Die unbekannte Mitte der Welt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Verzeichnis der Karten
Ein Hinweis zu den Namen und Jahreszahlen

Einleitung

1. Die Welt der Mitte
2. Die Hidschra
3. Die Geburt des Kalifats
4. Die Spaltung
5. Das Reich der Umayyaden
6. Das Zeitalter der Abbasiden
7. Gelehrte, Philosophen und Mystiker
8. Die Türken
9. Chaos
10. Wiedergeburt
11. Es war einmal in Europa
12. Der Westen kommt nach Osten
13. Die Reformbewegungen
14. Industrie, Verfassung und Nation
15. Der Aufstieg der laizistischen Modernisierer
16. Die Krise der Moderne
17. Gezeitenwechsel

Nachwort
Dank

Anmerkungen
Literatur
Register

Die unbekannte Mitte der Welt

Globalgeschichte aus islamischer Sicht

Buch (Gebundene Ausgabe)

32,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die unbekannte Mitte der Welt

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Gebundenes Buch

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ab 32,95 €
eBook

eBook

ab 29,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Herausgeber

Jürgen Neubauer

Verlag

Campus

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

23,5/16,5/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Herausgeber

Jürgen Neubauer

Verlag

Campus

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

23,5/16,5/3 cm

Gewicht

706 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Destiny Disrupted. A History of the World through Islamic Eyes

Übersetzt von

Jürgen Neubauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38837-3

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Ein längst überfälliges Buch

Inga Pokora aus Frankfurt am 27.06.2010

Bewertungsnummer: 672636

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ansary bringt uns in seinem Buch eine Weltgeschichte, wie man sie aus dem Geschichtsunterricht nur bedingt kennt. Wie sieht eine islamische Weltgeschichte aus? Jedenfalls anders als unsere, obwohl beides in der gleichen Welt spielt. Man erfährt vieles über das persische Reich, für uns nur aus der griechischen Geschichte als übermächtigen, aber immer am Ende besiegten Gegner, aber auch vieles über die Vorläuferreiche des heutigen Iran oder Afghanistan. Gelegentlich hat man den unangenehmen Eindruck, dass in diesen Regionen mehr Kultur verloren ging als in Mitteleuropa je herrschte... Ein sehr erhellendes Buch mit ungewöhnlichen Perspektiven, die viele heutige Entwicklungen sehr viel verständlicher machen und gut geschirben ist es obendrein. "Die unbekannte Mitte der Welt" sollte in keinem gebildeten Bücherregal fehlen!
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Ein längst überfälliges Buch

Inga Pokora aus Frankfurt am 27.06.2010
Bewertungsnummer: 672636
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ansary bringt uns in seinem Buch eine Weltgeschichte, wie man sie aus dem Geschichtsunterricht nur bedingt kennt. Wie sieht eine islamische Weltgeschichte aus? Jedenfalls anders als unsere, obwohl beides in der gleichen Welt spielt. Man erfährt vieles über das persische Reich, für uns nur aus der griechischen Geschichte als übermächtigen, aber immer am Ende besiegten Gegner, aber auch vieles über die Vorläuferreiche des heutigen Iran oder Afghanistan. Gelegentlich hat man den unangenehmen Eindruck, dass in diesen Regionen mehr Kultur verloren ging als in Mitteleuropa je herrschte... Ein sehr erhellendes Buch mit ungewöhnlichen Perspektiven, die viele heutige Entwicklungen sehr viel verständlicher machen und gut geschirben ist es obendrein. "Die unbekannte Mitte der Welt" sollte in keinem gebildeten Bücherregal fehlen!

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Geschichte lebt!

