Produktbild: Der Narr spricht: Es ist kein Gott
Band 57

Der Narr spricht: Es ist kein Gott Atheismus, Unglauben und Glaubenszweifel vom 12. Jahrhundert bis zur Neuzeit

66,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2010

Abbildungen

6 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

578

Maße (L/B/H)

3,8/14/21,5 cm

Gewicht

718 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39194-6

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2010

Abbildungen

6 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

578

Maße (L/B/H)

3,8/14/21,5 cm

Gewicht

718 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39194-6

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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    Einleitung



    Kapitel I: Zur Geschichte der Aufklärung und des Atheismus: Wissenschaftliche Strategien und Topoi der Neuzeit

    1. "Atheismus": Neue Kontroversen und neue Geschichten

    1.1. Polemik und Enzyklopädie in der Frühen Neuzeit

    1.2. Historische Forschungen des 19. Jahrhunderts

    2. Experimente mit den Begriffen Atheismus und Unglauben in der historischen Forschung des 20. Jahrhunderts

    2.1. "Geschichte des Atheismus und der Aufklärung": Die Großprojekte des 20. Jahrhunderts

    2.2. Themen und Tendenzen der Philosophiegeschichte der Nachkriegszeit

    2.3. Geschichtswissenschaftliche Positionen: Einheit des Mittelalters und Zeitalter des Glaubens?

    2.4. Atheismus, Unglauben - Skepsis, Zweifel: Aktuelle Termini der Forschung

    3. Zwischenergebnis



    Kapitel II: Zur Ahnengalerie der Atheismus- und Aufklärungsgeschichte

    1. Gottlose Herrschaft

    1.1. Der Graf Jean von Soissons und die Inkarnation

    1.2. Kaiser Friedrich II. und die Offenbarung

    1.3. Der englische Bauernaufstand von 1381 und die Suche nach Ursachen

    1.4. Kaiserin Barbara von Cilli (+1451) und die Epikureer

    2. Gelehrte Ungläubige

    2.1. Thomas Scotus, der Averroismus und der Satz von den drei Betrügern

    2.2. Polemik gegen Atheisten in Gottesbeweisen?

    3. Auch das Volk kann denken: Aude glaubt nicht an die Transsubstantiation

    4. Zwischenergebnis



    Kapitel III: Auf der Suche nach Konzeptionen des Zweifelns und der Verneinung Gottes

    1. Semantische Beobachtungen zu "Unglauben"

    1.1. Biblische Termini

    1.2. Zum Gebrauch von infidelitas und infidelis im Mittelalter

    1.3. Zu "Unglauben" im Deutschen

    1.4. Ergebnis: "Ungläubig" ist nicht ungläubig - gegen die historische Operationalisierung von "Unglauben"

    2. Semantische Beobachtungen zu "Zweifel" im Mittellateinischen und Mittelhochdeutschen

    3. Zur Diskriminationsthese

    3.1. Rechtliche Normen

    3.2. Dubius in fide infidelis est: Die Verketzerung des Zweifels?

    3.3. Abwesenheit von Glauben in Inquisitorenhandbüchern

    3.4. Gegenprobe: Das Collyrium fidei von Alvaro Pelayo

    3.5. Ergebnis

    4. An den Grenzen des Glaubens und darüber hinaus

    4.1. Acedia

    4.2. "Anfechtung" und "Blasphemie des Herzens": Zweifelnde Einfälle

    4.3. "Murmur" und "Impatientia": Protest und Theodizee

    4.4. Non est Deus: Sagen, dass es Gott nicht gibt



    Schluss



    Verzeichnisse

    Abbildungen

    Abkürzungen

    Handschriften

    Quellen und Literatur

    Vor 1800 entstandene Texte

    Nach 1800 entstandene Texte



    Dank

    Personenregister

    Ortsregister