In Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels versucht Indy, die brillante, wunderschöne Agentin, die auf der Suche nach dem mystischen, machterfüllten Kristallschädel von Akator ist, auszutricksen. Zusammen mit dem rebellischen jungen Biker und Indys erster Liebe, der temperamentvollen Marion, nimmt dich Indy mit in ein fesselndes, actiongeladenes Abenteuer in bester Indiana-Jones-Tradition!
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Super Harrison Ford
Michael Kühn aus dem Westerwald am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 622544
Bewertet: BluRay (Blu-ray)
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels mit Harrison Ford. Vierter Teil der spannend rasante Actiongeladene Indiana Jones Mythologie. Genau das richtige für Indy Fans, oder für die, die es werden wollen. Ob Klippen, Dschungel oder Riesenameisen, alles wird gemeistert, den der Kristallschädel muss wieder an seinen Bestimmungsort. Nur bei Schlangen macht Indy schlapp, und später auch bei seiner alten großen Liebe.Als er seinen Sohn kennen lernt ist das Trio zum Finale Grande bereit.Harrison Ford meisterte laut seiner Aussage die meisten Stunts, da muss der Zuschauer den Hut ziehen, wird der Schauspieler doch bald 70 Jahre alt.In der Szene, in der Indiana Jones aus dem Area 51 Depot türmt, sieht man für einen kurzen Augenblick in einer zerbrochenen Kiste die Bundeslade, die am Ende des ersten dort deponiert worden ist.Der Film besitzt, perfekt Action-Sequenzen mit Witz,Gags und Humor. Die Geschichte steigert sich immer konfuser. Atemberaubende Jagdszenen, denen die Phantasie nie ausgeht,die auf Nostalgie getrimmte Geschichte, deren Dramaturgie nicht zu steigern ist, finden sich in diesem Film wieder. Guter Film mit Happy End.
Interdimensio... was bitte?
Thomas Zörner aus Lentia am 25.01.2021
Bewertungsnummer: 752858
Bewertet: BluRay (Blu-ray)
Indiana Jones einer der großen Helden meiner Kindheit. Entsprechend groß war die Freude, als Spielberg und Lucas ankündigten es würde einen vierten Teil rund um den abenteuerlustigen Archäologen geben. Entsprechend seiner bekannten Rolle ist auch Harrison Ford inzwischen gealtert, und auch der gute Indy ist nicht mehr der Jungspund, der er mal war. Dass er aber immer noch ein waghalsiger Kerl ist, darf er gleich im stilvollen Opening beweisen, wenn er in einer Lagerhalle eine geheimnisvolle Kiste finden soll, für ein paar schießwütige Kommunisten. Kommunisten? Ja richtig, Indiana Jones 4 spielt auch noch immer zur Zeit des zweiten Weltkriegs, und anstatt Nazis gibt es diesmal Russen. Wie man das von Indy kennt findet er natürlich besagte Kiste, und rettet sich schließlich peitschenschwingend, die Realität mit all ihren anatomischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten hinter sich lassend aus der Situation. Aber schon hier fällt eines der großen Mankos des Films auf, er wirkt nicht echt. Die Lagerhalle, wie vieles im gesamten Film, ist CGI, zumindest sieht es so aus, und es sieht nicht gut aus. Wenn man CGI anmerkt, dass es CGI sind, dann sind es schlechte CGI. Und sollten es keine CGI sein, aber wie CGI aussehen, na das spricht wohl für sich. Gut, dass dieser seltsame Effekt nicht ständig präsent ist, aber leider recht oft. Zurück an der Universität, wo Indy immer noch lehrt, trifft er Mutt, einen jungen Mann mit James Dean Gedächtnistolle, und Motorrad. Dieser erzählt Dr. Jones von seinem Ziehvater, gleichzeitig ein befreundeter Akademiker Indys, der bei seiner Suche nach den namensgebenden Kristallschädeln entführt wurde. Es ist eine Frage der Ehre, dass sich die beiden aufmachen den Mann zu retten, und gleichzeitig das Geheimnis zu lüften. Ab nun reist man um den Erdball und erkundet Tempel, Gräber und Dschungel, wie man das von Indiana Jones kennt. Manchmal stellt sich auch tatsächlich dieses Gefühl von damals ein, als der Film noch Jäger des verlorenen Schatzes hieß, bis wieder diese miesen CGI auftauchen. Dass diese so negativ ausfallen ist eigentlich erstaunlich, immerhin war auch hier niemand anders als ILM am Werke, oder hat man diesmal die Sommerpraktikanten rangelassen? Dass ein Indiana Jones nicht viel Wert auf Realitätsnähe gibt, weiß man ja, aber dafür sahen sie immer glaubhaft aus. Was früher ein Set war, ist nun computergeneriert. Wo sich früher ein Stuntman über eine Grube schwang, da schwingt heute ein computergenerierter Mutt von Liane zu Liane. Diese Szenen sind aufgrund ihrer billigen Optik schlicht und ergreifend enttäuschend. Aber noch etwas ist enttäuschend, und zwar das Ende. Ich will nichts verraten, aber in Interviews mit Spielberg lässt sich heraus filtern, dass das Ende auf George Lucas Mist gewachsen ist, und er lange gegen eben dieses war. Lieber Steven, wieso bloß warst du nicht hartnäckiger? Das Ende ist ein schlechter Witz, und ein deftiger Schlag in das Gesicht eines jeden Indiana Jones Fans. Ohne besagtes Finale wäre der Film sicher einen Tick besser weggekommen, da Lucas aber diesen Blödsinn unbedingt durchbringen wollte, bleibt Indiana Jones 4 am Ende ein leider reichlich enttäuschender Film.
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