Fiktionale Prosa im Siglo de Oro Ritter, Schäfer und Schelme
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-90474-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: gut+ (2+), Universität Siegen, Veranstaltung: Einführung in die Literaturwissenschaften / Hispanistik, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Das Siglo de Oro bezeichnet die klassische Epoche der spanischen Kultur, die das 16. und 17. Jahrhundert umfasst. Diese Blütezeit Spaniens ist geprägt durch ein außergewöhnliches und umfangreiches kulturelles Schaffen auf allen Gebieten der verschiedenen Künste, allen voran der Literatur, aber auch im Bereich der Malerei und Architektur. Neue literarische Gattungen wurden geschaffen, welche die abendländische Literatur nachhaltig beeinflussten. Insbesondere der spanische Roman erlebte im goldenen Zeitalter eine Phase des glanzvollen Aufstiegs und brachte Werke hervor, die heute zu den berühmtesten der spanischen Literatur zählen. Gleichzeitig erlebte Spanien die größte territoriale Ausdehnung seines Machtgebiets und behauptete damit seine Vormachtstellung innerhalb Europas. Der geläufige Terminus "Siglo de Oro" wird von spanischen Historikern jedoch häufig vermieden, da gerade das 17. Jahrhundert auch mit Machtverlust und dem Niedergang des spanischen Imperiums einherging. Als Gegenstand der Hausarbeit wird die Darstellung der wichtigsten literarischen Gattungen fiktionaler Prosa, des Ritterromans, des Schäferromans und des Schelmenromans unter Berücksichtung der soziokulturellen und politisch-historischen Hintergründe, sowie der literarischen Kommunikationssituation in der damaligen Zeit dienen. Anhand einer Fallstudie zum pikaresken Roman Lazarillo de Tormes als gesellschaftskritisches Werk, dass sich trotz Zensur und Inquisition durchsetzen konnte, soll zudem bewiesen werden, dass sich literarische Tradition und innovativer Charakter durchaus vereinbaren lassen.
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