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Band 2609

Blödmaschinen Die Fabrikation der Stupidität

Aus der Reihe edition suhrkamp
2

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

782

Maße (L/B/H)

10,7/17,5/5 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12609-7

Beschreibung

Rezension

»Das fast 800 Seiten starke Buch der Kulturwissenschaftler Georg Seeßlen und Markus Metz ist keine elitäre Stilkritik, sondern eine so kluge wie engagierte Analyse der kulturellen Dynamik des Neoliberalismus. Wenn man an die Kraft der Kritik glaubt, sind es immer noch Bücher wie dieses, die die Verhältnisse zum Tanzen bringen.« ("Literaturen")
»Wenn alles gesagt ist, man also den Eindruck gewonnen hat, der schier unendliche Strom an Horrorschlagzeilen über Aufstände, drohende Staatsbankrotte, Umweltkatastrophen sowie jede nur irgendwie erdenkliche Form von Gewaltverbrechen wären bloße Variationen des immer gleichen Auf- und Abschwillens an öffentlicher Aufgeregtheit, dann, ja dann ist die Zeit reif für ein Buch wie dieses hier.« ("Tageblatt, Luxemburg")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

782

Maße (L/B/H)

10,7/17,5/5 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12609-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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wichtig und richtig

Armin Rosenberg aus Wien am 24.08.2011

Bewertungsnummer: 738245

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr langer Essay, manchmal etwas anstrengend (da kann man gleich seinen eigenen Verblödungsgrad überprüfen), aber nicht ohne Humor und weitgehend frei von kulturwissenschaftlichem Jargon. Eine überaus gewinnbringende und erhellende Lektüre.

wichtig und richtig

Armin Rosenberg aus Wien am 24.08.2011
Bewertungsnummer: 738245
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr langer Essay, manchmal etwas anstrengend (da kann man gleich seinen eigenen Verblödungsgrad überprüfen), aber nicht ohne Humor und weitgehend frei von kulturwissenschaftlichem Jargon. Eine überaus gewinnbringende und erhellende Lektüre.

durchwachsen

Bewertung aus Bern am 19.01.2021

Bewertungsnummer: 776279

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Text ist sehr lang geraten, aber eher vergnüglich zu lesen. Dafür würde ich 4 Sterne vergeben. Aber der Inhalt hat mich doch etwas enttäuscht. Er wirkt eher so aus dem Bauch raus und dann noch ein wenig redigiert, mit vielen Behauptungen, die nicht lange halten. Nur ganz kurz einige Kritik: Ich bestreite, dass der Alltag vor den Blödmaschinen früher besser war. Es ist zu bestreiten, dass früher alle all die Philosophen gelesen haben und danach lebten, sondern nur eine kleine Elite. Daneben gab es damals bestimmt prozentual gerechnet mindestens ebenso viele Blödmenschen wie heute. Der Alltag war eher brutaler. Zu bestreiten ist auch, dass alle täglich meist vor Blödmaschinen sitzen oder dass Blödmaschinen immer nur blöd machen. Im Gegenteil, insgesammt ist das allgemeine Wissen gestiegen, aber wir tun uns schwer damit, weil es eben so viele Traditionen über Bord wirft, weil diese heute oft eher lächerlich erscheinen und dieses Vakuum wird nicht neu gefüllt. Für einige ist es auch eine gewisse Angst vor dem Freiraum, vor der Selbständigkeit. Ich denke, heute wird eher mehr geredet oder geschrieben, nicht zuletzt dank vieler neuer Informationen. Dabei gibts natürlich wie üblich auch viel Blödsinn. Der fällt halt auf und ist ein Thema. Ich würde da nicht zu streng urteilen. Ich denke nicht, dass die Probleme, die wir selbstverständlich haben, heute schlechter gelöst werden, als früher. Trotzdem regt das Buch zum Denken an.

durchwachsen

Bewertung aus Bern am 19.01.2021
Bewertungsnummer: 776279
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Text ist sehr lang geraten, aber eher vergnüglich zu lesen. Dafür würde ich 4 Sterne vergeben. Aber der Inhalt hat mich doch etwas enttäuscht. Er wirkt eher so aus dem Bauch raus und dann noch ein wenig redigiert, mit vielen Behauptungen, die nicht lange halten. Nur ganz kurz einige Kritik: Ich bestreite, dass der Alltag vor den Blödmaschinen früher besser war. Es ist zu bestreiten, dass früher alle all die Philosophen gelesen haben und danach lebten, sondern nur eine kleine Elite. Daneben gab es damals bestimmt prozentual gerechnet mindestens ebenso viele Blödmenschen wie heute. Der Alltag war eher brutaler. Zu bestreiten ist auch, dass alle täglich meist vor Blödmaschinen sitzen oder dass Blödmaschinen immer nur blöd machen. Im Gegenteil, insgesammt ist das allgemeine Wissen gestiegen, aber wir tun uns schwer damit, weil es eben so viele Traditionen über Bord wirft, weil diese heute oft eher lächerlich erscheinen und dieses Vakuum wird nicht neu gefüllt. Für einige ist es auch eine gewisse Angst vor dem Freiraum, vor der Selbständigkeit. Ich denke, heute wird eher mehr geredet oder geschrieben, nicht zuletzt dank vieler neuer Informationen. Dabei gibts natürlich wie üblich auch viel Blödsinn. Der fällt halt auf und ist ein Thema. Ich würde da nicht zu streng urteilen. Ich denke nicht, dass die Probleme, die wir selbstverständlich haben, heute schlechter gelöst werden, als früher. Trotzdem regt das Buch zum Denken an.

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Blödmaschinen

von Markus Metz, Georg Seesslen

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  • I. TEIL: BLÖDMASCHINEN: DIE FABRIKATION DER STUPIDITÄT

    PROLOG: Das Überraschungsei

    1. KAPITEL: Dummes Wissen/Wissende Dummheit: Dialektik der Blödmaschinen

    2. KAPITEL: Backstory, märchenhaft oder Wie aus Beratern der Weisen Herrschaft sowohl die Maschinisten als auch die Kritiker der Blödmaschinen wurden

    3. KAPITEL: Theorie der dummen Dinge oder Blödheit als Eigentum

    II. TEIL: DIE REVOLTE DER STUPIDITÄT

    PROLOG: Karōshi für alle oder Über das Totarbeiten als Extremsport der Mittelschicht

    4. KAPITEL: That’s Entertainment! Profanierung und Sakrifiktion im Kampf um die kulturelle Hegemonie

    5. KAPITEL: BILD dir unsere Meinung – Zwei exemplarische Blödmaschinen und die Grenzen ihrer Kritisierbarkeit

    III. TEIL: DIE POLITIK DER STUPIDITÄT

    PROLOG: Die Erfindung des Kapitalismus

    6. KAPITEL: Werkzeugkasten der Verblödung

    7. KAPITEL: Das strategisch begrenzte & das digital vernetzte Denken

    8. KAPITEL: Die Blödmaschinen und die Postdemokratie

    Epilog: Der Untergang des Narrenschiffs

    Literatur