Produktbild: Prosa

Prosa

Aus der Reihe Suhrkamp Quarto
1

40,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

1782

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/5 cm

Gewicht

1258 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42150-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

1782

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/5 cm

Gewicht

1258 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42150-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    02.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Bertolt Brecht (1898-1956)…

    Bertolt Brecht (1898-1956) war der wohl bedeutendste deutsche Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Begründer des "Epischen Theaters". Nach Shakespeare ist Brecht heute immer noch der meistgespielte Dramatiker weltweit. Sein Prosaschaffen war nicht minder umfangreich, geriet aber gegenüber seinen Theaterstücken und seinen Gedichten und Liedern immer etwas in den Hintergrund. Nun ist im Suhrkamp Verlag in der Quatro-Edition seine sämtliche Prosa in einem gewichtigen Band versammelt. Er folgt den Bänden 16-20 der Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe (1988-2000). Den Anfang macht Brechts erstes größeres Prosawerk „Dreigroschenroman“, der acht Jahre nach seiner weltberühmten „Dreigroschenoper“ als weiterführende Betrachtung entstand. Im Gegensatz zur Oper übertrug er hier das Geschehen auf den Kapitalismus des 20. Jahrhunderts und konnte so seine Gesellschaftskritik viel konkreter und deutlicher anbringen. Danach folgen einige Romanfragmente wie der „Tui-Roman“ (zwischen 1930 und 1942), ein Werk chinesischer Prosa. Das eigentliche Thema des Romans ist jedoch die Weimarer Republik im Übergang zum Faschismus. Hier fordert Brecht von der Intellektuellen, sich in den Dienst des Kampfes gegen den Faschismus zu stellen. Das Romanfragment „Die Geschäfte des Herrn Julius Cäsar“ entstand im dänischen Exil (1838/39) und erzählt von einem Biographen, der zwanzig Jahre nach Cäsars Tod dessen Leben in einer Art Biografie festzuhalten versucht. Dabei entpuppt sich der große Cäsar als eine Fälschung einer propagandistisch verklärenden Geschichtsschreibung. „Das Buch der Wendungen“ (Fragment aus dem Nachlass) ist Brechts philosophisches Hauptwerk, darin versammelte er nach dem Muster des chinesischen Sozialphilosophen Mê-Ti Geschichten, Reflexionen, Kommentare, Aphorismen und politische Stellungnahmen. Bertolt Brechts bekannteste Prosatexte sind sicher seine „Flüchtlingsgespräche“ und seine „Kalendergeschichten“. In den Dialoge der „Flüchtlingsgespräche“ (frühe 1940er Jahre) unterhalten sich der Intellektuelle Ziffel und der Arbeiter Kalle, zwei aus Deutschland Vertriebene, über die internationale Lage und ihre eigene Situation. Die „Kalendergeschichten“ dagegen sind eine Geschichtensammlung in Versform und Prosa, darunter auch die bekannten 39 Geschichten von Herrn Keuner. Den umfangreichen Abschluss (über 600 Seiten) bilden zahlreiche Texte (Geschichten, Filmgeschichten, Drehbücher) aus den Jahren 1913 bis 1956. Diese Texte sind chronologisch angeordnet und zeigen Brechts schriftstellerische Variationsbreite. Mit knapp 1800 Seiten ist der Suhrkamp-Band eine vollständige Sammlung der Brecht-Prosa.

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