• Produktbild: Tote Träume
Band 2

Tote Träume Flint und Cavalli ermitteln gegen die Brandstifter. Kriminalroman. Ein Fall für Flint & Cavalli (2)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

11,4/19 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20486-7

Beschreibung

Rezension

»Der Roman erreicht seine Leser nicht nur durch die authentisch geschilderte Ermittlungsarbeit, sondern auch durch die zahlreichen komplizierten Privatangelegenheiten seiner Hauptpersonen, die dadurch sehr lebendig und symphatisch wirken. Die Verquickung von beiden Aspekten sind das Markenzeichen der Schweizerin, gibt ihren guten Krimis psychologische Tiefe und sorgt für zusätzliche Spannung.« ("ekz.bibliotheksservice")
»Die Autorin hat erklärtermaßen einen aufklärerischen Anspruch und nimmt Stellung; es gelingt ihr aber, die ernsthafte Absicht spielerisch zu vermitteln. Nie wirkt sie schulmeisterlich oder moralisierend. Opfer – und Täterrollen werden nicht klar und schematisch zugewiesen – Bündner Feuerwehrleute können genauso suspekt und exotisch sein wie sudanesische Asylbewerber. Petra Ivanov hat auch beim zweiten Band gründlich recherchiert, aus dem Fundus ihrer beruflichen Tätigkeit für das Heks schöpfen können und die Erfahrungen als Mutter zweier heranwachsender Söhne einfliessen lassen. Dazu kommt, dass sie halt einfach gut schreibt und wiederum knappe vierhundert Seiten lang die Spannung aufrechterhält: Was will man mehr von einem Krimi?« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Mit ›Tote Träume‹ beweist Ivanov definitiv, dass die Schweiz kein blinder Fleck auf der Landkarte der Euro-Kriminalliteratur ist. Ivanov schreibt mit Einfühlungsvermögen, ohne der Salbaderei frömmlerischer Antirassisten zu verfallen. Ihre Neugier auf Menschen und fremde Kulturen zeichnen die Story aus.« ("Facts")
»Nach dem erfolgreichen Debüt gelingt es Petra Ivanov mühelos, ihr erfreulich hohes Niveau zu halten. ›Tote Träume‹ fügt sich nahtlos an ihre erste Erzählung an, und die Autorin begeistert wieder mit der packenden Intensität auf verschiedenen Handlungsebenen. Es macht Spass, den vertrauten Hauptfiguren wieder zu begegnen. So stehen die latente Liebesbeziehung zwischen Flint und dem leitenden Polizisten Cavalli sowie dessen undurchsichtige Vergangenheit, die im neuen Roman weitere spannende Facetten erhält, erneut im Mittelpunkt. [...] Wie schon im ersten Roman beeindruckt Petra Ivanov auch diesmal durch sorgfältige Recherchen und detailgetreue Beschreibungen. Sie hat sich sorgfältig in die afrikanische Kultur eingearbeitet und gibt unter anderem Einblick in die Geschichte der Nuer, eines südsudanesischen Bauernvolkes.
»Ivanovs Figuren kommen aus dem ungeschminkten Alltag. Einsamkeit und unerfüllte Wünsche, leidenschaftliches Begehren und immer wieder keimende Hoffnung, daneben knochentrockene und ermüdende Arbeitslast – der Leser taucht in eine Kulisse ein, die ihm nur allzu vertraut ist, und er liest das Buch mit Faszination und Begeisterung.« ("Das Syndikat")
»Petra Ivanov hat sorgfältig recherchiert und versteht es auch in ›Tote Träume‹, die Charaktere mit psychologischem Feingefühl zu zeichnen. Literarisch geschickt hat sie die verzweifelten Gedanken und Gefühle der Täterschaft in Tagebuchform eingeflochten. Ein Krimi der feinsten Art!« ("Fraz")

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

11,4/19 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20486-7

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
mail@unionsverlag.ch

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    und schlussendlich ganz anders, als gemeint...

