Produktbild: Motherless Brooklyn (Trojanische Pferde, Bd. 4)
Band 4

Motherless Brooklyn (Trojanische Pferde, Bd. 4) Roman

Aus der Reihe Trojanische Pferde
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2008

Verlag

Tropen

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,7/14,9/3,5 cm

Gewicht

612 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Michael Zöllner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50048-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2008

Verlag

Tropen

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,7/14,9/3,5 cm

Gewicht

612 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Michael Zöllner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50048-6

Herstelleradresse

J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE
produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Einmal Brooklyn, immer Brooklyn!

    Da schon viele hoch dekorierte Lektüren von mir enttäuscht in die Ecke gepfeffert wurden ( geht mit e-books leider nicht ganz so gut), trete ich diesen Werken oft mit einer Portion Skepsis entgegen. Aber der in jeder Hinsicht außergewöhnliche Krimi "Motherless Brooklyn" von Jonathan Lethem wurde zu Recht mit den höchsten Auszeichnungen seines Genres, wie dem Dagger und Circle Award geehrt. Brooklyn in den 1970er Jahren hatte nicht gerade das Image einer schmucken Wohngegend, und das Viertel, in dem das St.Vincents Waisenheim liegt, aus dem der Protagonist Lionel stammt, rangiert am untersten Ende der Skala. Kein Wunder also, dass die Freude bei Lionel und drei jugendlichen Leidensgenossen unbeschreiblich ist, als Frank Minna sie aus der unwirtlichen Verwahranstallt holt, um ihnen ein neues Heim zu geben. Zwar entpuppt sich der scheinbare Messias Frank als Kleinganove, der seine "Kinder" für kriminelle Geschäfte einspannt, aber mit den Jahren schafft der sympathische Looser Frank es doch, allen ein heimeliges Gefühl von Familie zu geben. Für Lionel, der wegen eines schwer ausgeprägten Tourette-Syndroms ( im Zweifel, wie ich bitte googeln) immer unterschätzt wurde, bricht die heile Welt zusammen, als sein väterlicher Freund Frank getötet wird. Völlig auf sich allein gestellt, beginnt er zu ermitteln und verstrickt sich immer tiefer in die Unterwelt Brooklyns. Jonathan Lethem fesselt uns gleich mit zwei einzigartigen Protagonisten: das düstere Brooklyn, das wir trotz Paul Auster oder Lou Reed, neu entdecken, und Lionel, der im Laufe der Story eine solche Metamorphose durchlebt, dass selbst ein hart gesottener Leser wie ich Mal feuchte Augen bekommt. Ein tolles Buch, dass es zur Freude der Geldbörse als Taschenbuch gibt. Unbedingte Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    01.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    New York Stories

    Bewegend, irr, melancholisch, hart, zum Grölen und aktuell. Hier ist alles drin in einer genialen Übersetzung. Der kleine Ganove Lionel hat das Tourettesyndrom, muss also zwanghaft fluchen und Sprüche klopfen. Aber eigentlich leidet die ganze Welt darunter, deshalb fällt der Protagonist gar nicht mehr gross aus der Rolle. Stolpernd löst er einen Mordfall und der Roman liefert noch so en passant eine berührende Liebesgeschichte.

  • Bewertung

    aus Wien

    2/5

    26.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Übersetzung leider unerträglich

    Das Buch mag im Original gut sein, eine Art Schelmenroman, ein belangloses aber doch liebevolles Portrait eines Kleinkriminellen mit Tourette-Syndrom, ein vielleicht nicht ganz gewöhnliches Bild von New Yorker Mafiosi. Die Übersetzung ist allerdings wirklich haarsträubend. Unelegant, inkonsequent und die Wirkung der Geschichte störend, mutet altbacken an. In Manhattan isst man keine "Kaisersemmel" und ein Inn ist ganz einfach kein "Wirtshaus", ein Hot-Dog ist nicht einfach ein Würstchen und was bitte hat es mit "Semmelrogge" auf sich? Also mit der Arbeit hat man Lethem wirklich keinen Gefallen getan.

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