Produktbild: Demokratie und Verfassung in der V. Republik
Band 4

Demokratie und Verfassung in der V. Republik Frankreichs Weg zur Verfassungsstaatlichkeit

Aus der Reihe Frankreich - Studien

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2001

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/2,2 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8100-3241-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2001

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/2,2 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8100-3241-6

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • I. Einleitung.- 1. Fragestellung und Aufbau der Arbeit.- 2. Die Wiederentdeckung der Verfassung in Frankreich.- 2.1. Verfassungsrecht und Verfassung: Wechselwirkungen zwischen einer Disziplin und ihrem Gegenstand.- 2.2. Politikwissenschaft und Verfassung.- 2.2.1. Ein Terrainverlust.- 2.2.2. Verfassungsgerichtsbarkeit.- 2.2.3. Verfassungskonsens.- II. Verfassungsstaatlichkeit.- 1. Ideengeschichtliche Begründung.- 2. Kriterien der Verfassungsstaatlichkeit: eine defmitorische Grundlegung.- 3. Verfassungsgerichtsbarkeit als Garant.- 4. Verfassungskonsens als Fundament.- 5. Die Balance von Demokratie- und Verfassungsprinzip.- 5.1. Das Beispiel Weimarer Reichsverfassung.- 5.2. Das Beispiel US-Verfassung.- 6. Zusammenfassung.- III. Demokratieverständnis und Verfassungstradition in Frankreich seit 1789.- 1. Die Souveränität des Gesetzgebers stellt die Frage nach dem Verfassungszweck.- 1.1. Die Rolle der Gerichtshöfe im Ancien Régime.- 1.2. Die Konvergenz von Demokratie und Verfassung.- 1.3. Die Inaugurationsfunktion der Verfassung.- 2. Die Existenz der Verfassung stellt die Frage nach ihrer Sicherung: Formen der Verfassungskontrolle.- 2.1. Selbstkontrolle in der Verfassung von 1791.- 2.2. Volkskontrolle in der Verfassung von 1793.- 2.3. Fremdkontrolle: die Idee der jurie constitutionnaire von Sieyes.- 2.4. Die Zweite Kammer als Verfassungskontrollorgan in den Kaiserreichen.- 2.5. Die „Verfassung“ der III. Republik.- 2.5.1. Der Kompromiß von 1875.- 2.5.2. Die Debatte um die Einführung der Verfassungsgerichtsbarkeit.- 2.6. Die Verfassung der IV. Republik.- 2.6.1. Verfassung und Verfassungskontrolle im ersten Entwurf.- 2.6.2. Das Comité constitutionnel des zweiten Entwurfs.- 3. Zusammenfassung: Demokratie und Verfassung in Frankreich bis 1958.- IV. Die V. Republik: Frankreich auf dem Weg zur Verfassungsstaatlichkeit.- 1. Demokratie- und Verfassungsprinzip in der Verfassung von 1958.- 1.1. Demokratie und Verfassung in den Konzeptionen der Gründungsväter.- 1.2. Demokratie und Verfassung im Text von 1958.- 1.2.1. Demokratiestaatliche und verfassungsstaatliche Prinzipien.- 1.2.2. Die Bestimmungen zum Conseil constitutionnel.- 1.2.3. Wer entscheidet im Konfliktfall verbindlich?.- 1.2.4. Der Artikel 89 Abs. 5 — Ewigkeitsklausel oder Schranke aus Papier?.- 1.3. Zusammenfassung.- 2. Die Etablierung einer Verfassungsgerichtsbarkeit.- 2.1. Der Conseil constitutionnel: Eine neue Institution im Verfassungsgefüge.- 2.1.1. Die Konzeption von 1958.- 2.1.2. Die Prüfungskompetenzen.- 2.1.3. Berufungsverfahren und Mitglieder.- 2.1.3.1. Ernennungsmodus.- 2.1.3.2. Nominierungen von 1959 bis 2001.- 2.1.3.3. Professionalisierung trotz „politischer“ Vergangenheit.- 2.2. Die Emanzipation des Conseil constitutionnel von de Gaulle.- 2.3. Die Entscheidung vom 16. Juli 1971 zur Vereinigungsfreiheit.- 2.3.1. Die Erweiterung der Prüfungsgrundlage um die Präambel.- 2.3.2. Die Rezeption der Entscheidung.- 2.4. Die Verfassungsreform von 1974.