Rezension
»Mit detailliertem Wissen, viel Sympathie, hohem erzählerischem Kunstverstand und Solidarität fesselt Elisabeth Gerter mit ihrem Buch und zeigt auf, welche Folgen internationale Krisen auf Einzelschicksale bewirken können.« ("MV Magazin/Käfer Zeitung")
»Keine Frage, dass dieser Roman von Elisabeth Gerter als eine bedeutende literarische Leistung eingestuft werden darf und dass er in mehrfacher Hinsicht einen Markstein in der schweizerischen Literatur darstellt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Dieser sozialkritische Roman von epischer Breite muss den großen Gesellschaftrsromanen zugezählt werden, die in den ersten zwei Dritteln unseres Jahrhunderts dichterische Rechenschaft ablegten zu Gesellschaftsordnung und Sozialpolitik, zur Kultur und zum Wirtschaftsleben unseres Landes.« ("Tages-Anzeiger")
»›Die Sticker‹ bilden einen der wichtigsten Beiträge zur Schweizer Arbeiterdichtung der dreißiger Jahre; sie mögen auch heute noch dank der Authentizität und den angeschnittenen Problemkreisen zu faszinieren.« ("Züri Leu")
»Diese Geschichte der Sticker ist hochaktuell. Nach dem Aufschlagen der ersten Seite kann man nicht mehr mit Lesen aufhören. Diese Geschichte kann man miterleben, man kann alle zehn Fingernägel opfern vor Spannung, ob wohl der Brückenstreik gelingt, sich die Haare raufen ob der Unsolidarität der Arbeiter, Tränen zurückdrängen ob dem Hunger und Elend der Sticker und den Würgegriff üben für die Fabrikbesitzer.« ("Züri Leu")
»Die Sticker erschien erstmals 1938 und wurde für die Autorin zu einem unerwarteten, aber leider auch unwiederholbaren Erfolg. Was nach Balzac und Zola (mit ihren Büchern wurde ›Die Sticker‹ damals verglichen) nicht mehr möglich schien: die Darstellung einer geschichtlichen Epoche bis in ihre äußersten ökonomischen, sozialen und individuellen Verästelungen mit den Mitteln mehr oder weniger konventioneller realistischer Erzählkunst.« ("Basler Zeitung")
»Elisabeth Gerter – sie kämpfte gegen die Armut und für die Frauen.« ("femina")
»Dieser erste große Industrieroman unseres Landes gehört an die Seite der wenigen zeitkritischen Gesellschaftsromane der neueren Schweizer Literatur.« ("Empfohlene Bücher")
»Der 43jährigen gelang ein industriegeschichtlicher Roman, der einerseits – literarisch – von Figuren und Ereignissen eines Dorfes lebt und das Schicksal zweier Generationen umfasst sowie andererseits – ökonomisch – profitologische Hintergründe und internationale Zusammenhänge von Überproduktion und Krisen aufzeigt.« ("Aargauer Tagblatt")
»Mit einer Sachkenntnis sondergleichen berichtet Elisabeth Gerter von den Fabrikationstechiken, von den Vorgängen in den St. Galler Exporthäusern und auf der dortigen Stickerbörse, aber auch von der Mentalität und den Haushaltungen der Stickerfamilien.« ("Zürichsee-Zeitung")