Das Gesetz des Unbewussten im Rechtsdiskurs: Grundlinien einer psychoanalytischen Rechtstheorie nach Freud und Lacan.
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83,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.12.2009
Abbildungen
mit Abbildungen
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
250
Maße (L/B/H)
23,3/15,7/1,9 cm
Gewicht
338 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-13088-7
Das »Begehren« und seine Beziehung zur Signifikation wird aus der Genealogie des Unbewussten im Ödipuskomplex hergeleitet und in typisierte juristische Situationen wie das Gerichtsverfahren, die universitäre Lehre und die anwaltliche Streitvertretung übertragen. So führen das Gericht oder der Gesetzgeber einen »Herrschaftsdiskurs«, der auf der Ebene des Bewussten einen »Herrensignifikanten« produziert und damit dem Rechtssubjekt eine Totalität des Gesetzes vermittelt, aber gleichzeitig seine eigene »Gespaltenheit« unbewusst verdrängt.
Daneben untersucht der Autor – ausgehend von Kant – moralisches Denken unter dem Aspekt des »Über-Ichs«, die Entstehung des »Vaterrechts« im Lichte der Freudschen Ur-Mythen und die psychischen Voraussetzungen von Rechtsbindung im institutionalisierten Rechtsstaat.
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