Produktbild: Lincoln's Dreams

Lincoln's Dreams A Novel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1992

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,1/10,6/1,8 cm

Gewicht

147 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-553-27025-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1992

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,1/10,6/1,8 cm

Gewicht

147 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-553-27025-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Connies Debutroman

Lady Woodstock aus Berlin am 04.01.2010

Bewertungsnummer: 620916

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...und leider nicht ganz so perfekt wie ihre anderen Bücher. Der Historiker Jeff Johnston erledigt die aufwändigen Recherchearbeiten für den berühmten Bestsellerautoren Broun, der in seinem neuen Roman über Präsident Lincoln schreiben möchte. Als Jeff sich an seinen früheren Studienfreund Richard, einen Psychiater, wendet um mit ihm über Lincolns merkwürdige Träume zu reden, lernt er dessen Freundin Annie kennen. Wie sich herausstellt leidet Annie selbst unter schweren Alpträumen, und Jeff erkennt, dass Annies Träume von realen Ereignissen aus dem Leben des Konföderiertengenerals Robert E. Lee handeln, Ereignisse, die kaum einer kennen, geschweige denn träumen kann. Jeff erkennt, dass Richard Annies labilen Zustand offenbar ausgenutzt hat und sie mit fragwürdigen Medikamenten behandelt und so befreit er Annie aus dem Einfluss von Richard, doch bei dem Versuch ihr zu helfen, muss Jeff sich nun selbst mit General Lee's Albträumen und noch etlichen anderen Widrigkeiten auseinandersetzen. Ein spannender und mystischer Ausflug in das Unterbewusstsein von Lebenden und Toten, in die Fahrnisse der Psychologie und Traumanalyse und in die Aufarbeitung des amerikanischen Bürgerkriegstraumas beginnt. Mit einem satten Touch an paranormalen Phänomenen steigt Connie Willis in ihren ersten Roman ein und entwickelt einen fesselnden Spannungsbogen, der zum Ende hin aber leider etwas schwächelt. Insgesamt ist die Geschichte recht dünn ausgefallen (zumindest für ein Willis-Buch). Ohne echte Höhen und Tiefen kommt sie nicht richtig in Fahrt und bremst sich mit einem zwar unerwarteten aber auch sehr unspektakulären Ende selbst aus. Connie Willis arbeitet hier zudem noch mit einer zweiten Handlungsebene, in der sie Auszüge aus dem Bürgerkriegsroman von Broun einflicht, aber diese Passagen, verzetteln die Haupthandlung nur, ohne den Leser in irgendeiner Weise dem "Geheimnis" näher zu bringen. Für einen gewöhnlichen Roman aus dem paranormalen Genre ist "Lincoln's Dreams" immer noch eine überaus spannende und perfekt recherchierte Geschichte und hat ihre satten vier Sterne redlich verdient. Wer aber Connie Willis andere Geschichten kennt, wird unweigerlich enttäuscht sein, denn in diesem Erstlingswerk fehlt leider ihr sprühender Witz, ihre liebevoll-ironischen Charakterzeichnungen und ihre verwickelten und doch perfekt durchdachten Handlungsstränge - eben genau das, was Connie Willis zu einer der meist ausgezeichneten SF-Autoren macht. Auf jeden Fall scheint Mrs. Willis eine gesunde Aversion gegen die selbsternannten Siegmund Freuds dieser Welt zu pflegen, und wenn sie den Psychiater Richard mit spitzer Feder schildert,und ihn ebenso anmaßend wie ignorant das Verhalten anderer erklären lässt, da kommt dann doch ihre große Menschenkenntnis und ihre Hang zu geistreicher Spöttelei zum Vorschein und schon das macht die Story lesenswert.

Connies Debutroman

Lady Woodstock aus Berlin am 04.01.2010
Bewertungsnummer: 620916
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...und leider nicht ganz so perfekt wie ihre anderen Bücher. Der Historiker Jeff Johnston erledigt die aufwändigen Recherchearbeiten für den berühmten Bestsellerautoren Broun, der in seinem neuen Roman über Präsident Lincoln schreiben möchte. Als Jeff sich an seinen früheren Studienfreund Richard, einen Psychiater, wendet um mit ihm über Lincolns merkwürdige Träume zu reden, lernt er dessen Freundin Annie kennen. Wie sich herausstellt leidet Annie selbst unter schweren Alpträumen, und Jeff erkennt, dass Annies Träume von realen Ereignissen aus dem Leben des Konföderiertengenerals Robert E. Lee handeln, Ereignisse, die kaum einer kennen, geschweige denn träumen kann. Jeff erkennt, dass Richard Annies labilen Zustand offenbar ausgenutzt hat und sie mit fragwürdigen Medikamenten behandelt und so befreit er Annie aus dem Einfluss von Richard, doch bei dem Versuch ihr zu helfen, muss Jeff sich nun selbst mit General Lee's Albträumen und noch etlichen anderen Widrigkeiten auseinandersetzen. Ein spannender und mystischer Ausflug in das Unterbewusstsein von Lebenden und Toten, in die Fahrnisse der Psychologie und Traumanalyse und in die Aufarbeitung des amerikanischen Bürgerkriegstraumas beginnt. Mit einem satten Touch an paranormalen Phänomenen steigt Connie Willis in ihren ersten Roman ein und entwickelt einen fesselnden Spannungsbogen, der zum Ende hin aber leider etwas schwächelt. Insgesamt ist die Geschichte recht dünn ausgefallen (zumindest für ein Willis-Buch). Ohne echte Höhen und Tiefen kommt sie nicht richtig in Fahrt und bremst sich mit einem zwar unerwarteten aber auch sehr unspektakulären Ende selbst aus. Connie Willis arbeitet hier zudem noch mit einer zweiten Handlungsebene, in der sie Auszüge aus dem Bürgerkriegsroman von Broun einflicht, aber diese Passagen, verzetteln die Haupthandlung nur, ohne den Leser in irgendeiner Weise dem "Geheimnis" näher zu bringen. Für einen gewöhnlichen Roman aus dem paranormalen Genre ist "Lincoln's Dreams" immer noch eine überaus spannende und perfekt recherchierte Geschichte und hat ihre satten vier Sterne redlich verdient. Wer aber Connie Willis andere Geschichten kennt, wird unweigerlich enttäuscht sein, denn in diesem Erstlingswerk fehlt leider ihr sprühender Witz, ihre liebevoll-ironischen Charakterzeichnungen und ihre verwickelten und doch perfekt durchdachten Handlungsstränge - eben genau das, was Connie Willis zu einer der meist ausgezeichneten SF-Autoren macht. Auf jeden Fall scheint Mrs. Willis eine gesunde Aversion gegen die selbsternannten Siegmund Freuds dieser Welt zu pflegen, und wenn sie den Psychiater Richard mit spitzer Feder schildert,und ihn ebenso anmaßend wie ignorant das Verhalten anderer erklären lässt, da kommt dann doch ihre große Menschenkenntnis und ihre Hang zu geistreicher Spöttelei zum Vorschein und schon das macht die Story lesenswert.

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Lincoln's Dreams

von Connie Willis

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