Briefwechsel und Lebenszeugnisse Kritische Edition mit Übersetzung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.09.2009
Abbildungen
mit 30 Abbildungen 23 cm
Herausgeber
Klaus ConermannVerlag
De GruyterSeitenzahl
2024
Maße (L/B/H)
23,6/16/12,6 cm
Gewicht
3452 g
Auflage
3 Bde. Bd 1: VI, 678 Seiten. Zahlr. Abb. Bd 2: VI, Seite 679–1384. Bd 3: VI, Seite 1385–2024
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-017907-1
Martin Opitz (1597‑1639), der Begründer der deutschen Kunstdichtung in der Entstehungszeit europäischer Nationalkulturen, hinterließ ein Korpus zumeist lateinischer Briefe und Eintragungen. Zusammen mit den Schreiben der Briefpartner, mit Opitz’ Widmungen, verstreuten Lebenszeugnissen und Berichten von Zeitgenossen erscheinen sie nun erstmals übersetzt, detailliert kommentiert und reich illustriert. Opitz’ Korrespondenz erstreckt sich von Paris, Leiden und Straßburg bis nach Schlesien, Siebenbürgen, Preußen, Polen und Schweden und stellt ein bedeutendes Zeugnis der europäischen Kulturgeschichte dar. Sie beinhaltet neben Themen späthumanistischer Gelehrsamkeit (z. B. Epigrafik, Kirchengeschichte, klassische Literatur und Geschichtsschreibung), Gesandten- und Kriegsberichte, frühe Zeugnisse der deutschen Sprach- und Literaturkritik, der Briefkultur und der Mittelalterrezeption. Maßgebliche Gelehrte, Theologen, Monarchen, Politiker und Dichter wie J. A. Comenius, S. Dach, P. Fleming und H. Grotius, Fürst Ludwig v. Anhalt-Köthen und andere Mitglieder der Fruchtbringenden Gesellschaft treten in Erscheinung. Die dreibändige Ausgabe bietet neben den Dokumenten eine ausführliche Einführung, Christoph Colers Opitz-Biografie, eine umfassende Bibliografie sowie zahlreiche Verzeichnisse und zwei Register.
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