GEO Epoche / GEO Epoche 09/2002 - Nachkriegs-Deutschland 45-55 Das Magazin für Geschichte
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Geheftet
Erscheinungsdatum
01.10.2012
Abbildungen
Zahlr., tls. farb. Fotos, Abb. u. Ktn.-Skizz.
Herausgeber
Michael SchaperVerlag
Gruner + JahrSeitenzahl
173
Maße (L/B/H)
26,9/21,4/1 cm
Gewicht
510 g
Farbe
Silbergrau / Schwarz
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-570-19376-1
Ende und Anfang
Eine Nation in den Mühlen der Geschichte: Aus dem "Dritten Reich" ist eine Trümmerwüste geworden, ein Land der Heimatlosen und der Schwarzhändler, in dem der optimistische Blick nach vorn keine Geisteshaltung ist, sondern Notwendigkeit.
Der große Treck
Millionen Deutsche fliehen aus dem Osten - zu Fuß, in Viehwagons, über das vereiste Meer und sogar im U-Boot. Hunderttausende kommen um. Und die Überlebenden müssen lange darum kämpfen, in ihrer neuen Heimat endlich anzukommen.
Alltag in Trümmern
Hamburg 1946: Schieber auf St. Pauli, Ausgebombte im Hochbunker, erschöpftes Leben in Ruinen. Zehntausende sind in der verwüsteten Stadt einfach verschwunden, verbrannt, vergraben unter Schutt. Was macht da schon eine Tote mehr, deren Mörder die Kripo sucht? Cay Rademacher über das Leben und Sterben im Jahre 1 nach dem Krieg.
Wirtschaftswunder
Prassen, arbeiten und bloß nicht zurückblicken: Schon wenige Jahre nach Kriegsende ist aus dem westlichen Teil Deutschlands eine ökonomische Großmacht geworden. Das "Wirtschaftswunder" ist ein Mirakel mit höchst diesseitigen Ursachen - zu denen auch der Krieg in einem anderen geteilten Land gehört.
Design
Autos, stromlinienförmig wie Jets, Hi-Fi-Anlagen im Bauhaus-Stil: In den Produkten der frühen fünfziger Jahre nehmen die Träume der Wirtschaftswunder-Deutschen Gestalt an.
17. Juni 1953
An einem regnerischen Sommermorgen verhöhnen einige Tausend zornige Bauarbeiter in der DDR ihre Minister, verjagen Polizisten, treten sowjetischen Panzern entgegen - und schreiben für ein paar Stunden Weltgeschichte.
Kriegsheimkehrer
Für elf Millionen deutsche Soldaten endet der Krieg nicht 1945 - sie sind Kriegsgefangene; Zehntausende werden Arbeitssklaven und Geiseln im Poker der Mächte. Die letzten kehren erst 1956 aus Russland zurück.
Die Fünfziger Jahre
Ein Dorf, irgendwo in Deutschland: Volksschüler im Freien, Wagner, die Eisenringe auf Kutschen-Räder schlagen, und der erste Autobus im Ort. Ein Idyll, als wäre der Krieg nur ein Spuk gewesen.
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