Produktbild: Schattenmorellen

Schattenmorellen Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2009

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,3 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Cool Grey / Tanne

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1021-5

Beschreibung

Rezension

»"... Die Bedrohung, die Sigrid Hunold-Reime in dem hintergründigen Krimi 'Schattenmorellen' gekonnt in Ingrid-Noll-Manier und mit schwarzem Humor aufbaut, nimmt der Leser als Erstes wahr. Schon sieht er - zumindest bildlich - die Köpfe der Frauen in der Schlinge, da kommt es zu einer überraschenden, amüsanten, wenn auch blutigen Lösung aller Konflikte ..."«(Mindener Tageblatt)
»"... Hunold-Reimes Buch ist spannend - die inneren Monologe fesseln den Leser genauso wie die äußere Handlung. Vergangenheit und Gegenwart werden geschickt verknüpft ..."«(Hannoversche Allgemeine Zeitung)
»"... Wenn Sie zu denjenigen gehören, die das etwas Böse in Ingrid Nolls Büchern mögen, sind Sie bei Hunold-Reime an einer guten Adresse. Die 1954 in Hameln geborene Autorin, die seit vielen Jahren in Hannover lebt, hat keinen klassischen Kriminalroman geschrieben, auch wenn es an Verbrechen nicht mangelt. Die Handlung kommt ganz subtil daher und führt mit einem zwinkernden Auge zu einem überraschenden Ende."«(Giessener Zeitung)
»"... Wie schon der Vorgängerroman überzeugt das neue Werk nicht nur durch spannende, realistische Handlung, sondern auch durch psychologische Finessen und hintersinnigen Humor ..."«(Nordwest-Zeitung)
»"... Der Autorin gelingt es, der anfangs lapidaren Erzählung über einen langweiligen Krankenhaus-Aufenthalt nach und nach Würze zu verleihen. Die Geschichte nim

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2009

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,3 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Cool Grey / Tanne

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1021-5

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • NicoleK

    5/5

    11.08.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Martha Lühnemann wacht im…

    Martha Lühnemann wacht im Krankenhaus auf. Sie hatte einen Unfall, als sie Kirschen vom Baum ernten wollte und kann sich an nichts mehr erinnern. Jetzt liegt sie mit einer Gehirnerschütterung und einem gebrochenen Arm im Bett und soll sich erholen. Ihre neue Zimmergenossin ist eine Bekannte aus früheren Zeiten, diese wird von einem Mann bedroht. Das lässt die Vergangenheit wieder aufleben – Martha lebt seit 54 Jahren mit einer Leiche unter dem Kirschbaum und einem Verehrer im Nachbarhaus... Das Buch ist flüssig aus Marthas Sicht und aus der der Krankenschwestern im Übergabezimmer geschrieben. Ich habe mich sehr gut zurechtgefunden und konnte mir die Figuren und die Umgebung sehr gut vorstellen. Ich hatte das Gefühl, dass ich mittendrin bin und aus der Vogelperspektive alles hautnah miterlebe. Die Reisen in die Vergangenheit sind ebenfalls schön beschrieben. Die Bilder, die ich während des Lesens im Kopf hatte, waren klar und deutlich. Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Schon nach wenigen Seiten habe ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Martha ist eine sympathische ältere Frau und die Reibereien, die sie mit den Schwestern hatte, waren toll, z.B. als sie das Zimmer verlassen oder sich nicht an die Anweisungen gehalten hat. Auch das Krankenhauspersonal wurde gut vorgestellt und es gab sowohl freundliche als auch kratzbürstige Schwestern. Schwester Mandy wurde mit einem sächsischen Dialekt ausgestattet, was mir gefallen hat. Auch wenn ich die Entwicklung erahnen konnte, war deren Ausgang dennoch eine Überraschung für mich. Ein tolles Buch, das ich lesenswert fand. Es lässt sich leicht lesen und hat keine Ecken und Kanten. Ich vergebe die vollen 5 Sterne.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    12.08.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unterhaltsames Charakterstück

    Wie ein Kammerspiel zieht die Hannoveranerin Sigrid Hunold-Reime ihren Krimi „Schattenmorellen“ auf. Zwar spielt die Handlung meist im tristen Zimmerdes Krankenhauses, doch in der Enge des Raumes entwickelt die Autorin einespannende Story, in der sie die Geheimnisse der beiden Frauen schrittweise aufrollt. Dabei teilen die beiden ihren Wunsch nach Selbstbestimmung, den sie notfalls auch mit Gewalt verteidigen. Ein unterhaltsames Charakterstück über private Abgründe, anstrengende Verehrer und alte Freundschaften.

