Kochen, putzen, Müll trennen: So verbringt Fanni Rot seit dreißig Jahren ihre Tage und ist zufrieden. Auch als sie in ihrem Garten eine Leiche findet, hackt Fanni zunächst weiter Zwiebeln, rührt Hefeteig und bügelt die Hemden ihres Mannes. Doch immer aufdringlicher meldet sich der Gedanke, dass die Polizei womöglich den Falschen verhaften könnte. Fanni beginnt nachzugrübeln. Und dann zu ermitteln.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Lesebegeisterte
5/5
02.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein sehr witziger Regionalkrimi!...
Ein sehr witziger Regionalkrimi! Wer diese Autorin noch nicht kennt, bitte unbedingt lesen! Ich kann diese Serie nur empfehlen!
Bewertung
aus Grieskirchen
5/5
05.09.2016
Buch (Taschenbuch)
Ein sehr witziger Regionalkrimi!...
Ein sehr witziger Regionalkrimi! Wer diese Autorin noch nicht kennt, bitte unbedingt lesen! Ich kann diese Serie nur empfehlen!
Ursula Schrott
aus Vöcklabruck
5/5
08.10.2012
Buch (Taschenbuch)
die bayrische Miss Marple
Saure Milch, Honigmilch, Magermilch, Milchschaum und Milchrahmstrudel.....
Fanni Rot ermittelt:
Putzen, Waschen und Kochen bestimmen Fanni Rots Alltag, als sie eines Tages in ihrem Garten die Leiche von Mirza, ihrer Nachbarin entdeckt. Obwohl sie sich eigentlich im ihre eigenen Angelegenheiten kümmern will, wird ihr schnell klar, dass die Polizei den falschen verhaftet hat. Sie überzeugt Hauptkommissar Strudel von ihrer Meinung und die beiden beginnen verdeckt zu ermitteln. Schon bald stoßen sie auf viele dunkle Flecken in der so friedlichen Nachbarschaft. Saure Milch ist der erste Teil der Milch-Reihe von Jutta Mehler, in denen Fanni Rot und Hauptkommissar Strudel ein liebenswertes Ermittlerduo abgeben. Witzig und flott erzählt, ist Fanni Rot die neue bayrische Miss Marple, die neben Marmeladeeinkochen, Germteig ansetzen und Fensterputzen ihrer eigenen Spur folgt.
Odilie Pressberger
aus Regensburg (Donau EKZ)
4/5
26.10.2009
Buch (Taschenbuch)
Mehler,Saure Milch
"Miss Marple" im Bayerischen Wald: wunderbar! Fanni Rot ist Hausfrau,Ehefrau und Mutter in einem Dorf in Niederbayern. Die erwachsenen Kinder sind aus dem Haus,der Ehemann ist ein "kleines Ekelpaket" und Fanni eine begeisterte Mülltrennerin. Als sie morgens mit Eierschalen zum Komposthaufen geht,findet sie dort die Jungbäuerin vom Nachbarhof erschlagen vor. Alle Nachbarn sind überzeugt: "das war der bösartige Schwiegervater",aber Frau Rot denkt das nicht. Sondern fängt auf eigene Faust und mit Hilfe eines Kripobeamten an zu ermitteln. Sehr überzeugender Regionalkrimi von dem ich mir bald eine Fortsetzung erhoffe!
peedee
3/5
02.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Miss Marple in Niederbayern
Fanni Rot, Band 1: Fannis Alltag besteht seit dreissig Jahren aus Kochen, Putzen, Einkaufen – das muss reichen. Doch dann findet sie in ihrem Garten eine Leiche und nichts ist mehr wie vorher. Da die Polizei auch schon einen Verdächtigen hat, scheint der Fall beinahe gelöst. Aber Fanni denkt, dass es jemand anders gewesen sein muss und beginnt zu ermitteln. In Erlenweiler herrscht Aufruhr…
Erster Eindruck: Das Cover mit dem Haus erinnert mich an ländliche Idylle, es sieht wie ein Bauernhaus auf der Alm aus und passt gut zum Regionalkrimi.
Tja, die Fanni… Was soll ich zu ihr sagen? Ich habe mich lange etwas schwer mit ihr getan, denn ich habe nicht verstanden, wieso sie in dieser Ehe lebt, in der offenbar weder sie noch ihr Mann Hans glücklich sind. Beinahe stereotypische Routine beherrscht ihren Alltag. Ich habe mich gefragt, was denn wohl vor dreissig Jahren passiert ist, als Fanni entschied, dass es in ihrem Leben nicht mehr geben soll als Kochen, Putzen, Einkaufen (die Auflösung folgt andeutungsweise sehr spät im Buch). Der Sohn Leo kommt nur in Erzählungen vor; Tochter Leni kommt in dieser Geschichte am meisten vor (und wirkte auf mich sehr sympathisch) und die jüngste Tochter, Vera, ist sehr verwöhnt – immer, wenn sie schreit, müssen die Eltern und am besten auch noch die Schwester antraben und ihr mit Haus und Kindern helfen.
Johann Sprudel ist Hauptkommissar und hat den Fall übernommen. Es werden für ihn wohl die letzten Ermittlungen vor seiner Pensionierung. Er merkt schnell, dass Fanni sehr gute Ansätze in puncto Täterschaft hat. Sie treffen sich sodann häufiger. Sprudel, wie Fanni ihn nennt, ist ihr mehr als sympathisch… Die Täterschaft muss sich in unmittelbarer Nähe, das heisst in ihrer Nachbarschaft, befinden – die verstorbene Mirza war die Bäuerin vom Nachbarhof. Schnell wird deren Schwiegervater verdächtigt, da er immer wieder gegen Mirza und ihren aufreizenden Stil wetterte.
Dies war mein zweites Buch der Autorin (nach „Mord und Mandelbaiser“). Es hat sich wohl flüssig lesen lassen, aber mir waren Spannung und/oder Humor zu wenig ausgeprägt. Zudem fand ich es unrealistisch, dass der Hauptkommissar mal eben mit einer Hausfrau – Sprudel nennt sie Miss Marple – zusammen ermittelt. Die Auflösung des Falls war mir zu unspektakulär, aber die Hinweise betreffend Band 2 haben mir gefallen.
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