Produktbild: Kafka und der Film

Kafka und der Film Über kinematographisches Erzählen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2009

Abbildungen

mit Abbildungen 21 cm

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21/12,9/1,9 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-58748-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2009

Abbildungen

mit Abbildungen 21 cm

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21/12,9/1,9 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-58748-1

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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Ein Filmfan des frühen Kinos

Daniel Buess aus Basel am 13.09.2010

Bewertungsnummer: 681903

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kinematografische Erzähltechnik und Bilddynamik, aber auch die im Stummfilm beliebten Handlungsmuster, Figuren, Mythen und Motive (Slapstick, Doppelgänger-Motiv, expressive Gebärdensprache) finden sich in Kafkas Erzählungen und Romanen zuhauf. Indem Peter-André Alt diesen mannigfachen Einflüssen nachgeht, nimmt er Kafka aus der verstaubten Germanistenecke heraus: zu viele Falschmeinungen und Missverständnisse haften an diesem Schriftsteller. Kafka war, trotz seiner Schreibbessesenheit, kein Literatur-Eremit. Die Modernität seines Stils verdankt sich nicht zuletzt der Tatsache, dass Kafka, anders als viele seiner Zeitgenossen, die Provokation der laufenden Bilder produktiv verarbeitet hat. Schon Hanns Zischler hat in seinem Bildband "Kafka geht ins Kino" den Nachweis erbracht, dass Kafka ein Filmfan gewesen ist. Peter-André Alt legt nun die Filmbezüge in Kafkas Werk systematisch frei und gerät dabei - vor allem im letzten Kapitel - auf eine abenteuerliche Spurensuche. Könnte es sein, dass die Burg von Oravsky hrad in der Hohen Tatra, wo Murnau im Spätsommer 1921 die Schloss-Aufnahmen für seinen "Nosferatu" gedreht hat, die reale Vorlage für Kafkas Schloss gewesen ist? Die Tatsache, dass Kafka im August 1921 einen Ausflug in die Hohe Tatra unternommen und dabei aller Wahrscheinlichkeit nach die Burg besichtigt hat, in der Murnau fast gleichzeitig gedreht hat, stellt eine kulturhistorische Koinzidenz dar, die Peter-André Alt kenntnisreich vertieft.

Ein Filmfan des frühen Kinos

Daniel Buess aus Basel am 13.09.2010
Bewertungsnummer: 681903
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kinematografische Erzähltechnik und Bilddynamik, aber auch die im Stummfilm beliebten Handlungsmuster, Figuren, Mythen und Motive (Slapstick, Doppelgänger-Motiv, expressive Gebärdensprache) finden sich in Kafkas Erzählungen und Romanen zuhauf. Indem Peter-André Alt diesen mannigfachen Einflüssen nachgeht, nimmt er Kafka aus der verstaubten Germanistenecke heraus: zu viele Falschmeinungen und Missverständnisse haften an diesem Schriftsteller. Kafka war, trotz seiner Schreibbessesenheit, kein Literatur-Eremit. Die Modernität seines Stils verdankt sich nicht zuletzt der Tatsache, dass Kafka, anders als viele seiner Zeitgenossen, die Provokation der laufenden Bilder produktiv verarbeitet hat. Schon Hanns Zischler hat in seinem Bildband "Kafka geht ins Kino" den Nachweis erbracht, dass Kafka ein Filmfan gewesen ist. Peter-André Alt legt nun die Filmbezüge in Kafkas Werk systematisch frei und gerät dabei - vor allem im letzten Kapitel - auf eine abenteuerliche Spurensuche. Könnte es sein, dass die Burg von Oravsky hrad in der Hohen Tatra, wo Murnau im Spätsommer 1921 die Schloss-Aufnahmen für seinen "Nosferatu" gedreht hat, die reale Vorlage für Kafkas Schloss gewesen ist? Die Tatsache, dass Kafka im August 1921 einen Ausflug in die Hohe Tatra unternommen und dabei aller Wahrscheinlichkeit nach die Burg besichtigt hat, in der Murnau fast gleichzeitig gedreht hat, stellt eine kulturhistorische Koinzidenz dar, die Peter-André Alt kenntnisreich vertieft.

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Kafka und der Film

von Peter-Andre Alt

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