Obduktionen im 19.Jahrhundert Die Geschichte der Entwicklung der pathologischen Wissenschaft
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- Deutsch ausgewählt
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.12.2016
Abbildungen
mit teils farbigen Abbildungen
Verlag
Ibera Verlag - European University Press Verlagsgesellschaft m.b.H.Seitenzahl
288
Maße (L/B)
33/24 cm
Gewicht
997 g
Auflage
1.Auflage unbestimmt verschoben
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85052-267-0
Im vorliegenden Buch werden die Ergebnisse der Forschung dieser Obduktionsbefunde, der Jahre 1817-1898 aufgezeigt, sowie die aus diesen Erkenntnissen abgeleiteten Änderungen in der Diagnostik und Therapie beschrieben. Die Pathologie hat sich von der beschreibenden Wissenschaft zur Kontrolle der Medizin, der Therapie und zum Forschungsschwerpunkt entwickelt.
Ohne pathologische Wissenschaft wären daher die Erkenntnisse von SEMMELWEISS, die Erfolge der Chirurgie unter BILLROTH und DUMREICHER, das neue Wissen von HEBRA und vieler anderer Ärzte, und die dadurch bedingten gewaltigen Fortschritte, gar nicht möglich gewesen. Die Pathologie war damals eine der Grundlagen für die heutige Medizin.
Man weiß, dass etwa 40-60 Prozent aller Verstorbenen obduziert werden sollten, um die Kontrolle der Therapien, (aber auch zum Schutz der Bevölkerung) zu ermöglichen. Die Seuche BSE etwa wäre, ohne die bereits seit vielen Jahren vorgenommenen, zunächst nicht so wichtig erscheinenden Untersuchungen von Neuropathologen, nicht so schnell zum Stillstand gekommen.
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