  • Bewertung

    3/5

    16.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Krimi

    Vorab, wer einen Krimi erwartet, wird bis zur letzten Seite danach suchen. Ich weiß nicht, warum ein paar Kleinverlage bis heute nicht verstanden haben, war das Wort Krimi impliziert. Nur weil das Wort Mord auftaucht und jemand stirbt, ist es kein Krimi! Was ist ein Krimi? Ein Verbrechen geschieht und die Polizei (ähnliche Behörde), ein Privatdetektiv oder ein Hobbydetektiv ermittelt….. Es geht um die Aufklärung der Situation, den Schuldigen zu finden. Ende. Bei einem Thriller gerät jemand durch Zufall in etwas hinein, wird verfolgt / verdächtigt / ist auf der Flucht / versucht sich seiner Haut zu retten. Die Aufklärung des Falls ist Nebensache, eine bestimmte Schreibweise strebt auf das turbulente Ende zu. Aber dieses Buch ist schlicht ein Roman, plätschert nicht gerade spannend vor sich hin. Die Erzählkunst wirkt auf mich auf den ersten Blick ein wenig altbacken. Ich lag beim Lesen im Krankenhaus mit gebrochenem Bein, hatte also mit den Protagonisten einiges gemeinsam: Krankenpfleger bestimmten mein Leben, ich konnte nicht aufstehen und war gefrustet in meiner Hilflosigkeit. Ich glaube darum und wegen Langeweile habe ich bei diesem Buch bis zum Ende durchgehalten. Das wurde auch belohnt, in allem ist das Buch nicht so schlecht, wie man am Anfang denken mag. Die 71jährige Martha liegt im Krankenhaus mit gebrochenem Arm, verschiedene Bettnachbarinnen treten auf, eine davon ist ein ehemaliges Nachbarskind, nun selbst erwachsen. Einmal kämpft Martha mit den Schwestern und ihrer Hilflosigkeit, mit dem aufdringlichen Nachbarn, der sie besucht, der sich um alles kümmert, sogar einen Schlüssel für ihr Haus zu haben scheint. Dann fällt sie wieder in Erinnerungen an ihre Kindheit, an ihre Ehe. Die Bettnachbarin hat auch ein Problem: mal besucht sie der liebevolle Ehemann, mal der ehemalige Liebhaber, mit dem sie Schluss gemacht hat, der sich nicht abwimmeln lässt. Ein alter Mord kommt in Erinnerung, ein Unfall, bei dem drei Personen starben, ein Verstorbener war dabei sogar ganz natürlichen Todes gestorben. Ganz so war es nicht. Durch Geständnisse und Zufälle wird aufgedeckt, dass Schuldige sich Jahre Selbstvorwürfe machten, weil ein anderer sich nicht stellte und weil jemand anscheinend wahnsinnig war. Das Ende ahnt man dann und es befriedigt. ;-))) Wer keinen spannenden Krimi erwartet, kann einen netten Roman über das Irren und Wirren im Leben genießen mit einem Quäntchen an Humor.

  • Bewertung

    aus Heppenheim (Bergstraße)

    2/5

    27.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Leicht lesbar

    Der Krimi war leicht lesbar und leicht verdaulich. Leider auch etwas leicht durchschaubar. Aus der Ich-Perspektive berichtet die Heldin im Präsens von ihrem Erlebnis im Krankenhaus. Wir erfahren über ihre Vergangenheit, über ihren "Freund". Die Heldin wird einem nie sympatisch. Eher wirkt sie wie eine egozentrische Alte. Es wird zur Mitte des Buches klar, worauf es hinaus läuft. Ich habe es dennoch zu Ende gelesen, denn es nervt auch nicht, es weiter zu lesen. Eine Athmosphäre gelingt dem Buch nicht aufzubauen.

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