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Hellstrom's Hive

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2000

Verlag

Tor Books USA

Seitenzahl

334

Maße (L/B/H)

21,6/14/2 cm

Gewicht

472 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-7653-1772-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2000

Verlag

Tor Books USA

Seitenzahl

334

Maße (L/B/H)

21,6/14/2 cm

Gewicht

472 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-7653-1772-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Kottingbrunn, Niederösterreich

    5/5

    21.12.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Dystopie à la "1984", "Fahrenheit 451" und "Brave New World"

    Vor einigen hunderten Jahren begann eine Gruppe von Menschen den staatenbildenden Insekten nachzueifern und gründete - von der Umwelt vollkommen unbemerkt - einen Stock. Das Leben in diesem Stock ist für uns Menschen vollkommen unvorstellbar, denn es bedeutet die vollkommene Aufgabe jeglicher Individualität und die vollständige Unterordnung unter die Bedürfnisse der Gemeinschaft. Herbert zeichnet eine Gesellschaft die genau so aufgestellt ist. Es ist eine Gesellschaft, die vielleicht in der Tat besser als jede andere Form des Soziallebens geeignet ist, den Fortbestand der Menschheit auf lange Zeit zu garantieren, doch der Preis dafür ist unbezahlbar. Herbert stellt sehr deutlich die durch dieses Sozialsystem aufgeworfenen Notwendigkeiten dar, die fürchterlich zynisch erscheinen. Die Geschichte knüpft dort an, wo der amerikanische Geheimdienst damit beginnt sich für die Gegend zu interessieren in der dieser Stock untergebracht ist. Die ersten drei Agenten werden vom Stock innerhalb kürzester Zeit gefangen genommen und getötet. Aber der Geheimdienst schickt weitere Agenten - dies stellt den zentralen äußeren Konflikt des Romans dar, in Wahrheit geht es natürlich um das Gedankenexperiment wie dieser Stock funktionieren kann. Der Roman hat mir auch sprachlich sehr gut gefallen; ein großartig erzähltes Buch, das sich auch stilistisch wohltuend von der Masse abhebt, das Tempo der Erzählung ist ebenso wie die Szenenwechsel perfekt gestaltet. Die Charakterisierung der Personen ist so eine Sache, denn die ist themenbedingt eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wie will man ein Individuum charakterisieren, dass keine Individualität haben darf. Herbert greift daher auf den Trick zurück, den Führungspersönlichkeiten des Stocks eine gewisse Unabhängigkeit zuzugestehen. Ein Kunstgriff der sehr gut gelingt und das aufgeworfene Problem so löst, dass keine schriftstellerische Leere verbleibt. Insgesamt also ein ausgesprochen gutes Buch, des Autors des Wüstenplaneten, der mit der Saga rund um Dune Weltruhm erreichte. Wer Dystopien mag, der ist auch in diesem Buch sehr gut aufgehoben, umso mehr als es sich auch sprachlich und stilistisch in eine Reihe mit den ganz großen Werken dieses Genres einreihen darf - und da sind "1984", "Fahrenheit 451" und "Brave New World" schon beachtliche Vorgaben.

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