Produktbild: Stern in der Ferne
Band 18731

Stern in der Ferne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,3 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Christian Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18731-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,3 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Christian Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18731-7

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  • Freya

    4/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch zum Nachdenken

    Inhalt: Chile Anfang der siebziger Jahre, zu Beginn der Militärdiktatur. Ein Student, der aus politisch motivierten Gründen inhaftiert wurde, sieht im Gefangenenlager wie ein Flugzeug über den Himmel kreist und Verse an den Himmel schreibt. Später findet er heraus, dass dies sein früherer Kommilitone Carlos Wieder (damals hieß er noch Ruiz-Tagle) war. Wieder wird durch seine aeropoetischen Auftritte zum Aushängeschild der Militärdiktatur. Der Student ist gleichzeitig fasziniert und angeekelt von Wieder, der nicht nur ein Instrument der Diktatur ist sondern auch ein Verbrecher, der Menschen tötete. Doch ist Wieder wie ein Gespenst, das man nicht greifen kann und seine Spur verliert sich immer wieder. Erst im spanischen Exil auf betreiben eines ehemaligen chilenischen Polizisten beginnt der Student durch Studium von Literaturzeitschriften die Verfolgung von Wieder. Doch die Frage ist, wird es ihm gelingen das Gespenst zu finden. Persönlicher Eindruck: Das Buch war für mich sehr interessant. Doch, um es vorwegzunehmen, man sollte sich ein Lexikon bzw. den Computer an die Seite stellen, da man ein ums andere Mal, Personen, Ausdrücke oder auch geschichtliche Details nachschlagen sollte. Mir persönlich hat dieser Aspekt des Buches gut gefallen, da man sich durch die Nachforschung noch intensiver mit dem Buch auseinandersetzt. Zur Geschichte selbst kann ich sagen, dass ich sie sehr ansprechend fand. Man kann sich gut vorstellen, dass es einen Wieder zur Zeit Pinochets wirklich gegeben hat. Auch steht Wieder für mich persönlich für die Emporkömmlinge, die ihre Chancen nutzen, um während einer Militärdiktatur nach oben zukommen. Ohne darüber nachzudenken wem sie dienen und darüber hinaus selbst zu Verbrechern werden, um nach oben zukommen. Fazit: Ein sehr literarisches Buch, das einen zum Nachdenken und Nachforschen anregt.

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    4/5

    15.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant!!!!!

    In diesem äußerst aufschlussreichen Roman von Roberto Bolano erlangen wir beflügelnde Eindrücke in die Kunstwelt Chiles. Durch die sublime politische Situation Chiles entwickelte sich die Kunst auf sehr subtile Art und Weise...stark geprägt von dem Putsch gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende durch Pinochet und dessen nachfolgende, nun wiedergekehrte Diktatur, geprägt durch den ständigen Aufruhr im Lande und geartet durch einflussreiche Rebellen wie Fidel Castro oder Guevara, war es oft diffizil, sich mit freien Gedanken der Kunst, vorallem der Dichtkunst, hinzugeben. Doch eine schillernde Figur dieser Szene taucht auf spannende Weise immer wieder in der chilenischen Kunstgeschichte auf: Carlos Wieder...und das Geheimnis dieses nebulosen, unheimlichen Mannes läßt einem nicht mehr los! Er ist Literat, Pilot, Faschist und Frauenheld...ein Mensch umgeben von unglaublichen Aktionen, tiefen Schatten und vielen Fragen!!!

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