dutchmanhendrik am 03.05.2010

Bewertungsnummer: 666196

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zoe Ferraris ist schuld. Ihre Bücher "Die letzte Sure" bzw. "Totenverse" machten mich neugierig auf diesen Teil der Welt - und auf deren Geschichte. Mein Fazit: egal, ob ihr Interesse der Geschichte, der Religion, der Kultur oder der Wissenschaft dieses Teiles der Welt gilt oder ob sie nur neugierig sind, was vor 1000 Jahren in der Welt von Ägypten über Persien bis zum heutigen Indien los war: das Buch ist für jeden, der darüber mehr wissen möchte, lesenswert. Und dieses Buch befriedigt die Neugier. Geschrieben in verständlicher, lebendiger Sprache erlebte ich die Zeit vom 7 Jahrhundert bis heute noch einmal. Diesmal nicht aus Sicht des Christentums und der europäischen Staaten - des Okzidents. Nein, diesmal aus Sicht des "Orients", des Islam. Die sachliche Darstellung - d.h. ohne erhobenen Zeigefinger und ohne missionarischen Eifer - ermöglicht allen Lesern ein besseres Verständnis beider Seiten. Das ist, für mich jedenfalls, der Clou des Buches. Als ich anfing zu lesen hoffte ich nur, etwas mehr über „den Islam“ zu erfahren. Aber, welch’ eine Überraschung, seitenweise überkam mich das Gefühl, die eigene Kultur ebenfalls besser kennen zu lernen. Und wie viele Parallelen es gibt (nicht immer schmeichelhaft für beide Seiten): Zunächst im Bereich Religion/Glauben In Christentum und Islam beanspruchen verschiedene Strömungen die Deutungshoheit über „das Buch“ (hier Bibel, da Koran).Ergebnis: verschiedene Richtungen, die auch untereinander streiten. In beiden Religionen gibt es intolerante Menschen. Und die dürfen – bei „richtiger“ Auslegung des jeweiligen Buches, d.h. Bibel oder Koran bzw. der jeweiligen ergänzenden Schriften – Menschen, die anders glauben, Heiden oder Ungläubige nennen. Und in beiden Religionen gab es und gibt es Menschen, die durch die Religion weltliche Macht ausüben wollen oder es tun. Und, wenig überraschend, das „Missionierung“ nennen. Aber, wie das Buch ebenfalls klar macht: beide Religionen können auch viel Gutes bewirken. Die Ansätze sind zwar durchaus verschieden, aber die Ziele oft erstaunlich ähnlich. Weitere Parallelen werden auch im Umgang mit den Wissenschaften, der Staatenbildung und der Wirtschaft aufgezeigt. In beiden Welten hat wirtschaftlicher Erfolg die Wissenschaft und die Kunst beflügelt. In beiden Welten haben „grosse“ Herrscher – Tyrann oder Edelmensch – Reiche geschaffen oder verloren. Und in beiden Welten – der europäisch christlichen sowie der arabisch islamischen – haben gegenseitige Berührungen Spuren hinterlassen. Durchaus mit interessanten Folgen. Wenn sie mehr darüber wissen wollen: lesen Sie bitte dieses Buch.
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Geschichte lebt!

dutchmanhendrik am 03.05.2010
Bewertungsnummer: 666196
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zoe Ferraris ist schuld. Ihre Bücher "Die letzte Sure" bzw. "Totenverse" machten mich neugierig auf diesen Teil der Welt - und auf deren Geschichte. Mein Fazit: egal, ob ihr Interesse der Geschichte, der Religion, der Kultur oder der Wissenschaft dieses Teiles der Welt gilt oder ob sie nur neugierig sind, was vor 1000 Jahren in der Welt von Ägypten über Persien bis zum heutigen Indien los war: das Buch ist für jeden, der darüber mehr wissen möchte, lesenswert. Und dieses Buch befriedigt die Neugier. Geschrieben in verständlicher, lebendiger Sprache erlebte ich die Zeit vom 7 Jahrhundert bis heute noch einmal. Diesmal nicht aus Sicht des Christentums und der europäischen Staaten - des Okzidents. Nein, diesmal aus Sicht des "Orients", des Islam. Die sachliche Darstellung - d.h. ohne erhobenen Zeigefinger und ohne missionarischen Eifer - ermöglicht allen Lesern ein besseres Verständnis beider Seiten. Das ist, für mich jedenfalls, der Clou des Buches. Als ich anfing zu lesen hoffte ich nur, etwas mehr über „den Islam“ zu erfahren. Aber, welch’ eine Überraschung, seitenweise überkam mich das Gefühl, die eigene Kultur ebenfalls besser kennen zu lernen. Und wie viele Parallelen es gibt (nicht immer schmeichelhaft für beide Seiten): Zunächst im Bereich Religion/Glauben In Christentum und Islam beanspruchen verschiedene Strömungen die Deutungshoheit über „das Buch“ (hier Bibel, da Koran).Ergebnis: verschiedene Richtungen, die auch untereinander streiten. In beiden Religionen gibt es intolerante Menschen. Und die dürfen – bei „richtiger“ Auslegung des jeweiligen Buches, d.h. Bibel oder Koran bzw. der jeweiligen ergänzenden Schriften – Menschen, die anders glauben, Heiden oder Ungläubige nennen. Und in beiden Religionen gab es und gibt es Menschen, die durch die Religion weltliche Macht ausüben wollen oder es tun. Und, wenig überraschend, das „Missionierung“ nennen. Aber, wie das Buch ebenfalls klar macht: beide Religionen können auch viel Gutes bewirken. Die Ansätze sind zwar durchaus verschieden, aber die Ziele oft erstaunlich ähnlich. Weitere Parallelen werden auch im Umgang mit den Wissenschaften, der Staatenbildung und der Wirtschaft aufgezeigt. In beiden Welten hat wirtschaftlicher Erfolg die Wissenschaft und die Kunst beflügelt. In beiden Welten haben „grosse“ Herrscher – Tyrann oder Edelmensch – Reiche geschaffen oder verloren. Und in beiden Welten – der europäisch christlichen sowie der arabisch islamischen – haben gegenseitige Berührungen Spuren hinterlassen. Durchaus mit interessanten Folgen. Wenn sie mehr darüber wissen wollen: lesen Sie bitte dieses Buch.

