Produktbild: Die Rückkehr des Tanzlehrers
Band 21171

Die Rückkehr des Tanzlehrers Kriminalroman

7

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37101

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2009

Verlag

dtv

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/3 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Anthrazit / Lachs

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

>Danslärarens aterkomst<

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21171-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37101

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2009

Verlag

dtv

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/3 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Anthrazit / Lachs

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

>Danslärarens aterkomst<

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21171-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    27.04.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend

    Der Kommissar Lindman erkrankt an Krebs und erfährt,daß sein Ausbilder Molin getötet wurde.Um mit all dem fertig zu werden,nimmt er sich frei und fährt nach Norrland.Dort muss er sich nicht nur mit seinem Krebs auseinandersetzen,sondern auch mit der Vergangenheit seines Ausbilders.War der Mann,von dem er so viel hielt,ein alter SS-Mann?Wie kann es sein,daß er ihn so wenig kennt?Voller Zweifel und Fragen versucht er den Fall zu lösen und auch noch sich mit seiner Krankheit abzufinden.Ein echter Mankell.Tiefgründig und bewegend.

  • Thomas Breuer

    aus Ried

    5/5

    03.09.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Tanz in den Tod

    Stefan Lindmans Mentor Herbert Molin wird zu Hause ermordet aufgefunden. Ein Schock für Stefan, aber leider nicht der einzige. Gleichzeitig erfährt er, dass er an Krebs erkrankt ist. Da Lindman nicht weis, ob der Tumor gut- oder bösartig ist, beschließt er zur Ablenkung sich an den Ermittlungen nach Herbert Molins Mörder zu beteiligen. Dabei stößt er auf dunkle Geheimnisse, die auch die Vergangenheit seiner Familie betrifft. Auch ohne Kurt Wallander ist dies ein aufregender Roman. Hier wird sozusagen die Vorgeschichte von Stefan Lindman erzählt, der in späteren Geschichten ein Kollege von Kurt und Linda Wallander wird. In gewohnter Manier öffnet Henning Mankell, für seine Leser, Türen zu dunklen Räumen, um sie erst am Schluss des Romans aus dem Grauen zu entlassen.

  • Bewertung

    4/5

    09.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Er konnte niemals vergessen

    GELESEN: Henning Mankell „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ Erschienen 2000 im Paul Zsolnay Verlag 503 Seiten Mit einer schon zu Kriegszeiten im Einsatz gewesenen zweimotorigen Bristol Blenheim wird der dem Piloten Mike Garbett, seinem Kopiloten und dem Navigator unbekannte und einzige Passagier am 12.12.1945 nach Deutschland geflogen. Am nächsten Tag geht es zurück nach England. Garbett würde zu gerne wissen, wer der Mann mit dem hochgeschlagenen Mantelkragen, dem tief ins Gesicht gezogenen Hut und dem Koffer, den er um keinen Preis aus der Hand gibt, ist. Er fragt nicht, und er erfährt es auch nicht. Davenport und Stuckford, der ihm im Gefängnis zu Hand geht, erledigen gleich nach Ankunft in Bensheim ihre Arbeit. Zwölf Menschen werden an diesem Tag hingerichtet. Drei Frauen und neun Männer. Alle sind Kriegsverbrecher. Unter ihnen ist auch Lehmann, dessen überaus brutaler Bruder dem Tod durch den Strang bislang entkommen ist. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Im Jahr 1999 erleben wir parallel einen 76 Jahre alten Mann, den es seit Jahrzehnten umtreibt. In keiner einzigen Nacht kann er seit dem Kriege schlafen. Zwei Ehefrauen haben ihn deshalb verlassen. Er lebt alleine in der schwedischen Provinz, vertreibt sich die Zeit mit schwierigsten Puzzles, die ihm nie ausgehen dürfen. Diese müssen ausgesägt sein, niemals gestanzt. Im Garten lebt sein Elchhund Shaka, der das Haus bewacht. Die blickdichten Vorhänge sind zugezogen. Er lauscht seiner Musik, träumt seinen Traum von Argentinien und dem Tango, den er gerne dort getanzt hätte. Er tanzt ihn zu Hause. Dazu kleidet er sich an, trägt die besten Schuhe, Anzug und Krawatte und holt die Puppe Esmeralda aus ihrem Zimmer, die er vor Jahren selbst angefertigt hat. Stefan Lindman ist Polizeibeamter. Er hat schon viel gesehen, und er hatte auch schon des Öfteren Todesangst. In einigen Stunden hat er einen Arzttermin, und auch heute hat er wieder fürchterliche Angst. Diese ist berechtigt. Er hat Zungenkrebs. Lindman ist 37 Jahre alt. Nachdem er mit der Ärztin gesprochen hat, geht er in die Cafeteria und nimmt sich eine Zeitung zur Hand. Darin liest er von einem brutalen Mord an dem 79 Jahre alten Herbert Molin, seinem ehemaligen Kollegen. Lindman hat eine Entscheidung getroffen. Er will leben, und er will sich operieren lassen, aber bis dahin hat er noch drei Wochen Zeit. Zuerst möchte er nach Mallorca, aber was soll er da machen? Geht er am Strand spazieren, dann holen ihn ständig seine Ängste ein und so beschließt er, nach Östersund zu fahren. Er möchte erfahren, was mit seinem ehemaligen Kollegen Molin geschehen ist. Warum musste dieser sterben? In einer kleinen Pension mietet er sich ein und durchstreift die Gegend. Er spricht mit dem Inhaber des kleinen Kolonialwarenladens, wandert zum Wasser, wo er unter einem Baumstumpf Zigarettenstummel findet sowie die Abdrücke eines kürzlich dort stehenden Zeltes und weiter im Wald auch menschliche Exkremente. Wer hat hier über einen längeren Zeitraum gehaust? Er muss unbedingt mit dem mit den Ermittlungen betrauten Kommissar Giuseppe Larsson sprechen. Larsson und Lindman verstehen sich auf Anhieb, und Larsson gewährt Lindman freie Bahn. Davon darf aber Rundström, der zugeknöpfte und ungehaltene Kollege von Larsson, nichts erfahren. Lindman besucht nun zuerst den Makler Marklund. Von diesem hat Molin vor 11 Jahren sein Haus im Wald gekauft. Er trat aber nicht selbst in Erscheinung, sondern beauftragte Elsa Berggren. Diese regelte auch das Finanzielle. Marklund hat Molin nie gesehen. Lindman schaut sich alleine den Tatort an, findet versteckt Briefe und ein Tagebuch, spricht mit Elsa Berggren, mit Viktoria Molin, der Tochter des Toten, und nimmt sich täglich vor, wieder nach Hause zu fahren, aber irgendetwas hält ihn immer wieder zurück. So ermittelt er weiter und weiter und vergisst damit oft über Stunden seine schwere Krankheit. Nachdem nun auch der 10 km entfernt wohnende Nachbar Molins Abraham Andersson ermordet wurde, wird die Sache sehr kompliziert. Auch über den Mörder Molins erfährt nun der Leser. Aaron Silberstein, der unter anderem Namen seit Jahrzehnten in Argentinien lebt, einen Tipp bekam, wo sich Molin aufhält, war es, der wochenlang am See gehaust hat, Molin lange beobachtete, bevor er ihn tötete. Andersson aber hat Silberstein nicht umgebracht. Da die Polizei aber daran festhält, dass es nur einen Täter geben kann, legt er eine falsche Spur. Auch wenn der Leser dies alles erfährt, so bleiben bis zum Schluss einige Motive im Dunkeln. Bei Aufklärung erleben wir eine Überraschung. Auch wenn dieser Roman bereits 22 Jahre alt ist, so kann man ihn wirklich empfehlen. Im Übrigen wurde auch dieser Stoff verfilmt.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    19.12.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Um mit seinem Schicksal…

