Hainan - Comfort Women/Trostfrauen Mit Photos von Huang Yiming oder: Die japanische Gefahr. Zwangsprostitution unter japanischer Besatzung während des Zweiten Weltkriegs
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.02.2014
Abbildungen
mit zahlreichen Fotos
Herausgeber
Berlin Goethe Cultural Transmission Co. Ltd. Haikou International Culture and ArtVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
288
Maße (L/B/H)
22/17/1,8 cm
Gewicht
506 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8370-8838-0
Das zeithistorische Dokument zur ersten staatlich zugelassenen Aufarbeitung der Zwangsprostitution auf Hainan und Fundament der politischen Debatte im Deutschen Bundestag im Jahr 2012.
Das Buch dokumentiert das System der staatlich organisierten japanischen militärischen Zwangsprostitution im gesamten asiatischen Raum während des Zweiten Weltkrieges am Beispiel der japanischen Besatzung Hainans (1939-1945). Es vereint die fotografische Dokumentation des preisgekrönten China-Daily-Fotodirektors Huang Yiming mit den historischen Analysen von Burkhard Eiswaldt.
Das Werk bietet die erste historische Aufarbeitung dieses Themas nach dem Zweiten Weltkrieg, die von der Volksrepublik China offiziell genehmigt wurde. Zuvor hatte Japan das Land mit Kreditknebelverträgen unter Druck gesetzt und hielt jegliche Behandlung der Militärprostitution mit der Drohung, langlaufende Kredite zu stoppen, im Würgegriff. Erst als Anfang der 2000er-Jahre China wirtschaftlich stark genug war, um sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen, wurde diese Veröffentlichung möglich. Im Jahr 2012 diente Burkhard Eiswaldts Buch als Diskussionsgrundlage im Deutschen Bundestag für den Antrag zur Anerkennung und Wiedergutmachung des Leids der "Trostfrauen" (BT-Drs. 17/8789). Zu dieser Debatte, inklusive der Beratungen im zuständigen Ausschuss, existiert eine eigene Bundestagsausgabe (BT-Drs. 17/8789).
Das Fundament für diese Veröffentlichung bildet das über Jahrzehnte gewachsene Vertrauensverhältnis Chinas gegenüber dem Autor. Burkhard Eiswaldt kam bereits 1988 nach China, erlebte die Aufbauphase des Landes hautnah mit und lebte weit über 14 Jahre selbst dort. Er weist zudem eine tiefe familiäre Verbindung zu China auf: Bereits im Jahre 1898 begleitete sein Großonkel, der deutsche Konsul in Shanghai Dr. Rudolf Eiswaldt, den Bruder des deutschen Kaisers, Prinz Heinrich von Preußen, bei dessen historischer Chinamission. Aus dieser Verbindung und einer engen persönlichen Freundschaft heraus übergab der Fotograf Huang Yiming diese historische Dokumentation mit Regierungsgenehmigung an den Autor - im Vertrauen darauf, dass diese eine unverfälschte Behandlung finden würde.
Ein unverzichtbares Fachbuch und zeithistorisches Referenzwerk für Historiker, Sinologen, politisch Interessierte sowie für die internationale Rechts- und Diplomatiegeschichte.
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