Friedrich Engels: "Die Lage der arbeitenden Klasse in England." Ein herausragendes Werk in der Gesellschaftsanalyse?
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.09.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-75601-3
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS Einführung in die Politikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere heutige Zeit ist gekennzeichnet durch zahlreiche gesellschaftliche Umbrüche eng verknüpft mit sozialen Konflikten. Damit verbunden stellen sich immer wieder Fragen zur Analyse und künftigen Entwicklung von Gesellschaften. Auf der Suche nach Lösungsalternativen kann ein Blick zurück vielleicht hilfreich sein, um das Verständnis für heute ablaufende komplexe Prozesse zu erleichtern. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verfasste der Augenzeuge und Unternehmer Friedrich Engels "Die Lage der arbeitenden Klasse in England." Damit verbunden waren Gedanken wie: Lassen sich gesellschaftliche Veränderungen in gesetzmäßige unausweichlich ablaufende Prozesse fassbar machen? Kann den ökonomischen Faktoren dabei eine ausschließliche Dominanz zugeordnet werden oder welche Entwicklungsalternativen bieten sich in Krisensituationen an? Fragen, die auch in unserer heutigen Zeit gestellt werden. Diese Überlegungen stellen den Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit dar. Lassen sich aus der Schrift von Friedrich Engels Grundsätze für eine gesellschaftspolitische Analyse ableiten, die auch in unserer Zeit verwendet werden können? An diesem Punkt setzt die nachfolgende Untersuchung ein. Aufbauend auf Sichtweisen aus der Zeit der deutschen Teilung wird dieser Frage exemplarisch nachgegangen. Um den inhaltlichen Rahmen nicht zu sprengen, wird in der Arbeit aber auf die ausführliche Betrachtung des Zusammenhanges von Ökonomie und Herrschaft in der Theorie des historischen Materialismus verzichtet. Die Grundzüge dieser entwickelten Gesellschaftsanalyse werden dabei nur skizzenhaft dargestellt. Der von Friedrich Engels und Karl Marx entwickelte dialektisch-materialistische Ansatz ist dabei nur einer unter vielen Möglichkeiten gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen. Geeignet dafür erscheint aber die Engels-Schrift allemal, denn auch mehr als hundert Jahre nach dem Erscheinen wird dieses Werk heute immer noch sehr kontrovers bewertet.
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