Produktbild: Sputnik Sweetheart

Sputnik Sweetheart Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1790

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2010

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Supuutoniku no koibito

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6100-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1790

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2010

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Supuutoniku no koibito

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6100-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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murakamistark

Lesesaite am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068455

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sumire ist eine 22-jährige, weltfremde und romantische Autorin mit ihrer heftigen Liebe zur 17 Jahre älteren und verheirateten Geschäftsfrau Miu. Miu, von Sumire „süßer Sputnik“ genannt, ist aber relativ unempfänglich für das Begehren Sumires. Und dann noch der Lehrer K. Er ist verliebt in Sumire, aber sie nicht in ihn. Sumire verschwindet plötzlich auf einer Reise mit Miu und sämtliche Spuren verschwinden. K. eilt zur Hilfe. Was ist passiert? Wo ist Sumire? Tatsächlich in einer anderen Realität, oder ist es nur der Irrglaube von K. und Miu, als bestmöglich erklärbare Hoffnung? Und wie charakterisiert sich die Eigenschaften der Drei? Drei Protagonisten. Das wars. Sind aber mehr als ausreichend. Und gegensätzlicher sie nicht sein könnten. Alle umkreisen sich wie der Satellit hoch oben - nicht greifbar und surreal, aber doch so nah und vertraut. Was verbindet sie? Was unterscheidet sie? Wer gleicht sich wem an? Warum genau diese drei? Was verbirgt sich in der Fantasie? Welche Erfahrungen machen sie am Rande der Wirklichkeit? Eine Geschichte des magischen Realismus, so spannend und wertvoll, dass es nur süchtig machen kann. Trotz den Fantastik, bleibt alles an den Rändern der Wirklichkeit. Die Übersetzung aus dem Japanischen von Ursula Gräfe ist wieder einmal erstklassig. Zusammen mit Haruki Murakami wird eine ganz tolle Lesestimmung erreicht. Der Roman erschien übrigens bereits 1999. Einen ganz wertvollen Satz und Weisheit für mich, aber auch für alle anderen, habe ich mir von Seite 9 mitgenommen: „Kein Mensch sollte durch das Leben gehen, ohne sich einmal der gesunden, ja langweiligen Einsamkeit auszusetzen, einer Situation, in der er allein auf sich selbst angewiesen ist und dadurch seine wahre und verborgene Stärke kennenlernt.“

murakamistark

Lesesaite am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068455
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sumire ist eine 22-jährige, weltfremde und romantische Autorin mit ihrer heftigen Liebe zur 17 Jahre älteren und verheirateten Geschäftsfrau Miu. Miu, von Sumire „süßer Sputnik“ genannt, ist aber relativ unempfänglich für das Begehren Sumires. Und dann noch der Lehrer K. Er ist verliebt in Sumire, aber sie nicht in ihn. Sumire verschwindet plötzlich auf einer Reise mit Miu und sämtliche Spuren verschwinden. K. eilt zur Hilfe. Was ist passiert? Wo ist Sumire? Tatsächlich in einer anderen Realität, oder ist es nur der Irrglaube von K. und Miu, als bestmöglich erklärbare Hoffnung? Und wie charakterisiert sich die Eigenschaften der Drei? Drei Protagonisten. Das wars. Sind aber mehr als ausreichend. Und gegensätzlicher sie nicht sein könnten. Alle umkreisen sich wie der Satellit hoch oben - nicht greifbar und surreal, aber doch so nah und vertraut. Was verbindet sie? Was unterscheidet sie? Wer gleicht sich wem an? Warum genau diese drei? Was verbirgt sich in der Fantasie? Welche Erfahrungen machen sie am Rande der Wirklichkeit? Eine Geschichte des magischen Realismus, so spannend und wertvoll, dass es nur süchtig machen kann. Trotz den Fantastik, bleibt alles an den Rändern der Wirklichkeit. Die Übersetzung aus dem Japanischen von Ursula Gräfe ist wieder einmal erstklassig. Zusammen mit Haruki Murakami wird eine ganz tolle Lesestimmung erreicht. Der Roman erschien übrigens bereits 1999. Einen ganz wertvollen Satz und Weisheit für mich, aber auch für alle anderen, habe ich mir von Seite 9 mitgenommen: „Kein Mensch sollte durch das Leben gehen, ohne sich einmal der gesunden, ja langweiligen Einsamkeit auszusetzen, einer Situation, in der er allein auf sich selbst angewiesen ist und dadurch seine wahre und verborgene Stärke kennenlernt.“