    Ein vielschichtiger Krimi, mit rasantem Tempo, vielen Details und manch unverhoffter Wendung - und was letztendlich Sache ist, ist nochmals was ganz anderes! Da brennt eine Asylunterkunft im (noblen) Loorenquartier/Witikon - können nur Jugendliche gewesen sein - oder die Rechtsextremen… Gleichzeitig gibt’s eine Einbruchserie - können nur die Asylanten gewesen sein oder Ausländer! - Eine Mauer von Vorurteilen. Ob es diesmal stimmt?! Dann stellt sich heraus, dass der eine Tote in der Unterkunft einem Mord zum Opfer fiel - der Brand also nur Vertuschung? Und die Frau mit den beiden Kindern ‘Kollateralschaden’?! Flint und Cavalli beginnen akribisch zu recherchieren - entdecken Ungereimtheiten und viel Verdächtiges und Verdächtige - tappen im Dunkeln - dann muss Cavalli die Leitung abgeben, weil sein Sohn irgendwie in die Sache verwickelt zu sein scheint… Er übernimmt die Einbruchserie - und bleibt doch an Thok Lado, dem ermordeten und verbrannten Opfer dran, sein Instinkt sagt ihm etwas anderes als den Ermittlern… Er begibt sich auf Glatteis und in die graue Zone - schlägt mitunter über die Schnur, bringt nicht nur Regina gegen sich auf… Familiär zieht es für ihn immer grössere und unangenehmere Kreise… doch auch Regina bekommt ‘ihr Fett weg’ - es scheint, dass alles komplett aus dem Ruder läuft - der Ton ist mitunter agressiv und mit wenig Feingefühl durchzogen… Dann löst Cavalli immerhin die Einbruchserie auf - und kommt damit erst recht ‘auf die Welt’ - und plötzlich löst sich bei ihm der Knoten ‘Thok Lado’… Ivanov schreibt mit viel Engagement und sehr differenziert über die Thematik von Asylsuchenden, Ausgrenzung und Hass, Vorurteilen und Jugendlichen, die vor lauter Langeweile, Unterforderung auf die schiefe Bahn geraten und mitunter auch solche ins Schlepptau kommen, die nicht wirklich kriminelle Energie haben. Der Krimi war ausgezeichnet, hat fasziniert und macht auch nachdenklich in vielerlei Hinsicht!

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    04.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach Heimat

    Der zweite Fall von Regina Flint und Bruno Cavalli führt uns ins direkte Umland von Zürich. In einem Asylheim findet die örtliche Feuerwehr vier verkohlte Leichen. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der tote Sudanese nicht dem Brand zu Opfer fiel. Cavalli, frisch aus Wiesbaden zurück übernimmt den Fall. Regina, die die schon lange vergangene Beziehung und die ständige Untreue Cavallis noch immer nicht überwunden hat, stürzt sich Hals über Kopf in eine neue Beziehung. Für Cavalli beginnt nun eine Zeit des Umbruchs. Sein Sohn Chris steht unmittelbar mit dem Verbrechen in Zusammenhang. Seine Beziehung zu Regina wird wieder enger und seine Exfrau gibt endgültig auf. Regina übergibt die Ermittlungen an Pilecki und Fahrni, wohlwissend, dass Cavalli mit seiner ganz eigenen Art schon die Spur des Brandstifters und Mörders aufgenommen hat. Mit Petra Ivanov, deren Roman bereits 2006 erschien nicht wirklich in die Vergangenheit. Das Thema Asyl begleitet uns heute mehr denn je. Die akribische Recherche machen es dem Leser leicht, die gängigen Verfahren und die herrschende Bürokratie zu verstehen. Ein Verständnis für die Fluchtursachen zu ergründen, fällt auch den meisten Menschen in der heutigen Zeit noch schwer und Angriffe auf die Schwächsten unserer Bevölkerung scheinen leicht und scheinbar auch zu einfach zu sein. Mit „Tote Träume“ begeben wir uns auf die Suche nach einer Erklärung für diesen unhaltbaren Zustand. Wir betrachten zwiespältig die Hilfsbereitschaft des Pfarrers, das scheinbar über natürliche Menschenliebe hinauszugehen scheint und hoffen mit Chris, dass er sich seiner Ahnen klar wird. Cavallis Herangehensweise legt nahe, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ein Leben lang auf der Suche nach einem wahren Zuhause, einer Heimat sind nur um festzustellen, dass die Heimat eines Menschen nicht lokal bestimmt werden sondern wahrscheinlich einzig im Herzen der Menschen selbst liegt. Der nächste Teil ist schon bestellt und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Regina Flint und Bruno Cavalli.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    23.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Krimi aus der Schweiz

    Mit ihrem zweiten Krimi „Tote Träume“ begibt sich Petra Ivanov auf eine Reise zu den hässlichen Seiten der Schweizer Asylpolitik und zur oftmals kaum verhohlenen Fremdenfeindlichkeit im Land der Minarettverbote. Doch es geht ihr nicht nur um einen kritischen Blick auf die Schweizer Gesellschaft, sondern auch um einen neuen spannenden Fall, in dem sie zugleich die persönliche Geschichte von Cavalli und Flint weiter spinnt. So muss sich der Kommissar, der diesmal persönlich in die Sache verstrickt ist, mit seiner Familie aus dem Tessin und den noch immer nicht abgeklungen Gefühlen zu seiner Ex-Freundin Regina Flint herumschlagen. Bei allen privaten Problemen ist „Tote Träume“ aber vor allem ein spannender Krimi über das Schicksal von Emigranten und die Härten einer Asylpolitik, die so gar nicht zum schönen Bild der Schweiz passt.

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