Produktbild: Sputnik Sweetheart

Sputnik Sweetheart Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Supuutoniku no koibito

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6100-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Supuutoniku no koibito

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6100-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • AnnaLovesBooks23

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mein bisher liebster Murakami. Ein Buch, das mich mit jeder Seite mehr begeistert hat und noch lange nachhallen wird.

    Sputnik Sweetheart ist mein 4. Buch von Murakami und bisher ganz klar mein Favorit. Ich wusste schon relativ früh, dass das ein 5-Sterne-Buch wird. Mit jeder Seite hat es mich mehr in seinen Bann gezogen. Ich liebe Murakamis Schreibstil einfach. Ich schwebe jedes Mal durch seine Seiten und genau dieses Gefühl hatte ich hier wieder. Trotzdem hat sich dieses Buch noch einmal anders angefühlt als die anderen, die ich bisher gelesen habe. Dort standen für mich vor allem die Charaktere und ihre Gedanken im Mittelpunkt. Hier passiert zusätzlich auch in der Handlung unglaublich viel. Dadurch hatte die Geschichte einen richtigen Sog und ich wollte ständig weiterlesen. Am Anfang wollte ich noch wissen, wo Sumire ist. Irgendwann hat sich diese Frage aber komplett verändert. Plötzlich wollte ich gar nicht mehr wissen, wo sie ist. Ich wollte nur noch verstehen, was mit ihr passiert ist. Genau da hat mich Murakami komplett abgeholt. Ich habe angefangen, immer mehr zwischen den Zeilen zu lesen und auf all die kleinen Dinge zu achten. Gespräche über Zeichen und Symbole, Musik, Bücher, Erinnerungen, der Mond, das Riesenrad oder später das Telefon. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass nichts davon zufällig dort steht. Das Schöne ist aber, dass Murakami einem nie das Gefühl gibt, alles verstehen zu müssen. Man kann dieses Buch einfach als wunderschöne Geschichte lesen und wird trotzdem viel daraus mitnehmen. Wer sich auf die Symbolik einlässt, entdeckt aber noch einmal eine ganz andere Ebene. Ich hatte ständig diese Momente, in denen plötzlich etwas Klick gemacht hat. Und kaum dachte ich, jetzt habe ich Murakami verstanden, kamen wieder ein paar Seiten, die mir gezeigt haben, dass ich eigentlich doch noch einmal um die Ecke denken muss. Ich liebe genau sowas. Besonders beschäftigt hat mich Mius Geschichte. Für mich war das Riesenrad nie einfach nur ein Riesenrad. Dahinter steckt für mich eine viel größere Symbolik. Ich habe diese Szene als ein traumatisches Erlebnis gelesen. Fast so, als würde sie etwas erleben, das sie nur noch außerhalb ihres eigenen Körpers wahrnehmen kann. Genau dieses Bild hat für mich ihre spätere Veränderung erklärt. Murakami sagt einem aber nie, ob man das genauso verstehen soll. Er lässt Raum für die eigene Interpretation und genau das fand ich genial. Überhaupt hatte ich irgendwann das Gefühl, dass alle Figuren wie kleine Satelliten umeinander kreisen. Jeder liebt jemanden, den er nie ganz erreichen kann. Jeder sucht Nähe und trotzdem bleibt immer eine Distanz. Gerade diese Sehnsucht zieht sich für mich durch das ganze Buch und die Stellen, in denen es darum ging, Menschen nicht erreichen zu können, obwohl man sie liebt oder obwohl sie einem unglaublich viel bedeuten, haben mich am meisten berührt. Der namenlose Erzähler hat mich schließlich am meisten getroffen. Erst dort habe ich richtig verstanden, dass es genauso sehr seine Geschichte ist wie die von Sumire. Die letzten Kapitel haben mich emotional erwischt. Diese leise, unerfüllte Liebe und das Weitermachen, obwohl etwas fehlt, hat Murakami so ehrlich beschrieben, dass ich mich in vielen Gedanken wiedergefunden habe. Je näher ich den letzten Seiten kam, desto klarer wurde mir, dass es keine klassische Auflösung geben wird. Und irgendwann wollte ich die gar nicht mehr. Für mich hat das perfekt zu diesem Buch gepasst. Ich hatte nie das Gefühl, dass Murakami mir etwas schuldig bleibt. Im Gegenteil. Mir ist viel mehr das Gefühl geblieben, das dieses Buch hinterlassen hat. Dass wir Verluste mit uns tragen und trotzdem weiterleben. Dass Erinnerungen bleiben, auch wenn Menschen nicht mehr da sind. Und dass Liebe nicht kleiner wird, nur weil sie unerfüllt bleibt. Vielleicht verändert sie einfach ihre Form. Ich finde es schön, dass jeder dieses Buch und sein Ende anders lesen und für sich selbst interpretieren kann. Es war einfach ein Traum, dieses Buch zu lesen. Ich weiß jetzt schon, dass ich es irgendwann noch einmal lesen werde. Nicht, weil ich glaube, beim 1. Mal etwas übersehen zu haben, sondern weil ich sicher bin, dass ich beim nächsten Lesen wieder neue Gedanken zwischen den Zeilen entdecken werde. Für mich bisher ganz klar mein liebster Murakami. Und falls ihr bis hier gelesen habt: Glückwunsch. Die Rezension ist fast so lang geworden wie Murakamis Gedankengänge. Aber bei diesem Buch konnte ich mich einfach nicht kürzer fassen.

