Roland Rainer & Maria Biljan-Bilger
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.05.2010
Abbildungen
2010. mit zahlreichen Abbildungen 24 cm
Illustriert von
Friedrich Kurrent
Herausgeber
Verein der Freunde der Maria Biljan-Bilger Ausstellungshalle SommereinVerlag
Muery SalzmannSeitenzahl
68
Maße (L/B/H)
24/20,5/1 cm
Gewicht
310 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99014-013-0
Rainers und Biljan-Bilgers Wege kreuzten sich in der Aufbruchszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Wien. Sie, die Bildhauerin und Keramikerin, gehörte zu den Gründungsmitgliedern der damals progressivsten Vereinigung bildender Künstler, des internationalen Artclub. Er, einer der maßgebenden jungen Architekten, beschäftigte schon für seine frühesten Wiener Bauten bildende Künstler. Als er 1952/53 den internationalen Wettbewerb für die Wiener Stadthalle (gleichwertig mit Alvar Aalto) gewann und mit deren Bau beauftragt wurde, erhielten neben Maria Biljan-Bilger auch Fritz Wotruba, Wander Bertoni, Heinz Leinfellner und Herbert Boeckl Aufträge. Für das Nord-Foyer der Stadthalle gestaltete Maria Biljan-Bilger eine drei Meter hohe und dreißig Meter lange ornamentale Mosaikwand.
Maria Biljan-Bilger, die sich zeitlebens dem Kunstmarkt entzog, ging ihren eigenen, eigensinnigen Weg. In ihrer langen Werkliste blieb manches im Projektstadium, wie etwa der Auftrag von Clemens Holzmeister für sein Großes Festspielhaus in Salzburg. Immerhin, die dortige Galerie Welz widmete ihr 1961 die erste große Personalausstellung, die Roland Rainer eröffnete.
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