    Um mit seinem Schicksal wieder ins reine zu kommen, verreist der 37 jähriger Polizeikommissar Lindmann nach Schweden, wo sein ehemaliger Kollege nach der Pensionierung bis zu seinem gewaltsamen Tod lebte. Lindmann entdeckt, dass dieser ein überzeugter SS Mann war und offensichtlich dies die Ursache seiner Ermordung war. Als er dann noch eine Leiche entdeckt, ist das Hadern mit seinem eigenen Schicksal erst mal vorbei. Stefan Lindman ist introvertiert, psychisch nicht eben labil, beziehungsunfähig und so gar nicht ein Sympathieträger. Dennoch mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden löst er diesen Fall und gewinnt dadurch die Zuneigung des Lesers. Der Schreibstil ist unverblümt und einfach, fast sachlich bringt der Autor die Dinge auf den Punkt. Der Wechsel der Erzählperspektiven hält die Geschichte dynamisch. Das erste Kapitel wird aus der Sicht des Opfers geschildert, den Hauptteil verfolgt der Leser aus der Perspektive Lindmanns mit Einblendungen aus der Sicht des Mörders. Und obwohl wir bereits nach ca. 150 Seiten den Täter kennenlernen, bleibt der Roman bis zur letzten Seite spannend. Ich lese eher selten Krimis, da ich die Erfahrung machte, dass sie sich kaum unterscheiden, diesen jedoch kann ich reinen Gewissens empfehlen.

  • leymich

    4/5

    06.01.2011

    Buch (Taschenbuch)

    guter Lesestoff

    Ein sehr guter vieleicht auch wichtiger Roman wenngleich auch nicht sein bestes Werk. In diesem Roman ist Stefan Lindman die Hauptperson. Ebenso wie Kurt Wallander steht er auch er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller, er hat einen Knoten in der Zunge die Diagnose ist Krebs. Zufällig erfährt er, dass sein ehemaliger Kollege ermordet wurde. Krankgeschrieben macht er sich auf, um näheres über die Ursache zu erfahren. Die Nachforschungen ergeben, dass sein Exkollege ein SS-Mitglied war, der Mord muss direkt mit dieser Tatsache zu tun haben. Die Story ist sehr interessant, hat mehrere Wendungen und kann auch mitreißen, Stefan Lindman ist eine Art Wallander light! Stefan Lindman verllert sich des öffteren in seiner Krebserkrankung, viele seiner Gedanken widerholen sich zu häufig für meinen Geschmack. Insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes Werk aber Mankell kann es eben noch besser. Henning Mankell schreibt exzellente Krimis es gelingt ihm meisterhaft Spannung aufzubauen und zu halten. Wie gesagt ein guter wenn auch nicht sein bester Roman.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

4

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Rückkehr des Tanzlehrers