Prinzessin Rauschkind
Band 6

Prinzessin Rauschkind

Ein Marek-Miert-Krimi

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2010

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/2,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2010

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/2,3 cm

Gewicht

329 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85218-626-9

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Langweilig

Bewertung am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 890807

Bewertet: eBook (ePUB)

Der übergewichtige Privatdetektiv Marek Miert wird von der Assistentin seines Zahnarztes, Silvia Sladki, engagiert. Er soll ihren Exfreund Laszlo finden, der verschwunden ist. Er erhält ein Foto von Laszlo und durch Zufall erkennt er einen Mann auf dem Bahnhof, der genauso aussieht wie Laszlo. Vor Mareks Augen wird er von weitem erschossen und Marek gerät unter Mordverdacht, da er der einzige ist, der nicht das Weite sucht. (eine Logik, die sich mir nicht erschlossen hat) Ich persönlich empfand den Roman langweilig, da Marek sich detailliert von Stöckchen auf Hölzchen sich in Nebensträngen auslässt. Die Geschichte beginnt beim Zahnarzt. Hier lässt er sich über seine Angst vorm Zahnarzt aus und beschreibt sein altes Leben. Er beschreibt danach genauestens sein Wohnviertel, die Leute die dort wohnen. Erst jetzt, bei 16 % des Buchs passiert etwas. Er trifft sich mit der Zahnarzthelferin. Marek wird schikaniert, von Polizisten zusammengeschlagen, wird verhaftet, landet im Gefängnis, wo man ihm keine ärztliche Behandlung zulässt. Und nun sinniert er endlos über seine Zeit beim Militär, dann über TNT. Weiter geht es mit einem langen Exkurs über den Monat Oktober. Bis hier hin weiss der Leser immer noch nicht, wo die Geschichte hingehen soll. Endlich landet Marek bei der Vernehmung. Es folgt eine lange Beschreibung des Zimmers und der Person des Kommissars. Mareks Wunde blutet wieder und der Kommissar erklärt, wenn Marek Blut auf das Parkett tropfen lässt, muss er die Reinigung zahlen. Polizei und Gefängnis werden brutal und völlig überzogen dargestellt. Man meint nicht, in Wien zu weilen, sondern sieht sich in einem Juntastaat versetzt. Die ausufernden Beschreibungen sind dermaßen mit Adjektiven vollgestopft, dass ein Lesevergnügen nicht aufkommen kann: „Hastig hochgezogene, wuchtige Mietskasernen mit winzigen Zimmern und rattenkäfigähnlichen Kleinstwohnungen …“ Ellenlange Schachtelsätze am Fließband machen das Lesen auch nicht besser: „Mittlerweile waren viele Fabriken geschlossen, die zum Großteil aus Ziegeln mit unter den Lehm gemischten, gehäckselten Stroh errichteten Mietskasernen abgenutzt wie Duftsteine, die hundert Jahre in einem Urinal gelegen hatten, oder zusammengebrochen unter der Last des landläufigen Unglücks, und dazwischen hatten die amerikanischen und russischen Bomben des letzten Krieges auch noch Lücken gerissen wie die Karies in ein Gebiss.“ Anstatt sich eine Schmerztablette in der Apotheke zu besorgen, rennt Marek zu einem Kriminellen, um Tabletten dort zu erwerben … „ …fragte er mit einer Stimme, die nach kubanischen Zigaretten, Klo am Gang und Feigheit klang.“ – Marek hatte das Drogenversteck von dem Typen ausfindig gemacht, eine Wintersandkiste, und Marek bedroht ihn nun: „… Also, wenn Sie nicht sofort ein, zwei Schmerztabletten rüberwachsen lassen, zeige ich Sie an. Und wenn du mich noch einmal duzt, zeige ich dich sowieso an.“ – Obskure Sätze wie „Ich habe ihn nicht mal ungern gemocht, aber in der Situation muss man sich sagen, der Fahrer ist ein Tier.“, haben mich stauend zurückgelassen. Oder Marek sinniert: „Aus dem gleichen Grund, aus dem Gabloner keinen Psychologen braucht, brauche ich keinen Gynäkologen, dachte ich. Der ist nämlich kein Mensch, sondern ein von Cognac angetriebener Teufel. Es wird viel sinniert und in Nebensträngen berichtet, was die Geschichte an sich nicht vorwärtstreibt. Ich habe mich gelangweilt und viele Sätze des Autors sind unverständlich an mir vorbeigerauscht oder haben mich schmunzeln lassen, allerdings vor Unverständnis. Nach circa 50 % habe ich abgebrochen, weil ich mit dem Buch gar nicht klarkam und jeglicher Spannungsbogen fehlte.
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Langweilig

