Anthropozentrische Produktionssysteme Die Neuorganisation der Fabrik zwischen „Lean Production“ und „Sozialverträglichkeit“
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.1993
Abbildungen
mit 17 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Herausgeber
Volker Eichener + weitereVerlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
183
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
272 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8100-0987-6
11 - qualifizierte Arbeit, insbesondere qualiftzierte Facharbeit, mit moderner computerunterstützter Produktionstechnologie zu verbinden, - Arbeitsplätze und Produktionsmittel produktorientiert zusammenzufassen, - die zentrale Steuerung von Produktionsabläufen zugunsten einer flexiblen V- netzung teilautonomer, dezentral gesteuerter Arbeitseinheiten einzuschränken und - Konstruktions-, Planungs- und Fertigungsbereich informationstechnisch und organisatorisch flexibel zu vernetzen. Das heißt, es soll ein CIM-Modell entwickelt werden, das die kundenorientierte Produktion technisch und qualitativ hochwertiger Güter sowie eine rasche Anpassung von Produkten an den jeweils höchsten wirtschaftlich realisierbaren Stand der Technik und des Wissens ermöglicht und gleichzeitig gewandelten Einstellungen und Werten in den entwickelten Industriegesellschaften entspricht. Das Bochumer CIM-Modell will also eine hohe Wirtschaftlichkeit und Wettbe werbsfähigkeit sichern und konstruktiv mit einer hohen Sozialverträglichkeit verbinden. Zu den einzelnen Beiträgen dieses Bandes: Stephan von Bandemer und Josef Hilbert formulieren das programmatische Anliegen des Bandes, indem sie die Grundlagen und Ambivalenzen des Konzepts anthropozentrischer Produktionssysteme darstellen. Peter Brödner erläutert die Notwendigkeit und die Vorzüge einer Abkehr vom technikzentrierten Entwick lungspfad aus der Perspektive eines sozial- und wirtschaftswissenschaftlich informierten Ingenieurs. Volker Eichener skizziert Lösungen für die Gestaltung anthropozentrischer Produktionssysteme, die Chancen wie Risiken berück sichtigen. Heiner Minssen findet am Beispiel der im Bochumer Opel-Werk realisierten Gruppenarbeit sowohl anthropozentrische wie tayloristische Elemente vor, während Peter Hauptmanns auf der Basis einer Repräsentativerhebung nur eine begrenzte Verbreitung neuer Formen der Arbeitsorganisation wie etwa Gruppenarbeit konstatiert; Matthias Kleinschmidt und Jürgen Nordhause-Janz sehen aufgrund der Ergebnisse einer Befragung in Nordrhein-Westfalen eine enge Verbindung zwischen vorhandenen Produktionsformen und Marktstrategien der Unternehmen.
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