Wie kann ein Kind den Holocaust überleben? Die 8-jährige Margot verliert ihr Zuhause, ihre Freunde werden ermordet, ihre Familie wird vergast. Nach der Entmenschlichung in den Judenhäusern Hannovers kommt sie in das KZ Theresienstadt. Sie überlebt medizinische Versuche an ihrem kindlichen Körper, übersteht Hunger und Elend im KZ. Nach der Befreiung wagt sie einen Neuanfang im Land der Täter und Verräter. Ihr Lebensinhalt ist die Erinnerung: „Ich habe überlebt, damit diese unfassbare Geschichte und die vielen ermordeten Menschen niemals vergessen werden.“ In ihrer bewegenden Autobiografie führt Margot Kleinberger den Leser in die verlorene Welt des deutschen Judentums vor dem Krieg und in die Hölle des Konzentrationslagers.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
16.07.2009
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Unglaublich"
Ich bin auf dieses Buch durch einen Artikel in "BILD der Frau" gekommen und habe es mir sofort über Thalia.de bestellt.
Das Buch ist von Frau Kleinberger sehr sachlich gehalten. Sie hat nicht nur intensiv über ihr eigenes Schicksal berichtet, sondern auch andere Schicksale und Menschen erwähnt, welche das alles mit durchgemacht haben.
Meine Überschrift ist deshalb "unglaublich", weil man sich während dem Lesen und auch danach immer wieder bewusst werden muss, dass dies alles wirklich geschehen ist. Es ist bis heute wirklich unglaublich, dass so etwas auf Erden passiert ist.
Ich ziehe meinen Hut für Frau Kleinberger und finde, dass so etwas nie in Vergessenheit geraten darf - nicht die Menschen, nicht die Geschichte...
Djulie
5/5
29.06.2009
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grausam
Auf das Buch von Margot Kleinberger bin ich im Fernsehen gestoßen. Sie erzählt von ihrer Kindheit als Jüdin im Nazi-Deutschland, davon dass sie mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert wurde, davon dass viele ihrer Freundinnen und Freunde vergast wurden und auch davon, dass man sie und ihren Körper missbraucht, um mit Medikamenten zu experimentieren und soweit Margot weiß ist sie das einzige Kind, das diese Experimente überlebt hat. Wie auch den Holocaust selbst... Und dennoch kehrt Margot hinterher Deutschland nicht den Rücken, sondern baut sich hier ein Leben auf...
Die Autobiographin erzählt ihre Geschichte so sachlich, wie ihr das möglich ist und ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Dennoch unvorstellbar grausam...
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