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Beschreibung


Der gesamte Joseph Roth – neu gestaltet als KiWi-Paperback!

»Joseph Roth – einer der besten deutschen Erzähler. Andere hatten im Leben größeren Ruhm. Sein Ruhm wird länger dauern.« Hermann Kesten

»Jede Seite, jede Zeile ist wie die Strophe eines Gedichts, gehämmert mit dem genauesten Bewusstsein für Rhythmus und Melodik.« Stefan Zweig

»Zeitromane schreibt er, Schelmengeschichten und mit Hiob und Radetzkymarsch zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Prosawerke des 20. Jahrhunderts. Ein begnadeter Erzähler, großer Satiriker, ironischer Weltendeuter [...].« ("Jüdische Allgemeine")

Joseph Roth wurde am 2. September 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Brody (Ostgalizien) geboren, studierte Literaturwissenschaften in Wien und Lemberg und nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1916 veröffentlichte er Erzählungen und Romane, lebte ab 1918 als Journalist in Wien, dann Berlin, und war von 1923–1932 Korrespondent der Frankfurter Zeitung. Anfang der 1930er Jahre erlangte er mit den Romanen Hiob und Radetzkymarsch Weltruhm. 1933 emigrierte Roth nach Frankreich. Er starb am 27. Mai 1939, verarmt und alkoholkrank, im Pariser Exil und im Alter von nur 45 Jahren.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2010

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/12,5/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2010

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/12,5/1,5 cm

Gewicht

192 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04172-9

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Ein Klassiker

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 09.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Das Leben beschert dem Tora-Lehrer Mendel Singer in seinem Schtetl harte Schicksalsschläge. Auch nachdem er mit seiner Familie nach New York emigriert ist, begleiten ihn unerträgliches Leid und Verlust. Mendel verliert jede Hoffnung und seinen Glauben an Gott. Nur ein Wunder kann ihm noch helfen….“ Autor Joseph Roth hat diese Geschichte im Jahr 1930 veröffentlicht und sie beweist auch heute noch, wie aktuell und treffend sie ist, auch noch nach über 90 Jahren. Hauptprotagonist Mendel Singer hat seinen festen Glauben und ist mit Leib und Seele diesem verschrieben. Seine Arbeit als Tora-Lehrer ist Passion und Geschenk zugleich für ihn. Genau wie Hiob, eine biblische Person. Nur kann der Glaube einen vor allem schützen? Ist immer die schützende Hand über einem? Nein. Mendel erleidet hier schwere und tiefgreifende Schicksalsschläge und der Zweifel an seinen Glauben ist die Folge. Joseph Roth legte in diesen Roman sehr viele persönliche Gedanken und verarbeitete selber eine Menge Geschehnisse. Seine Figur wird zum Sinnbild für die große Frage aller Fragen: „Warum ich, obwohl ich dir doch immer treu gedient habe! Warum legst du mir diese Bürde auf, warum strafst du mich damit?“ Man muss nicht gläubig sein um diese Gedanken auch selbst zu denken aber hier geht es um das Judentum und ihre Gedanken dazu und die vernichtenden Folgen durch kriegerische Handlungen. Roth ist bei seiner Wortwahl immer treffend und stilsicher geblieben. Er hat nicht um den heißen Brei geredet, sondern alles punktgenau fallen gelassen. Dem Leser begegnet hier eine klassische und so zeitlose Geschichte voller Kraft und Sinnsuche, ohne dabei wertend zu sein. Oder doch? Seine Geschichte rund um Mendel und seine Heimat in den Schtetls in Osteuropa.

Ein Klassiker

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 09.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Das Leben beschert dem Tora-Lehrer Mendel Singer in seinem Schtetl harte Schicksalsschläge. Auch nachdem er mit seiner Familie nach New York emigriert ist, begleiten ihn unerträgliches Leid und Verlust. Mendel verliert jede Hoffnung und seinen Glauben an Gott. Nur ein Wunder kann ihm noch helfen….“ Autor Joseph Roth hat diese Geschichte im Jahr 1930 veröffentlicht und sie beweist auch heute noch, wie aktuell und treffend sie ist, auch noch nach über 90 Jahren. Hauptprotagonist Mendel Singer hat seinen festen Glauben und ist mit Leib und Seele diesem verschrieben. Seine Arbeit als Tora-Lehrer ist Passion und Geschenk zugleich für ihn. Genau wie Hiob, eine biblische Person. Nur kann der Glaube einen vor allem schützen? Ist immer die schützende Hand über einem? Nein. Mendel erleidet hier schwere und tiefgreifende Schicksalsschläge und der Zweifel an seinen Glauben ist die Folge. Joseph Roth legte in diesen Roman sehr viele persönliche Gedanken und verarbeitete selber eine Menge Geschehnisse. Seine Figur wird zum Sinnbild für die große Frage aller Fragen: „Warum ich, obwohl ich dir doch immer treu gedient habe! Warum legst du mir diese Bürde auf, warum strafst du mich damit?“ Man muss nicht gläubig sein um diese Gedanken auch selbst zu denken aber hier geht es um das Judentum und ihre Gedanken dazu und die vernichtenden Folgen durch kriegerische Handlungen. Roth ist bei seiner Wortwahl immer treffend und stilsicher geblieben. Er hat nicht um den heißen Brei geredet, sondern alles punktgenau fallen gelassen. Dem Leser begegnet hier eine klassische und so zeitlose Geschichte voller Kraft und Sinnsuche, ohne dabei wertend zu sein. Oder doch? Seine Geschichte rund um Mendel und seine Heimat in den Schtetls in Osteuropa.

Geschichte eines einfachen Mannes?

Dorothea Rose aus Frankfurt am 18.01.2021

Bewertet: Hörbuch (CD)

Eine zutiefst menschliche Geschichte, die in soghafter Wirkung große Spannung erzeugt. Und, wie ich aus der klasse Roth-Biographie von Sternburg entnehme, auch der Roman , der am deutlichsten auf sein Judentum verweist. Gönnen Sie sich zeitlose Unterhaltung!

Geschichte eines einfachen Mannes?

Dorothea Rose aus Frankfurt am 18.01.2021
Bewertet: Hörbuch (CD)

Eine zutiefst menschliche Geschichte, die in soghafter Wirkung große Spannung erzeugt. Und, wie ich aus der klasse Roth-Biographie von Sternburg entnehme, auch der Roman , der am deutlichsten auf sein Judentum verweist. Gönnen Sie sich zeitlose Unterhaltung!

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