Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Ernährung Fakten und Zusammenhänge
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
52,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.10.2009
Abbildungen
mit 5 Farbabbildungen 210 mm
Verlag
GRINSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,4 cm
Gewicht
286 g
Auflage
9. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-45113-5
Bei ADHS handelt es sich um ein komplexes, multifaktorielles Geschehen, bei dem sowohl genetische Ursachen als auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Unter den Umweltfaktoren sind neben exogenen Risikofaktoren und psychosozialen Einflussfaktoren die ernährungsbedingten Einflussfaktoren von Bedeutung, die wiederum Wechselwirkungen mit den anderen Faktoren bedingen.
Die medikamentöse Behandlung mit Stimulanzien hat sich in einer Langzeitstudie im Vergleich mit anderen Therapien als weniger erfolgreich erwiesen. Häufige Nebenwirkungen sind Appetitminderung, Gewichtsverluste und Wachstumsdefizite; diese können möglicherweise zu Nährstoffdefiziten führen. Andererseits ist die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas unter von ADHS betroffenen erhöht, was auf eine allgemeine Reizüberflutung zurückgeführt wird. Ergebnisse von Langzeitstudien, die ADHS mit einer erhöhten Manganexposition über Säuglingsnahrung auf Sojaba-sis in Zusammenhang bringen, stehen derzeit noch aus.
Nährstoffe können Funktion und Leistung des Gehirns, und damit auch das Verhalten, spezifisch beeinflussen. So wird von den zwei Grundüberlegungen ausgegangen, dass bei ADHS entweder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder ein Mangel an einem oder mehreren Nährstoffen vorliegt. Daraus ergeben sich zwei Grundprin-zipien einer entsprechenden Ernährungstherapie: die Elimination bestimmter Lebensmittel und Lebensmittelinhaltsstoffe oder eine Supplementierung von Nährstoffen.
Ein wichtiges Ziel für künftige Studien besteht darin, gezielt und individuell nutritive Risikofaktoren zu identifizieren und Effekte einer darauf aufbauenden gemischten Supplementierung von Nährstoffen zu messen. Auch die Differenzierung zwischen Subtypen der ADHS und nach Geschlecht, wie sie bereits in vielen Studien vorgenommen wurde, kann bedeutsam sein, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu identifizieren.
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