Produktbild: Der Kolonialismus

Der Kolonialismus Geschichte der europäischen Expansion

Aus der Reihe marixwissen
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2017

Abbildungen

m. 7 Abb., 1 Übers.-Kte.

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86539-941-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2017

Abbildungen

m. 7 Abb., 1 Übers.-Kte.

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86539-941-0

Herstelleradresse

Marix Verlag
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE

Email: info@marixverlag.de

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    15.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die koloniale Herrschaft hat…

    "Die koloniale Herrschaft hat lange Folgen" Dieses Zitat von Seite 243 bewahrheitet sich tagtäglich. Flüchtlinge, besser durch Kriege, Terror, Perspektivlosigkeit erzwungen Heimatvertriebene, versuchen ihrem Elend zu ent- und in's für sie anscheinend 'gelobte Land', sprich nach Europa zu kommen. Wobei die meisten europäischen Staaten einfach übersehen, dass sie selbst die Ursachen für diese Menschenströme geschaffen haben! Dies durch die aus heutiger Sicht völlig inakzeptable Besetzung riesiger Gebiete auf allen Kontinenten. Die Spanien, Portugal vornehmlich in Süd-Amerika, die England in Vorder- und Ost-Asien sowie Afrika, Frankreich, Belgien in Afrika, Frankreich in Ost-Asien (heute Vietnam, Laos und Kambodscha), die Niederlande in Ost-Asien (heutiges Indonesien), Italien in Abessinien (heute Libyen, Äthiopien, Eritrea), Russland in der Mandschurei, Japan in China und Korea, die USA in Mittelamerika, Kuba und eigentlich überall. Nicht zu vergessen Deutschland (in Afrika und Ozeanien) , das zur kolonialen 'Blütezeit' 1914 "2,9 Millionen Quadratkilometer mit 12,3 Millionen Einwohnern. Damit übertrafen die überseeischen Gebiete in der Fläche das Mutterland um das Sechsfache, während die Einwohnerzahl nur ein Fünftel des Mutterlandes betrug." (S. 223). Damit lag Deutschland hinter Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden an vierter Stelle der Kolonialmächte. Sklaverei vordergründig mit der der irrigen Meinung verargumentiert, Menschen mit einer dunklen Hautfarbe seien zu Sklavenarbeit vorbestimmt, aus heutiger Sicht in Wahrheit aber aus wirtschaftlichen Gründen gejagt gefangen, deportiert und verkauft. Ohnehin ging es in der ganzen Epoche des Kolonialismus nur um Geld und Profit - nicht anders als heute! Das Buch mag an manchen Stellen etwas mühsam zu lesen sein. Schade ist auch, dass die Weltkarten auf den Einbandseiten abgedruckt erstens über einen sehr kleinen Massstab verfügen und zweitens die verschiedenen kolonialen 'Besitztümer' auf der Welt nur in schlecht erkennbaren unterschiedlichen Grauschattierungen und Schraffuren zeigt. Um die Schilderungen von Ludolf Pelizaeus verorten zu können, ist ein Atlas von Nöten. Auseinanderfaltbare Weltkarten in grösserem Massstab und in Farbe wären eine schöne Hilfe zum Verständnis des Buches. Aber trotzdem: das Buch ist mehr als lesenswert!!

  • Bewertung

    4/5

    13.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitmenschen, nicht Unter-Menschen !

    Überlegenheitsdenken spukt schon seit Jahrhunderten durch die Köpfe der Menschen. Egal ob religiös oder wirtschaftlich begründet, stets führte eine solche Denkweise zu Beherrschung, Unterdrückung und Kämpfen. Ein wichtiges Thema, welches leider nichts von seiner Aktualität eingebüsst hat.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    04.03.2015

    eBook (ePUB)

    Informativ und aufschlussreich

    Wissenschaftlich fundiert, verständlich geschrieben und leicht zu lesen. Wir hatten uns für eine Karibik-Reise vorbereitend mit dem Kolonialismus beschäftigt gehabt und mit diesem Buch sehr wichtige Eindrücke erhalten, die wir auf der Reise bestätigt fanden. Auch für nicht Urlauber empfehlenswert, für alle die sich für Historie und den Hintergründen der weltweiten Globalisierung interessieren.

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