Die Arbeiterschaft im 19. und 20. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.03.1996
Abbildungen
mit 5 Illustrationen
Verlag
De GruyterSeitenzahl
155
Maße (L/B/H)
23,6/16/1,5 cm
Gewicht
415 g
Auflage
Reprint 2014
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-486-55012-2
Im »Dritten Reich« wurden die Arbeiter gleichzeitig umworben und entrechtet. In der entstehenden Bundesrepublik schließlich zerschlugen sich Hoffnungen auf Sozialisierungen. Die Zustimmung zu der hier entstandenen politischen und sozialen Ordnung wuchs mit zunehmendem Wohlstand und die Arbeiterklasse löste sich in der alten Bundesrepublik mehr und mehr auf. Trotz diametral gegensätzlicher Bedingungen haben sich ähnliche Prozesse auch in der DDR vollzogen. Nachdem die Arbeiterschaft am 17. Juni 1953 mit den klassischen Kampfmethoden der Arbeiterbewegung vergeblich versucht hat, das kommunistische Regime zu stürzen, bildete sich ein modus vivendi zwischen DDR-Bevölkerung und SED aus. Die Arbeiterschaft wurde in die egalitäre Gesamtgesellschaft eingeschmolzen, so dass sie in der Revolution von 1989/90 nicht mehr als geschlossene Klasse auftrat. Diese Entwicklung wird in der bewährten EdG-Dreiteilung auf knappem Raum thematisiert.
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