Lieblingsbuch

Bewertung am 26.08.2021

Bewertungsnummer: 1556431

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist mein Lieblingsbuch. Ich mag es wenn Autoren "kein Blatt vor dem Mund nehmen". Haruki Murakami ermöglichte mir mit dieser Lektüre den Spass am Lesen wieder zu finden.

Lieblingsbuch

Bewertung am 26.08.2021
Bewertungsnummer: 1556431
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist mein Lieblingsbuch. Ich mag es wenn Autoren "kein Blatt vor dem Mund nehmen". Haruki Murakami ermöglichte mir mit dieser Lektüre den Spass am Lesen wieder zu finden.

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Sputnik Sweetheart

von Haruki Murakami

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Zeichen und Symbole

Bewertet: eBook (ePUB)

Murakami präsentiert mir „Sputnik Sweetheart“ seiner eingeschworenen Leserschaft eine Dreiecksbeziehung, wie sie in der Unterhaltungsliteratur des Öfteren vorkommt. Mit dem Unterschied, dass sich der männliche Hauptprotagonist in ein junges Mädchen verliebt hat, dass eigentlich eine andere Frau liebt. Literarisch wird dieses Thema schon sehr ausgeschlachtet und bis aufs Äußerste strapaziert, aber soweit ich mich erinnern kann, ist es das erste Mal, dass ich vom japanischen Gegenwartsromancier eine Geschichte gelesen habe, in der er eben jenes literarischen Baustein benutzt. Und obwohl ich diesen Baustein schon ein bisschen ordinär finde, war ich dann doch ganz erstaunt und überrascht, was nun Murakami daraus macht. Wenn ein Roman klobig geschrieben ist, Lücken sich auftun, die Glaubwürdigkeit fehlt und Handlungsstränge voraussehbar sind, kann das schon ärgerlich sein, genauso wie sich wiederholende Elemente. Letzteres mag auf den ersten Blick langweilig sein, denn wenn sich Murakami wiederholt liegt darin keine Langeweile. Ich kann nicht genau sagen weshalb, aber wenn ich einen seiner Romane beginne zu lesen, finde ich Zuflucht in diesen Welten, tauche ab und lasse die physische Welt hinter mir. Es geht aber nicht nur um die Liebe einer Frau zu einer anderen, Sputnik Sweetheart ist einmal mehr ein Roman, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Der Mond spielt eine nicht unwesentliche Nebenrolle, die Leser die 1Q84 kennen, können sich vorstellen in welchen Zusammenhang und auch hier ist der surreale Plot, der Dreh und Angelpunkt in der Erzählung. Es geht auch um das Schreiben an sich und bei ein oder zwei Szenen lässt er den Leser wissen wie ein Roman entsteht. Ich hatte das Gefühl dem Künstler über die Schulter beim Schreiben zu beobachten. Es geht aber auch, so wie in der Überschrift meiner Rezension um Zeichen und Symbole, die in Murakamis Werken gerade so omnipräsent sind. Hier lässt er den erzählenden Lehrer Sumire den Unterschied erklären. Apropos erzählender Lehrer: Auch in Sputnik Sweetheart wirken seine Personen so real, sodass es mir ein leichtes war, mich in sie hineinzuversetzen. Manchmal hab ich mich selbst ein Stück weit entdeckt und so rückt dieser Roman eindeutig in meine persönliche Top 5, meiner persönlichen Haruki Murakami - Best Of Liste. Vielleicht ist er nicht so monumental wie Mr. Aufziehvogel und an die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki kommt er, zumindest meiner geringen Meinung nach, nicht genügen weit heran. Allerdings vereint, wie oben schon kurz erwähnt, er in diesem feinen kleinen Werk gekonnt Realismus und Fantastik und ist eine Erzählung ohne Ende. Dem Leser ist es überlassen sich eines Auszudenken. Für beginnende und zukünftige Murakami Fans, ist dieses Werk unbedingt zu empfehlen.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Zeichen und Symbole

