Gräf, C: Die Winterbilder Pieter Bruegels d. Ä. Jahreszeitliche Erscheinungen des Winters als Bedeutungs- und Stimmungsträger
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- Deutsch ausgewählt
70,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.02.2009
Verlag
VDMSeitenzahl
180
Maße (L/B/H)
22/14,9/1,5 cm
Gewicht
258 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-12775-1
Winterbildern Pieter Bruegels d. Ä. (um 1525/30-1569)
beginnt die Emanzipierung der Winterlandschaft als
selbständige Bildgattung. Dementsprechend groß ist
Bruegels Einfluss auf die flämische und holländische
Winterlandschaft des 16. und 17. Jahrhunderts während
der so genannten Kleinen Eiszeit . Neben der
Charakterisierung des Winters mit seinen spezifischen
Erscheinungen wie Kälte, Eis und Schnee, befasst sich
Bruegel vor allem mit dem Verhältnis von Mensch und
Natur sowie dem ländlichen Alltagsleben unter
winterlichen Bedingungen. Das Gemälde der Jäger im
Schnee gehört zu einem Jahreszeitenzyklus, der
teilweise noch in der Tradition der mittelalterlichen
Kalenderbilder steht. Die Winterlandschaft mit
Eisläufern und Vogelfalle enthält moralisierende
Allegorien. In der Volkszählung zu Bethlehem und
dem Bethlehemitischen Kindermord kommt die soziale
und politische Kritik Bruegels an der spanischen
Unterdrückung der Niederlande zum Ausdruck, die
1565-68 ihren Höhepunkt erreichte. Diese beiden
Gemälde sind, ebenso wie die Anbetung im Schnee ,
durch eine Säkularisierung und Profanisierung ihres
religiösen Sujets gekennzeichnet.
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