  • Lesesaite

    5/5

    14.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    murakamistark

    Sumire ist eine 22-jährige, weltfremde und romantische Autorin mit ihrer heftigen Liebe zur 17 Jahre älteren und verheirateten Geschäftsfrau Miu. Miu, von Sumire „süßer Sputnik“ genannt, ist aber relativ unempfänglich für das Begehren Sumires. Und dann noch der Lehrer K. Er ist verliebt in Sumire, aber sie nicht in ihn. Sumire verschwindet plötzlich auf einer Reise mit Miu und sämtliche Spuren verschwinden. K. eilt zur Hilfe. Was ist passiert? Wo ist Sumire? Tatsächlich in einer anderen Realität, oder ist es nur der Irrglaube von K. und Miu, als bestmöglich erklärbare Hoffnung? Und wie charakterisiert sich die Eigenschaften der Drei? Drei Protagonisten. Das wars. Sind aber mehr als ausreichend. Und gegensätzlicher sie nicht sein könnten. Alle umkreisen sich wie der Satellit hoch oben - nicht greifbar und surreal, aber doch so nah und vertraut. Was verbindet sie? Was unterscheidet sie? Wer gleicht sich wem an? Warum genau diese drei? Was verbirgt sich in der Fantasie? Welche Erfahrungen machen sie am Rande der Wirklichkeit? Eine Geschichte des magischen Realismus, so spannend und wertvoll, dass es nur süchtig machen kann. Trotz den Fantastik, bleibt alles an den Rändern der Wirklichkeit. Die Übersetzung aus dem Japanischen von Ursula Gräfe ist wieder einmal erstklassig. Zusammen mit Haruki Murakami wird eine ganz tolle Lesestimmung erreicht. Der Roman erschien übrigens bereits 1999. Einen ganz wertvollen Satz und Weisheit für mich, aber auch für alle anderen, habe ich mir von Seite 9 mitgenommen: „Kein Mensch sollte durch das Leben gehen, ohne sich einmal der gesunden, ja langweiligen Einsamkeit auszusetzen, einer Situation, in der er allein auf sich selbst angewiesen ist und dadurch seine wahre und verborgene Stärke kennenlernt.“

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuch

    Das ist mein Lieblingsbuch. Ich mag es wenn Autoren "kein Blatt vor dem Mund nehmen". Haruki Murakami ermöglichte mir mit dieser Lektüre den Spass am Lesen wieder zu finden.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    30.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Eine ungewöhnliche Dreiecksbeziehung

    In “Sputnik Sweetheart” geht es um eine ungewöhnliche Dreiecksbeziehung zwischen einem Lehrer, einer Lebenskünstlerin und einer Unternehmerin. Dabei spielt der Autor Haruki Murakami mit Elementen aus Krimi, Fantasy und einer realistischen Beschreibung des modernen Japan. Er erzählt eine Story, die mit surrealistischen Ereignissen und unwahrscheinlichen Begebenheiten gespikt ist, aber dennoch wirklichkeitsnah wirkt. Dabei geht es ihm auch um Sehnsüchte, Frustationen und die Suche nach dem eigenen Weg, der seinen Protagonisten im Labyrinth der strengen gesellschaftlichen Konventionen Japans nur zu leicht aus den Händen gleitet. Mit seinem eigenwilligen Schreibstil zwischen Traum und Lebenswirklichkeit glänzt Haruki Murakamis Roman auch 16 Jahre nach dessen japanischer Erstveröffentlichung, nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Übersetzung durch Ursula Gräfe.