Bewertung am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 890807
Bewertet: eBook (ePUB)

Der übergewichtige Privatdetektiv Marek Miert wird von der Assistentin seines Zahnarztes, Silvia Sladki, engagiert. Er soll ihren Exfreund Laszlo finden, der verschwunden ist. Er erhält ein Foto von Laszlo und durch Zufall erkennt er einen Mann auf dem Bahnhof, der genauso aussieht wie Laszlo. Vor Mareks Augen wird er von weitem erschossen und Marek gerät unter Mordverdacht, da er der einzige ist, der nicht das Weite sucht. (eine Logik, die sich mir nicht erschlossen hat) Ich persönlich empfand den Roman langweilig, da Marek sich detailliert von Stöckchen auf Hölzchen sich in Nebensträngen auslässt. Die Geschichte beginnt beim Zahnarzt. Hier lässt er sich über seine Angst vorm Zahnarzt aus und beschreibt sein altes Leben. Er beschreibt danach genauestens sein Wohnviertel, die Leute die dort wohnen. Erst jetzt, bei 16 % des Buchs passiert etwas. Er trifft sich mit der Zahnarzthelferin. Marek wird schikaniert, von Polizisten zusammengeschlagen, wird verhaftet, landet im Gefängnis, wo man ihm keine ärztliche Behandlung zulässt. Und nun sinniert er endlos über seine Zeit beim Militär, dann über TNT. Weiter geht es mit einem langen Exkurs über den Monat Oktober. Bis hier hin weiss der Leser immer noch nicht, wo die Geschichte hingehen soll. Endlich landet Marek bei der Vernehmung. Es folgt eine lange Beschreibung des Zimmers und der Person des Kommissars. Mareks Wunde blutet wieder und der Kommissar erklärt, wenn Marek Blut auf das Parkett tropfen lässt, muss er die Reinigung zahlen. Polizei und Gefängnis werden brutal und völlig überzogen dargestellt. Man meint nicht, in Wien zu weilen, sondern sieht sich in einem Juntastaat versetzt. Die ausufernden Beschreibungen sind dermaßen mit Adjektiven vollgestopft, dass ein Lesevergnügen nicht aufkommen kann: „Hastig hochgezogene, wuchtige Mietskasernen mit winzigen Zimmern und rattenkäfigähnlichen Kleinstwohnungen …“ Ellenlange Schachtelsätze am Fließband machen das Lesen auch nicht besser: „Mittlerweile waren viele Fabriken geschlossen, die zum Großteil aus Ziegeln mit unter den Lehm gemischten, gehäckselten Stroh errichteten Mietskasernen abgenutzt wie Duftsteine, die hundert Jahre in einem Urinal gelegen hatten, oder zusammengebrochen unter der Last des landläufigen Unglücks, und dazwischen hatten die amerikanischen und russischen Bomben des letzten Krieges auch noch Lücken gerissen wie die Karies in ein Gebiss.“ Anstatt sich eine Schmerztablette in der Apotheke zu besorgen, rennt Marek zu einem Kriminellen, um Tabletten dort zu erwerben … „ …fragte er mit einer Stimme, die nach kubanischen Zigaretten, Klo am Gang und Feigheit klang.“ – Marek hatte das Drogenversteck von dem Typen ausfindig gemacht, eine Wintersandkiste, und Marek bedroht ihn nun: „… Also, wenn Sie nicht sofort ein, zwei Schmerztabletten rüberwachsen lassen, zeige ich Sie an. Und wenn du mich noch einmal duzt, zeige ich dich sowieso an.“ – Obskure Sätze wie „Ich habe ihn nicht mal ungern gemocht, aber in der Situation muss man sich sagen, der Fahrer ist ein Tier.“, haben mich stauend zurückgelassen. Oder Marek sinniert: „Aus dem gleichen Grund, aus dem Gabloner keinen Psychologen braucht, brauche ich keinen Gynäkologen, dachte ich. Der ist nämlich kein Mensch, sondern ein von Cognac angetriebener Teufel. Es wird viel sinniert und in Nebensträngen berichtet, was die Geschichte an sich nicht vorwärtstreibt. Ich habe mich gelangweilt und viele Sätze des Autors sind unverständlich an mir vorbeigerauscht oder haben mich schmunzeln lassen, allerdings vor Unverständnis. Nach circa 50 % habe ich abgebrochen, weil ich mit dem Buch gar nicht klarkam und jeglicher Spannungsbogen fehlte.

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von Manfred Wieninger

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