Produktbild: Radelnde Nationen
Band 52

Radelnde Nationen Die Geschichte des Fahrrads in Deutschland und den Niederlanden bis 1940

60,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2010

Abbildungen

18 Abbildungen, 11 Grafiken

Verlag

Campus

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

3/14,2/21,5 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39158-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2010

Abbildungen

18 Abbildungen, 11 Grafiken

Verlag

Campus

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

3/14,2/21,5 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39158-8

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • InhaltEinleitungI. Ein Sport für den selbstbewussten Mann und die "Neue Frau": Bürgerliches Radfahren gegen Ende des 19. Jahrhunderts1. Das Fahrrad und die Konstituierung einer bürgerlichen Radsportkultur1.1 Das Fahrrad, ein Spiel1.2 Das Konsumregister des Radfahrens: Vom Luxus des Spiels1.3 Der Sport als "korrekte Konsumtion" des Luxusguts Fahrrad1.4 Die soziale Zusammensetzung der Radsportclubs: Eine Bestandsaufnahme1.5 Fazit: Vom Luxus des Radsports2. Radfahren und die Erfahrung des modernen Individuums2.1 Das stählerne Ross und die Eisenbahn: Das Fahrrad im Kontext der Technik seiner Zeit2.2 Zwischen Hochrad und Niederrad: Fahrradkonstruktionen als Mittler2.3 Der Reiz der Kontrolle: Das Fahrrad, der Körper und die Nerven2.4 Das Fahrrad und die Optimierung der menschlichen Körpermaschine2.5 Fazit: Der selbstbewusste Radfahrer3. Die "Neue Frau" auf dem Fahrrad3.1 Rad fahrende Frauen in der Statistik: Der Versuch einer Bestandsaufnahme3.2 Begleiterin des männlichen Individuums: Die Radfahrerin und die bürgerliche Geschlechterordnung3.3 Tandem, Dreirad und Niederrad: Fahrradmodelle und Geschlechterrollen3.4 Medizinische Bedenken? Die Radfahrerin im Visier der Ärzte3.5 Der feine Unterschied: Ästhetik des weiblichen Radfahrens3.6 Selbstständigkeit durch das Rad? Die "Neue Frau" und die Erfahrung des RadfahrensII. Schneller als das Pferd, die Schönheit des Landes vor Augen: Radfahren für die Nation1. Radsport und Nation: Verbände in Deutschland und den Niederlanden1.1 Vorbild England: Niederländische und deutsche Radsportverbände1.2 Transnational und national: Die Sprache des Radsports1.3 Lost in Transfer? Die Unterscheidung in "amateurs" und "professionals"1.4 Die Radsportverbände und die Etablierung des nationalen Anspruchs1.5 Aufbau und Struktur der Verbände1.6 Fazit: Nationale Interessen im internationalen Beziehungsgeflecht2. Das Radfahren als nationale Bewegung: "Erfundene Traditionen" und Inszenierungen2.1 "Erfundene Traditionen" des Radfahrens in den Niederlanden: Wanderer, Eisläufer, tugendhafte Bürger2.2 "Erfundene Traditionen" des Radfahrens in Deutschland: Turner, Reiter, wehrhafte Männer 2.3 Nationale Inszenierung in Deutschland: Die Distanzfahrt Wien-Berlin 18932.4 Nationale Inszenierung in den Niederlanden: Der Blumenkorso 18982.5 Fazit: Von Blumen und Offizieren: Auf unterschiedlichen Wegen zur Nation3. Radfahren für die Nation: Deutsche und niederländische Verbandsarbeit3.1 Das schwierige Ornament: Radrennen in der niederländischen und deutschen Verbandsarbeit3.2 Dem Turnen verpflichtet: Das Saalradfahren als deutsche Spezialität3.3 Die Nation erfahren: Der Radtourismus in beiden Ländern3.4 Ringen um die Nation: Die Radfahrverbände und die Einheit im Verkehr3.5 Fazit: Nationsbildung per Rad: Möglichkeiten und Grenzen nationaler VerbandsarbeitIII. Solidarische Arbeiter, besonnene Bürger: Radfahren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts1. Vom Luxus zum Massenkonsum: Radfahren nach 19001.1 Statistische Daten zur Diffusion des Fahrrads in beiden Ländern1.2 Die Entwicklung der Fahrradindustrien in beiden Ländern1.3 Vom Sportgerät zum Verkehrsmittel 1.4 Zwischen Statusbewahrung und Demokratisierungsphantasien: Bürgerliches Radfahren nach der Jahrhundertwende1.5 Krise oder Chance? Die bürgerlichen Radfahrerverbände im Wandel1.6 Fazit: Distinktionsmuster im Wandel2. Eigensinn im Massenkonsum: Die Arbeiter-Radfahrer2.1 Die Anfänge des organisierten Arbeiter-Radfahrens 2.2 Agitation als wesentlicher Bestandteil des Selbstverständnisses der organisierten Arbeiter-Radfahrer2.3 Der Arbeiter-Radsport und die "Sportfexerei" bürgerlicher Prägung2.4 Radwandern: Solidarität und Gemeinschaft2.5 Saalfahren in der "Solidarität"2.6 Fazit: Der Drahtesel im Klassenkampf3. "Das vaterländischste aller Verkehrsmittel": Radfahren und Nation3.1 Bürgerliche Verbandsarbeit im Zeitalter des Massenkonsums3.2 Der Erste Weltkrieg, das Fahrrad und die "besonnene Nation"3.3 Auf eigenen Wegen zur Nation: Der Aufbau eines Radfahrwegenetzes3.4 Von Wegen und Steuern: Das Radfahren im Visier des Staates3.5 Fazit: Das Fahrrad und die nationale IdentifikationSchlussAnhangLiteraturDanksagungOrtsregisterPersonenregisterSachregister