Bewertet: eBook (ePUB)

Murakami präsentiert mir „Sputnik Sweetheart“ seiner eingeschworenen Leserschaft eine Dreiecksbeziehung, wie sie in der Unterhaltungsliteratur des Öfteren vorkommt. Mit dem Unterschied, dass sich der männliche Hauptprotagonist in ein junges Mädchen verliebt hat, dass eigentlich eine andere Frau liebt. Literarisch wird dieses Thema schon sehr ausgeschlachtet und bis aufs Äußerste strapaziert, aber soweit ich mich erinnern kann, ist es das erste Mal, dass ich vom japanischen Gegenwartsromancier eine Geschichte gelesen habe, in der er eben jenes literarischen Baustein benutzt. Und obwohl ich diesen Baustein schon ein bisschen ordinär finde, war ich dann doch ganz erstaunt und überrascht, was nun Murakami daraus macht. Wenn ein Roman klobig geschrieben ist, Lücken sich auftun, die Glaubwürdigkeit fehlt und Handlungsstränge voraussehbar sind, kann das schon ärgerlich sein, genauso wie sich wiederholende Elemente. Letzteres mag auf den ersten Blick langweilig sein, denn wenn sich Murakami wiederholt liegt darin keine Langeweile. Ich kann nicht genau sagen weshalb, aber wenn ich einen seiner Romane beginne zu lesen, finde ich Zuflucht in diesen Welten, tauche ab und lasse die physische Welt hinter mir. Es geht aber nicht nur um die Liebe einer Frau zu einer anderen, Sputnik Sweetheart ist einmal mehr ein Roman, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Der Mond spielt eine nicht unwesentliche Nebenrolle, die Leser die 1Q84 kennen, können sich vorstellen in welchen Zusammenhang und auch hier ist der surreale Plot, der Dreh und Angelpunkt in der Erzählung. Es geht auch um das Schreiben an sich und bei ein oder zwei Szenen lässt er den Leser wissen wie ein Roman entsteht. Ich hatte das Gefühl dem Künstler über die Schulter beim Schreiben zu beobachten. Es geht aber auch, so wie in der Überschrift meiner Rezension um Zeichen und Symbole, die in Murakamis Werken gerade so omnipräsent sind. Hier lässt er den erzählenden Lehrer Sumire den Unterschied erklären. Apropos erzählender Lehrer: Auch in Sputnik Sweetheart wirken seine Personen so real, sodass es mir ein leichtes war, mich in sie hineinzuversetzen. Manchmal hab ich mich selbst ein Stück weit entdeckt und so rückt dieser Roman eindeutig in meine persönliche Top 5, meiner persönlichen Haruki Murakami - Best Of Liste. Vielleicht ist er nicht so monumental wie Mr. Aufziehvogel und an die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki kommt er, zumindest meiner geringen Meinung nach, nicht genügen weit heran. Allerdings vereint, wie oben schon kurz erwähnt, er in diesem feinen kleinen Werk gekonnt Realismus und Fantastik und ist eine Erzählung ohne Ende. Dem Leser ist es überlassen sich eines Auszudenken. Für beginnende und zukünftige Murakami Fans, ist dieses Werk unbedingt zu empfehlen.

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Sputnik Sweetheart

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