Produktbild: Definitionsmacht und Grenzen angewandter Sozialwissenschaft
Band 113

Definitionsmacht und Grenzen angewandter Sozialwissenschaft Eine Untersuchung am Beispiel der Bildungs- und Arbeitsmarktforschung

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1989

Abbildungen

XIII, mit 6 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,9 cm

Gewicht

534 g

Auflage

1989

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11904-5

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1989

Abbildungen

XIII, mit 6 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,9 cm

Gewicht

534 g

Auflage

1989

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11904-5

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialwissenschaften
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
Deutschland
Email: journals-wiesbaden@springer.com
Url: www.vs-verlag.de
Telephone: +49 611 78780
Fax: +49 611 7878420

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  • Produktbild: Definitionsmacht und Grenzen angewandter Sozialwissenschaft
  • 1. Einleitung: Soziologie im verwaltungsinternen und öffentlichen Diskurs.- 1.1 Der Ausgangspunkt: Wissen und Macht, Wissen als Macht.- 1.2 Definitionsmacht und Gestaltungsmacht.- 1.3 Die Frage nach der Eigendynamik der Verwendung sozialwissenschaftlichen Wissens.- 1.4 Vom Umgang mit einer Legitimationsressource: Typen verwissenschaftlichter Begründungsprozesse.- 2. Die Karriere eines Problems: Die demographische Ausbildungskrise.- 2.1 Bildungspolitischer Kontext und Problemlage.- 2.2 Die “KMT-Studie”.- 2.3 Die Rolle des Arera-Arbeitskreises.- 2.4 Die Einschaltung der Öffentlichkeit.- 2.5 Die Programmdiskussion.- 2.6 Der weitere Verlauf des politischen Entschei-dungsprozesses.- 3. Der öffentliche Argumentationsprozeß und seine kognitive Strukturierung.- 3.1 Politische Interessen und öffentliche Diskurse.- 3.2 Die Definition des Problems “Ausbildungskrise” und die Strukturierung des Lösungsspielraums.- 3.3 Methodischer Exkurs: “Alltagstheorien” und “cognitive maps”.- 3.4 Das Beispiel einer einfachen individuellen Argumentationsstruktur: Numerus Clausus und Inflexibilität.- 3.5 Das Verhältnis von individuellen und kollektiven Argumentationsstrukturen.- 4. Die Struktur handlungsorientierender Alltagstheorien als Rationalisierungsgrenze öffentlicher Diskurse.- 4.1 Der dualistische Charakter von Problemschematisierungen.- 4.2 Die Linearität alltagstheoretischer Kausalmodelle.- 4.3 Die kontrafaktische Geltung von Alltagstheorien.- 4.4 Die semantische Unscharfe und das strategische Potential von Schlüsselbegriffen: “Berufliche Flexibilität”.- 4.5 Die “Versozialwissenschaftlichung” von Alltagstheorien.- 4.5.1 Typen von Argumenten.- 4.5.2 Metaargumente.- 4.5.3 Problemdefinition.- 4.5.4 Kausalaussagen.- 4.6 Zusammenfassung: Zweckrationalität und alltagstheoretische Problemschematisierung.- 5. Soziale und institutionelle Grenzen sozialwissenschaftlicher Rationalisierung.- 5.1 Argumentationsregeln als formale Rationalisierungsbedingungen.- 5.1.1 Grundregeln.- 5.1.2 Vernunftregeln.- 5.1.3 Argumentationslastregeln.- 5.1.4 Begründungsregeln.- 5.1.5 Zusammenfassung.- 5.2 Bedingungen der öffentlich-diskursiven Verwendung sozialwissenschaftlicher Ergebnisse.- 5.3 Ein kontrastierendes Beispiel: “Ingenieurmangel” und “Technikfeindschaft der Jugend”.- 5.3.1 Übersicht.- 5.3.2 Interessen und Argumentationslinien.- 5.3.3 Zur methodischen Qualität der verwandten sozialwissenschaftlichen Ergebnisse.- 5.4 Politisierung und Eigeninteresse angewandter Sozialforschung.- 5.5 Das strategische Potential sozialwissenschaftlicher Expertise.- 5.5.1 Die zeitliche Komponente: Initiierung, Aufschub und Abbruch von Diskursen.- 5.5.2 Die quantitative Komponente: Informationsverweigerung, Informationsmonopolisierung und Informationsüberflutung.- 5.5.3 Die inhaltliche Komponente: Die interessengesteuerte Beeinflussung der Forschungsresultate.- 6. Kontextspezifische Verwendungsprozesse.- 6.1 Administrationsinterne Verwendung.- 6.1.1 Die Wahrnehmung des sozialwissenschaftlichen Ergebnisangebots durch administrative Praktiker.- 6.1.2 Administrationsspezifische Selektionskriterien.- 6.1.3 Administrative Strategien des Umgangs mit sozialwissenschaftlicher Forschung.- 6.2 Politisch-parlamentarische Verwendung.- 6.2.1 Die Diskussion im Bundestag über die bedarfsorientierte Bildungsplanung.- 6.2.2 Das “Prognose-Papier” des BMBW.- 6.2.3 Zusammenfassung.- 7. Schlußfolgerungen und Ausblick: Das Dilemma sozialwissenschaftlicher Praxisrationalisierung.- 7.1 Modernisierung und instrumentelle Verwissenschaftlichung.- 7.2 Soziologische Aufklärung zwischen formaler Rationalisierung und Vernunftkritik.