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Band 105

Fantastische Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2010

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,6/12,9/2,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Originaltitel

Visionen und andere phantastische Erzählungen

Übersetzt von

Alexander Eliasberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-500-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2010

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,6/12,9/2,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Originaltitel

Visionen und andere phantastische Erzählungen

Übersetzt von

Alexander Eliasberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-500-7

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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    aus Olten

    5/5

    13.03.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Die Nihilisten um 1850 verachten das Leben der Väter....

    ....den Liberalismus der keine revolutionären Veränderungen zu Wege gebracht hat. Aber sie müssen erkennen, dass ihre eigenen Weltanschauungen oft mit der Realität des Lebens nicht übereinstimmen und dass Liebe und Gefühle zeitlose Empfindungen bleiben. Es geht um nicht weniger als um Leben, Tod und gesellschaftliche Veränderungen. Um die Idole der Jugend, Licht, Freiheit, Wissen, den Mut ins volle Menschenleben einzutauchen der sie geleiten soll. Sind's Väter und Söhne die die Zivilisation vorantreiben oder sind's weder Väter noch Söhne die die Welt bewegen? Sind es letztendlich Individuen voller enthusiastischer Überzeugung für ihre Lebensaufgabe. Turgenjeff schwebte vor einen Roman gegen den Adel als führende Klasse zu schreiben in dem der junge Arzt Basaroff als Bürgerlicher eine tragische, düstere, wilde grosse Gestalt, "halb erst herausgewachsen aus dem Boden", kräftig, erbost, ehrlich, aber zum Untergang verurteilt sei da er erst in der Vorhalle der Zukunft weile. Sein Werk wurde heftig kritisiert weil für die Konservativen die Nihilisten in der Gestalt Basaroffs nicht abschreckend genug geschildert waren und von den Linken weil Letzterer nicht heldisch und grossartig genug dargestellt sei. Einzig die Monatsschrift "Die Zeit" - Herausgeber: Fjodor und Michail Dostojewski - trat für das Buch ein. Russland 1859: eine rebellierende Jugend verneint die tradierten Werte, anerkennt keine Autorität, lehnt Gefühle ab......bis jene Frau in ihr Leben tritt die alles in verändertem Licht erscheinen lässt. Es war schon immer das Privileg kommender Generationen die Gesellschaft ein wenig durchzurütteln. Ein Muss zu lesen, da nach wie vor aktuell wie eh und je.

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