Die Nachtseite der Seele in Novalis' Hymnen an die Nacht
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-15643-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: Sehr gut, Uniwersytet Warszawski, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Deutsche Romantik war keine nur literarische, sondern eine das gesamte Geistesleben der Zeit prägende Bewegung. Ein neuer Lebensstil, eine neue Kunst- und Weltanschauung, die Überwindung der Krise der Gesellschaftsordnung um 1800 waren die führenden lebensphilosophischen Ziele der Romantiker und wurden von ihnen bewusst und unerschöpft realisiert. Für Novalis war die romantische Poesie in erster Linie Ausdruck seines innersten Wesens, Aussage seiner tiefsten Gedanken, die nach dem Wunderbaren und Geheimnisvollen drängen. Als seine Verlobte starb, verspürte er einen solchen Schmerz, dass auch er sterben wollte. In seinem Kummer schrieb er dann ein wunderschönes Werk - "Hymnen an die Nacht". Am Ende des 18. Jahrhunderts begann ein neues Lebens- und Kunstverständnis, und zwar die Romantik, die dem Rationalismus der Spätaufklärung Gefühl und Innerlichkeit, der strengen Form der Weimarer Klassik die freie Subjektivität des Geistes entgegensetzte. Diese von europäischem Ausmaß künstlerische Bewegung äußerte sich nicht nur in Literatur und Philosophie, sondern auch in der Musik und in der Malerei. Die Romantik lebte aus der Sehnsucht nach der Vereinigung mit dem Unendlichen. Alle festen, begrifflichen Umrisse wurden aufgelöst, die Grenzen zwischen Traum und Phantasie und Wirklichkeit aufgehoben. In einer mystischen Unruhe wurden die Verbindungen zwischen Geist und Natur, Endlichem und Unendlichem, Ich und All, Geschichte und Gegenwart gesucht. Das Reale wurde als eine Funktion des Geistigen interpretiert. Durch Auflösung aller Grenzen sollte eine kosmische Einheit erreicht werden. Die künstlerische Form für solche Ideen war das "Gesamtkunstwerk", das alle Gattungen und Gehalte in sich vereinen sollte .
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