Geschichtschreibung und Geschichtsbewußtsein im hohen Mittelalter
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.11.2008
Abbildungen
2., erg. mit 5 Abbildungen und 11 Zeichnungen 24 cm
Verlag
De GruyterSeitenzahl
505
Maße (L/B/H)
24,6/17,5/3,3 cm
Gewicht
1032 g
Auflage
2. erg. Auflage
Reihe
Orbis mediaevalis 1Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-05-004506-1
Der Gegenwartsbezug jeder Geschichtsschreibung ist bislang kaum systematisch untersucht worden. Das in diesem Buch behandelte hohe Mittelalter, eine wichtige "Umbruchs- und Krisenzeit" in der Geschichte sowohl des Denkens wie des Handelns innerhalb der Epoche des Mittelalters, eignet sich für einen solchen Ansatz in besonderer Weise: Es war, was die gebildeten Schichten anbelangt, unbestritten eine Epoche hohen Geschichtsbewusstseins, die erstmals seit der Spätantike wieder große geschichtstheologische Synthesen, zum Beispiel bei Hugo von St. Victor oder Otto von Freising, hervorgebracht hat. Während über das hochmittelalterliche Geschichtsbild zahlreiche Detailuntersuchungen vorliegen, ist das diesem zugrunde liegende Geschichtsbewusstsein von der Forschung allenfalls in ersten Ansätzen in den Blick genommen worden. In dem Buch von Hans-Werner Goetz wird erstmals eine umfassende Analyse und eine zusammenfassende Darstellung des Themas geboten. Für die 2. Auflage wurde die Bibliographie aktualisiert.
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