  • Patricia G.

    aus Prinzersdorf

    5/5

    21.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Geheimnisvoll

    Die Geschichte zweier Lieben. Die klare und einfache Sprache und die wunderbaren Gedankengänge der Protagonisten sind der Lohn für einige wertvolle Lesestunden. Sprachgewaltig, herzzerreißend und einfach schön.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    01.11.2018

    eBook (ePUB)

    Zeichen und Symbole

    Murakami präsentiert mir „Sputnik Sweetheart“ seiner eingeschworenen Leserschaft eine Dreiecksbeziehung, wie sie in der Unterhaltungsliteratur des Öfteren vorkommt. Mit dem Unterschied, dass sich der männliche Hauptprotagonist in ein junges Mädchen verliebt hat, dass eigentlich eine andere Frau liebt. Literarisch wird dieses Thema schon sehr ausgeschlachtet und bis aufs Äußerste strapaziert, aber soweit ich mich erinnern kann, ist es das erste Mal, dass ich vom japanischen Gegenwartsromancier eine Geschichte gelesen habe, in der er eben jenes literarischen Baustein benutzt. Und obwohl ich diesen Baustein schon ein bisschen ordinär finde, war ich dann doch ganz erstaunt und überrascht, was nun Murakami daraus macht. Wenn ein Roman klobig geschrieben ist, Lücken sich auftun, die Glaubwürdigkeit fehlt und Handlungsstränge voraussehbar sind, kann das schon ärgerlich sein, genauso wie sich wiederholende Elemente. Letzteres mag auf den ersten Blick langweilig sein, denn wenn sich Murakami wiederholt liegt darin keine Langeweile. Ich kann nicht genau sagen weshalb, aber wenn ich einen seiner Romane beginne zu lesen, finde ich Zuflucht in diesen Welten, tauche ab und lasse die physische Welt hinter mir. Es geht aber nicht nur um die Liebe einer Frau zu einer anderen, Sputnik Sweetheart ist einmal mehr ein Roman, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Der Mond spielt eine nicht unwesentliche Nebenrolle, die Leser die 1Q84 kennen, können sich vorstellen in welchen Zusammenhang und auch hier ist der surreale Plot, der Dreh und Angelpunkt in der Erzählung. Es geht auch um das Schreiben an sich und bei ein oder zwei Szenen lässt er den Leser wissen wie ein Roman entsteht. Ich hatte das Gefühl dem Künstler über die Schulter beim Schreiben zu beobachten. Es geht aber auch, so wie in der Überschrift meiner Rezension um Zeichen und Symbole, die in Murakamis Werken gerade so omnipräsent sind. Hier lässt er den erzählenden Lehrer Sumire den Unterschied erklären. Apropos erzählender Lehrer: Auch in Sputnik Sweetheart wirken seine Personen so real, sodass es mir ein leichtes war, mich in sie hineinzuversetzen. Manchmal hab ich mich selbst ein Stück weit entdeckt und so rückt dieser Roman eindeutig in meine persönliche Top 5, meiner persönlichen Haruki Murakami - Best Of Liste. Vielleicht ist er nicht so monumental wie Mr. Aufziehvogel und an die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki kommt er, zumindest meiner geringen Meinung nach, nicht genügen weit heran. Allerdings vereint, wie oben schon kurz erwähnt, er in diesem feinen kleinen Werk gekonnt Realismus und Fantastik und ist eine Erzählung ohne Ende. Dem Leser ist es überlassen sich eines Auszudenken. Für beginnende und zukünftige Murakami Fans, ist dieses Werk unbedingt zu empfehlen.

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