• Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
Band 1448

Die helle Kammer Bemerkung zur Photographie

Aus der Reihe Bibliothek Suhrkamp
1

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2009

Abbildungen

Mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

137

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/1,6 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

La chambre claire. Note sur la photographie, 1980

Übersetzt von

Dietrich Leube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22448-9

Beschreibung

Rezension

»Es scheint fast so, als wolle Roland Barthes die Photographie, die für ihn unergründbar bleibt, ›weil ihre Evidenz so mächtig ist‹, mit diesem kleinen Buch vor ihrer Verharmlosung retten.
Die helle Kammer
war Roland Barthes zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung. Heute kann man das Büchlein getrost ein Standardwerk über Fotographie nennen.«

Produktdetails

Verkaufsrang

20617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2009

Abbildungen

Mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

137

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/1,6 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

La chambre claire. Note sur la photographie, 1980

Übersetzt von

Dietrich Leube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22448-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • BPLaufs

    aus Saarbrücken

    5/5

    22.01.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von April bis Anfang Juni…

    Von April bis Anfang Juni 1979 kurz vor des Autors Unfalltod geschrieben, sind diese "Note sur la photographie" im Jahre 1985 auf deutsch veröffentlicht worden. Der Essay gliedert sich in 2mal 24 kurze Gedankenstücke in zwei überschriftlosen Abschnitten. In Teil I hat Barthes die Ergebnisse seines Studiums aphoristisch niedergelegt, ohne nach seinem eigenen Urteil die Natur der PHOTOGRAPHIE (im Text in Großbuchstaben), ihre Evidenz, ihr eigentümliches »Wesen«, ihr Noema zu entdecken. Also lässt uns der Autor an seinem gescheiterten Versuch teilhaben, trotz aller Einkreisungen und Abgrenzungen dem, was das PHOTO von anderen Darstellungen unterscheidet, näher gekommen zu sein. Um dem Spezifikum der Fotografie wirklich auf die Spur zu kommen, brauchte Barthes erst einmal eine neue Einstellung zum Gegenstand. Und diese konnte er erst mit dem Tod, und zwar dem der geliebten Mutter, erlangen. Und nun nimmt uns der Autor im II. Teil seines Essays Schritt für Schritt mit auf der Suche nach dem (einen) Photo, welches die Wahrheit des Gesichts der Mutter enthält: und er findet es tatsächlich. Barthes entwickelt in den folgenden Abschnitten eine Fülle von klugen Beobachtungen, die das PHOTO vom Film, vom Gemälde und von anderen Künsten (Texten) unterscheidet und ihm einen einzigartigen Status einräumt. So banal und oberflächlich das fotografische Bild sei, im PHOTO gebe es eine notwendige Verbindung von Wirklichkeit und Vergangenheit, die ursprüngliche Anwesenheit des Gegenstands sei niemals metaphorisch; solche Aussagen, die bei den Konstruktivisten der 80er Jahre skandalös wirkten, brachten dem Autor zuletzt den Vorwurf ein, zum naiven Realismus zurückgekehrt zu sein. 
Im Buch finden sich 25 Schwarzweissabzüge und wir suchen natürlich das entscheidende Foto seiner Mutter; aber Barthes zeigt uns ausgerechnet dieses nicht. Wenn wir verstanden haben, weshalb er es uns nicht zeigen kann (weil es für uns Leser völlig belanglos wäre), hätte Barthes sein Ziel erreicht. Nur ein Foto unserer eigenen Mutter oder eines anderen geliebten Menschen, der nicht mehr existiert, liesse uns ebenso wie Barthes das Wesen der PHOTOGRAPHIE verstehen. Die Konfrontation mit dem "Schwindel durch die zermalmte Zeit" zeigt die Spur, auf der wir zur Einzigartigkeit der PHOTOGRAPHIE gelangen können. Eine hellsichtige und aktuelle Einsicht des Buches ist bereits auf dem Schutzumschlag zu lesen: daß nämlich fortgeschrittene Gesellschaften Bilder konsumieren und nicht, wie frühere Gesellschaften, Glaubensinhalte. Daher seien moderne Gesellschaften »liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch »falscher« (weniger »authentisch«) und Barthes folgert: schaffen wir die Bilderflut ab und retten das unmittelbare Begehren. Diese These erscheint erst als letzte 48. Bemerkung und wird nicht mehr näher erläutert. Wenn man sich zur Lektüre der "hellen Kammer" (camera lucida) entschliesst, sollte man die bibliophile Ausgabe der Bibliothek Suhrkamp bevorzugen, die einem zu Recht das Gefühl gibt, einen besonderen Text in Händen zu halten.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer
  • Produktbild: Die helle Kammer

  • Vorwort



    Die Sprache der Mode



    Der Tod des Autors



    Rhetorik des Bildes



    Mythologie heute



    Das Foto als Zeichen