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Die unbekannte Mitte der Welt

von Tamim Ansary

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5/5

Eine exzellente Übersicht – charmant und spannend erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ansary liefert uns eine lang-überfällige Alternative zu unserer eurozentrischen Auffassung von Weltgeschichte, wie wir sie vom Schulunterricht kennen. Die Rolle des Nahen Ostens in der Weltgeschichte wird viel zu oft kleingeredet oder sogar komplett ignoriert. „Die unbekannte Mitte der Welt“ erzählt die Entwicklung des Nahen Ostens durch die islamische Revolution von der Geburt Mohammeds bis zu den Anfängen des Arabischen Frühlings, und baut dadurch eine Brücke hin zu einem besseren Verständnis dieser komplexen Welt, von der die meisten „Abendländer“ viel zu wenig wissen. Mit dem Charme eines lässigen Geschichtslehrers, einer Prise Humor und einem Sinn für Dramatik führt uns Ansary durch 1.400 Jahre Weltgeschichte in einer lockeren, stets spannend bleibenden Manier, und achtet dabei immer darauf die verschiedenen Auffassungen eines Ereignisses Seite an Seite zu präsentieren, um einen differenzierten Blick zu ermöglichen. Ein Must-Read für jeden, der darauf aus ist, seine Perspektive zu erweitern, und für jeden der den Nahen Osten und das Weltgeschehen an sich besser verstehen möchte!
5/5

Eine exzellente Übersicht – charmant und spannend erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ansary liefert uns eine lang-überfällige Alternative zu unserer eurozentrischen Auffassung von Weltgeschichte, wie wir sie vom Schulunterricht kennen. Die Rolle des Nahen Ostens in der Weltgeschichte wird viel zu oft kleingeredet oder sogar komplett ignoriert. „Die unbekannte Mitte der Welt“ erzählt die Entwicklung des Nahen Ostens durch die islamische Revolution von der Geburt Mohammeds bis zu den Anfängen des Arabischen Frühlings, und baut dadurch eine Brücke hin zu einem besseren Verständnis dieser komplexen Welt, von der die meisten „Abendländer“ viel zu wenig wissen. Mit dem Charme eines lässigen Geschichtslehrers, einer Prise Humor und einem Sinn für Dramatik führt uns Ansary durch 1.400 Jahre Weltgeschichte in einer lockeren, stets spannend bleibenden Manier, und achtet dabei immer darauf die verschiedenen Auffassungen eines Ereignisses Seite an Seite zu präsentieren, um einen differenzierten Blick zu ermöglichen. Ein Must-Read für jeden, der darauf aus ist, seine Perspektive zu erweitern, und für jeden der den Nahen Osten und das Weltgeschehen an sich besser verstehen möchte!

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    1. Die Welt der Mitte
    2. Die Hidschra
    3. Die Geburt des Kalifats
    4. Die Spaltung
    5. Das Reich der Umayyaden
    6. Das Zeitalter der Abbasiden
    7. Gelehrte, Philosophen und Mystiker
    8. Die Türken
    9. Chaos
    10. Wiedergeburt
    11. Es war einmal in Europa
    12. Der Westen kommt nach Osten
    13. Die Reformbewegungen
    14. Industrie, Verfassung und Nation
    15. Der Aufstieg der laizistischen Modernisierer
    16. Die Krise der Moderne
    17. Gezeitenwechsel

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