Produktbild: Die offenen Adern Lateinamerikas

Die offenen Adern Lateinamerikas Die Geschichte eines Kontinents. Neuausgabe.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2009

Herausgeber

Angelica Ammar

Verlag

Peter Hammer Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3 cm

Gewicht

443 g

Farbe

Melone

Auflage

9. überarbeitete Auflage

Originaltitel

Las venas abiertas de América Latina

Übersetzt von

Angelica Ammar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7795-0271-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2009

Herausgeber

Angelica Ammar

Verlag

Peter Hammer Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3 cm

Gewicht

443 g

Farbe

Melone

Auflage

9. überarbeitete Auflage

Originaltitel

Las venas abiertas de América Latina

Übersetzt von

Angelica Ammar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7795-0271-5

Herstelleradresse

Peter Hammer Verlag GmbH
Föhrenstr. 33-35
42283 Wuppertal
DE

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  • Schabrackentapir

    aus Köln

    4/5

    12.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ausbeutungsgeschichte eines…

    Ausbeutungsgeschichte eines Kontinents ============= Galeanos mittlerweile an die 50 Jahre altes Buch versteht sich als Komplementärgeschichte. Den chronologischen historischen Ablauf der Geschichte von der "Entdeckung" Amerikas bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts kann (und sollte) man anderswo in der "offiziellen" Geschichtsschreibung nachlesen. In diesem Buch geht es um die Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die in diesen Büchern nur am Rande zu finden ist. Galeano geht es um die Kontinuität der sozialen Verwerfungen auf diesem Kontinent. Er zieht eine ununterbrochene Linie von der Ausbeutung der Indios und schwarzen Sklaven durch die iberischen Kolonialherren über das Hazienda-System der lokalen Oberschichten zur nach- und neokolonialen Ausbeutung des Kontinents durch das euro-amerikanische Industriekapital (und die lokalen Eliten) unter massiver politischer und (para-)militärischer Unterstützung der Industriestaaten. Der Autor bekennt sich als Linker und war zur Zeit der Abfassung des Buches ein recht junger Mann. Entsprechend ist der Ton des Buches leidenschaftlich und anklagend, bis hin zur einseitigen Darstellung und der selektiven Auswahl von Tatsachen. Dennoch wird der verständige Leser kaum abstreiten dürfen, dass in dieser Gesamtdarstellung mehr Wahrheit liegen könnte als in der Betrachtung der "oberflächlichen" Geschichte aus Eroberung, Befreiung, Nationalstaaten, Bürgerkriegen und Regimewechseln. Insgesamt unverändert lesenswert.

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