Organisation und Administration der Wasserversorgung im kaiserlichen Rom um die erste Jahrhundertwende. Frontinus' "De aquaeductu urbis Romae"
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-64980-3
Eine berechenbare und zuverlässige Wasserversorgung war (und ist) dabei nicht nur von zentraler Bedeutung für Großstädte, sie ist vielmehr zuerst eine Bedingung für deren Entstehen und Anwachsen. Gerade die antike Großstadt Rom war daher auf eine funktionierende und stetige Versorgung mit dem lebensnotwenigen Gut angewiesen. Man mag nun denken, daß die Stadt durch die Lage am Tiber ja hinlänglich mit Wasser ausgestattet war. Doch diese erste Annahme schlägt fehl. Während die Versorgung mit sauberen Wasser noch bis weit in die Neuzeit hinein keine Selbstverständlichkeit war, war das Streben der Römer offensichtlich, ihre Stadt (wie auch andere Städte) mit sauberen Wasser zu versorgen - Wasser aus dem Tiber genügte diesen Ansprüchen nicht. Während der Tiber als natürlicher Verkehrsweg und nicht als Trinkwasserquelle galt, konnte die Grund- und Quellwasserversorgung vor Ort die Bedürfnisse Roms kaum befriedigen. Als Frontinus 97 n.Chr. zum curator aquarum ernannt wurde, war der Bau von Aquädukten aufgrund des rapide steigenden Wasserbedarfs der antiken Millionenstadt (vor allem durch den zunehmenden Bau und Betrieb von Thermen) zu einer bedeutsamen Bauaufgabe der Kaiser geworden. Frontinus nennt diese "ein besonderes Zeichen für die Größe des römischen Imperiums" , Plinius geht in seiner Bewunderung noch weiter, da man gestehen müsse, "daß es auf der ganzen Erde nie etwas Bewundernswerteres gegeben hat."
Dieses Symbol römischer Baukunst musste zum Schutz und zur Instandhaltung administrativ verwaltet werden. Wie dies geschah, darüber gibt Frontinus in seiner gegen Ende des 1. Jhs. entstandenen Schrift "De aquaeductu urnis Romae" umfangreiche Auskunft. Das Werk gibt dabei viele Einblicke in politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Kaiserzeit.
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