- 2.4.1. Die Ausgangslage: zwei neue Präsidenten.- 2.4.2. Die Änderung des Artikel 61 Abs. 2 der Verfassung.- 2.5. Verfassungsstaatlicher politischer Prozeß: die Anrufungspraxis.- 2.5.1. Das Verfahren der Anrufung des Conseil constitutionnel.- 2.5.2. Die Anrufungspraxis der parlamentarischen Opposition in quantitativer Hinsicht.- 2.5.3. Die Anrufungspraxis der parlamentarischen Opposition in qualitativer Hinsicht.- 2.5.3.1. Die Motive der Opposition.- 2.5.3.2. Klassifizierung der Rechtsprechungsgegenstände.- 2.5.3.3. Auswertung.- 2.5.3.3.1. Wirtschaft und Finanzen.- 2.5.3.3.2. Gebietskörperschaften.- 2.5.4. Die Rechtsprechungsgegenstände: Spiegel der Regierungsprogramme.- 2.5.5. Der Conseil constitutionnel — eine dritte Kammer?.- 2.5.5.1. Der Vorwurf der Wissenschaft.- 2.5.5.2. Die „Antwort“ des Conseil constitutionnel.- 2.6. Demokratie und Verfassung in den Entscheidungen des Conseil constitutionnel.- 2.6.1. Die Durchsetzung des Demokratieprinzips.- 2.6.1.1. Die Einführung der Direktwahl des Staatspräsidenten 1962.- 2.6.1.2. Das Urteil Maastricht III von 1992.- 2.6.2. Die Durchsetzung des Verfassungsprinzips.- 2.6.2.1. Das Urteil zu den Verstaatlichungen von 1982.- 2.6.2.2. Die Annäherung an die konkrete Normenkontrolle seit 1985.- 2.6.3. Die Balance von Demokratie- und Verfassungsprinzip.- 2.6.3.1. Das obiter dictum vom 23. August 1985.- 2.6.3.2. Das Urteil Maastricht II von 1992 und die Debatte um den pouvoir constituant.- 2.6.4. Bilanz.- 2.6.4.1. Volkssouveränität als konstitutionelle Leitidee.- 2.6.4.2. ...schwächt die Rigidität der französischen Verfassung.- 2.7. Zusammenfassung: Vom Regulierungsorgan zum Verfassungsgericht — der Funktionswandel des Conseil constitutionnel.- 2.7.1. Der Conseil constitutionnel: Initiator des Funktionswandels.- 2.7.2. Die parlamentarische Opposition: Katalysator des Funktionswandels.- 2.7.3. Der Garant für die Balance von Demokratie und Verfassung.- V. Das Entstehen eines Verfassungskonsenses in der V. Republik.- 1. Verfassungstradition ohne Verfassungskonsens.- 2. Die Dialektik Institutionen — Verfassung.- 3. Faktoren der Entstehung eines Verfassungskonsenses.- 3.1. Die Linke und die Verfassung: von der Ablehnung zur Akzeptanz.- 3.2. Gemeinsame Regelunterworfenheit: Verfassung und alternance.- 3.3. Verfassungskonsens durch Verfassungsgerichtsbarkeit.- 3.4. Verfassungsänderungen.- 3.4.1. Das Konsenserfordernis des Verfahrens.- 3.4.2. Parlamentarische Initiativen — was sagen sie aus?.- 3.4.3. Die Änderungen der Verfassung seit 1958.- 3.4.4. Gescheiterte Verfassungsänderungen.- 3.4.4.1. Scheitern mittels Suspendierung durch den Staatspräsidenten.- 3.4.4.1.1. Das quinquennat 1973.- 3.4.4.2.2. Der Status der suppléants 1974.- 3.4.4.1.3. Die Justizreform 2000.- 3.4.4.2. Scheitern durch Abstimmung.- 3.4.4.2.1. Die Reform der Regionen und des Senats 1969.- 3.4.4.2.2. Die Erweiterung des Referendums 1984.- 3.4.4.2.3. Die Reform der Verfassungsgerichtsbarkeit 1990.- 3.4.5. Reformaussichten der französischen Verfassungsgerichtsbarkeit.- 3.4.6. Die Vorschläge des Vedel-Komitees zur Verfassungsreform.- 4. Die Verfassung der V. Republik als Ausdruck des Konsenses.- 4.1. Die Lesarten der Verfassung.- 4.2. Die Akzeptanz der Verfassung im Spiegel der öffentlichen Meinung.- 4.3. Verfassungselogen — eine Kultur der Kommemoration?.- 5. Zusammenfassung.- VI. Demokratie und Verfassung in der V. Republik: Resümee.- Entscheidungen des Conseil constitutionnel nach Artikel 54, Artikel 61 Abs. 2 und Artikel 77 Abs. 3 der Verfassung seit 1959.- Auszug aus der Verfassung vom 4. Oktober 1958 (Stand: 31.12.2000).- Geführte Interviews.