nur, um mehr Geld aus der Tragödie herauszuschlagen. Mehr möchte ich hier noch nicht verraten, aber an dieser Stelle beginnt eine widerwillige Reise Libbys zu sich selbst. Für mich sind die Bücher von Gillian Flynn nicht wirklich Thriller. Psychologische Geschichten von Gewalt, Verbrechen, Sucht und Hilflosigkeit, ja. Düstere Familiengeheimnisse, abgründige Kleinstadtgeschichten. Fehlgeleitete Charakter, moralische Zweideutigkeit... Wie oben schon gesagt: für mich entwickelt diese originelle Mischung einen unglaublichen Sog, und dadurch sind die Bücher auch von vorne bis hinten spannend - es ist eben nicht immer die typische Thrillerspannung, manchmal ist sie eher langsam und schleppend, oder unterschwellig halb verborgen. Ich denke, da muss jeder mal reinlesen und selber entscheiden, ob ihm diese Mischung gefällt. Der Schreibstil schwankt zwischen den oft nüchteren, fast beißenden Gedanken Libbys, ihrem schwarzem Humor, hastig unterdrückter leiser Hoffnung, ihrer unbestimmten Sehnsucht nach einem gesünderen, harmonischeren Leben... Sie beschönigt nichts, gerade nicht ihre eigenen Fehler, und genau deswegen funktioniert der Schreibstil für mich so gut: er ist ehrlich, schonungslos. Manche Passagen sehen wir auch durch die Augen anderer Charaktere, aber diese Schonungslosigkeit zieht sich durch das ganze Buch... Und dabei wird immer klarer, dass gut und böse selten klar umrissene Konzepte sind. Gillian Flynns Bücher sind für mich das, was man im englischen "aquired taste" nennt: etwas, an dessen Geschmack man sich erstmal gewöhnen muss, und dann liebt man es - oder man hasst es. Ich liebe die Bücher, und wenn ich einmal eines angefangen habe, kann ich es kaum noch weglegen! Am Besten, man löst sich direkt von Anfang an von allen Erwartungen, die möglicherweise durch den Klappentext oder den Ausdruck "Thriller" geweckt werden; meiner Meinung nach lesen sich die Bücher am Besten, wenn man nicht versucht, sie in eine bestimmte Schublade zu stecken.
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