Produktbild: Tat-Sachen

Tat-Sachen Narrative von Sexualstraftätern

Aus der Reihe edition psychosozial

41,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2008

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,7 cm

Gewicht

760 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89806-881-9

Beschreibung

Rezension

»Buchholz, Lamott und Mörtl zeigen einen Königsweg auf, auf dem die Psychoanalyse zurück in den wissenschaftlichen Diskurs klinisch orientierter Disziplinen finden kann, und sie zeigen, wie unverzichtbar psychoanalytisches Verständnis dort auch heute ist.«
Jörg Frommer in Psyche 12/2011
»Den Autoren ist es gelungen, die Besonderheiten des Sprechens und Erzählens sehr fein und detailliert herauszuarbeiten, derer sich Sexualstraftäter zur Erzielung bestimmter Effekte bei anderen und bei sich selbst bedienen.«
Katharina Rasche in Trauma & Gewalt 1/2016

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2008

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,7 cm

Gewicht

760 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89806-881-9

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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    Geleitwort

    Geleitwort

    Dank

    Vorwort - an die Leser

    Text und Kontext
    Annäherungen
    Sexualitäten
    Unser Forschungsfeld
    Motivdarstellungen im institutionellen Kontext
    Passagen: Vom Strafgefangenen zum Patienten
    Ziele dieser Studie

    Kanama: Konversations-, Narrations- und Metaphernanalyse
    Qualitative Forschung und Psychoanalyse - Das »something more« der Relationalität
    Konversation
    Gespräche als »talk at work«:
    Der interaktive Vollzug und die interne Kommentierung
    Auch die Intentionen der Abwehr mitlesen
    Positionswechsel und Mentalisierung
    Erzählung und Erzählen
    Ein neuer interaktiver Symbolbegriff
    Der Augenblick und die Kinetik der Interaktion
    Narration
    Entwicklung: vom Bild über die Anschaulichkeit zum Begriff - vertikale und horizontale Dimensionen
    Erschließungshilfen
    Mind Reading
    Desorganisierte Geschichten
    Narrative »Räume«
    Metaphern
    Metaphern und »Mindreading«
    Idealisierte kognitive Modelle (IKM) und soziale Konfigurationen
    Der Konflikt zwischen idealisierten kognitiven Modellen - ein alltägliches Fallbeispiel
    Computerunterstützung
    Zusammenfassung

    Der therapeutische Kontext in der Darstellung
    Einstieg
    Der aktualisierte Selbstkommentar - Sieg und Niederlage eines »Anfangens«
    Wies so geht ... kunstvolle Parodien
    Initiation als psychosoziale Abwehr
    Die Schaffung der »dritten Option«
    Die Metapher und die Gegenübertragung
    Gegengifte gegen die dritte Option
    Konfrontation in der Konversation
    steigert manchmal die Metaphernproduktion
    Methodische Zwischenüberlegung

    Abwehrformen in der Gruppe
    Die »Zählt-als«-Umwandlung
    Konversationsformate: »Membership categorization«
    Doppelte Selbstkategorisierungen
    Das ironische Spiel mit der Kategorisierung
    Soziale Scanning-Fähigkeiten
    Der Täter als Gutachter
    Die originelle und passende Metapher für das Tatmotiv
    Bagatellisierungen und die dreifache szenische Struktur
    Passivierungen
    Gescheiterte Passivierungen
    Entsubjektivierung
    Szenische Umkehrungen
    Der Täter als Zeuge
    Der Täter als Opfer
    Das Opfer als Verfolger
    Zwischenbemerkung: Das »Unbewusste« und der strukturelle Grundkonflikt
    Das Opfer als Komplize
    Der suggestive »slot« als konversationelle Technik
    Verschmelzungen mit dem Opfer und deren Darstellung
    Zusammenfassung: Eine Liebe, die schadet

    Mikrostrukturen der Konversation
    Glaubhaftigkeitskonstruktionen
    Diabolische Nachfragen
    Konversationelle Anpassungen – Therapeutenjargon
    Therapeutische Vorgaben - »Jargon«
    Fügsamkeiten - über den »Jargon« hinaus
    Die konversationell tabuisierte Zone
    Derivative Kommentare
    Identifikationen
    Initialzündung - Der Blick

    Die Rolle der Metapher in der Konversation
    Passende und nicht-passende Metaphern
    Metaphorische Biografiekonstruktion
    Die Übertragung biografischer Erzählformate
    Die Krankengeschichte
    Der Entwicklungsroman
    Die Vita Sexualis
    Das Familiendrama
    Zusammenfassung

    Männlichkeits- und Weiblichkeitskonstruktionen
    Idealisierte Gender-Konfigurationen (IGK)
    Väterlich-männliche Dominanz und schwache weibliche Repräsentanz
    Der verständnisvolle Mann, Retter der Frauen
    Der selbstbezogene, sexuell-aggressive Mann
    Mütterlich-weibliche Dominanz und schwache männliche Repräsentanz
    Der impotente Mann
    Der verführte, unschuldige Mann
    Der ausgelieferte, beschämte Mann
    Zusammenfassung

    Rückblick auf eine lange Strecke

    Literatur

    Anhang: Kurzbiografien der Gruppenteilnehmer